Update 20.12.2025: Passend zur gefühligen Vorweihnachtszeit hier noch eine Remineszenz auf das Geschehen in Wacken. Unser Außenposten in Wacken hat einiges zur weihnachtlichen Stimmung beizutragen…
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W:O:A 2013: Aufgefrischt! In Wacken wackelte wieder die Wiese!
Links sehen wir jetzt, wie sich Jürgen für die Saison 2013 ausstaffiert hatte…
Zitat aus SPON: …Ich sehe, wie Menschen an der Bahnlinie kurz vor Itzehoe ihre Kameras rausholen, um die alte Dampflok zu fotografieren. Und wie sie ihre Apparate sinken lassen, als sie sehen, welche Last die Lok hinter sich herzieht… (Admin: Es ist der Nachtzug nach Wacken)
10. August 2010: Unser Korrespondent in Wacken – Jürgen Jürgensen – berichtet aus Wacken:
[singlepic id=12577 w=132 h=100 float=left]Der etwa 30 m hohe, weithin sichtbare und nachts angestrahlte Raiffeisenturm zu Wacken als Symbol der tollen Tage jährlich Anfang August ebenso stilgerecht schwarz verkleidet wie die meisten der Einwohner (ich natürlich auch) , wenn der
schwarze Karnevaldrei Tage lang (mittlerweile tatsächlich eher sechs) ausbricht. Der in Duisburg geprägte Begriff vom
kommerziellen Massenwahn ist auch in Wacken durchaus zutreffend, obwohl Veranstalter und sonst Beteiligte krampfhaft um den Erhalt des Charmes der Anfangsjahre bemüht sind. Trotz allem verfehlt das Event seinen Reiz nicht. Tinnitus garantiert. Meiner begleitet mich auch schon seit Jahren.
[singlepic id=12578 w=132 h=100 float=left]Eines der vielen Hinweisschilder und Pläne. Soviel zum Thema Anglizismen…
[singlepic id=12580 w=132 h=100 float=left]Eine von zwei Eingängen zu den beiden Hauptfeldern. Es drängeln sich dort von Insidern geschätzte gut 100 Tsd Menschen. Die offizielle Zahl lautete in diesem Jahr 82 Tsd. Wer’s glaubt, wird selig.
[singlepic id=12581 w=132 h=100 float=left]Eine von zwei Schleusen auf’s Hauptfeld. Wenn nix mehr geht, wird zugemacht.
[singlepic id=12582 w=132 h=100 float=left]Wenn die Schleusen dicht sind, setzt man sich auf`s Vorfeld und holt sich seinen Tinnitus dort.
[singlepic id=12583 w=132 h=100 float=left]Der einzige Ausgang vom Hauptfeld runter. Die Leute bewegen sich quasi gegen den Uhrzeigersinn im Kreis. Rechts rauf, links runter.
[singlepic id=12584 w=132 h=100 float=left]Duisburger Verhältnisse…, aber entspannter!!!
[singlepic id=12585 w=132 h=100 float=left]Eine der zahlreichen Fressmeilen. Stück Pizza = 5 Euro. Laugenbrezel = 3,50. Fischbrötchen = 5 Euro usw…
[singlepic id=12586 w=132 h=100 float=left]Preisliste a u ß e r h a l b des Festivals, also an der Straße. Auf dem Festival kostet 0,4 Bier = 3,50 Euro. Aber: Man vergleiche mal den Bier- mit dem Wasser-Preis.
[singlepic id=12587 w=132 h=100 float=left]Mein Lieblings-Biergarten. 4000 Plätze.
[singlepic id=12588 w=132 h=100 float=left]Ok, man kann sich das auch woanders gemütlich machen…
[singlepic id=12589 w=132 h=100 float=left]Unvermeidlich. Das WC Royal befindet sich übrigens hinter der Plane.
[singlepic id=12590 w=132 h=100 float=left]Ein Schlappschwanz.
[singlepic id=12591 w=132 h=100 float=left]Zwei Schlappschwänze.
[singlepic id=12592 w=132 h=100 float=left]Ein Kollateralschaden.
[singlepic id=12593 w=132 h=100 float=left]Kaufen kann man da alles, wirklich alles…
[singlepic id=12594 w=132 h=100 float=left]…Stiefel natürlich auch.
[singlepic id=12595 w=132 h=100 float=left]Mein schöner Biergarten nach dem Abpfiff. Wirklich deprimierend.
[singlepic id=12596 w=132 h=100 float=left]The day after…
[singlepic id=12597 w=132 h=100 float=left]Sowas nennt man WOA-Hochsitz. Das kloppt man sich zusammen, packt ein paar Polster drauf und genießt die Dezibel aus der Distanz.
[singlepic id=12598 w=132 h=100 float=left]Gemütlich wie zu Hause ist das Mindeste, einschließlich Kühltruhe.
[singlepic id=12599 w=132 h=100 float=left]Zum Hinfahren hat es noch gereicht, zurück nicht. Auch sowas wird einfach eingesammelt und entsorgt.
Jürgen Jürgensen: Moin zusammen, hallo Gerd,
genauso wie auf den Vorjahresfotos sieht`s hier in diesem Jahr auch aus.
Aktuelle Momentaufnahme:
Vorhin aus dem Koma erwacht. Gestern war Mainact Ozzy Osbourne (Black Sabbath). Deutsch ist hier übrigens out. Danach mit WOA-gestählten Sportkollegen bis sechs Uhr früh versackt. Ozzy und uns selbst gefeiert. Dann Mini-Frühstück in Stamm-Mobilkneipe, duschen und zu Bett. Klamotten komplett in die Wäsche. Von Bierduschen, Speiseresten und dergleichen völlig versifft. Schlecht geschlafen. Zuviel Bier. Nur noch begrenzt belastbar.
Ozzy wirkte zwar gehbehindert, war wohl völlig stramm, vor dem Mikro aber mega drauf. Black Sabbath pur. Nach der Show war er völlig fertig, wie durch den Waschautomaten gedreht, reif für`s Sauerstoffzelt.Seriöse Leistung für die Kohle. Für Insider: Dreamer hat er nicht gebracht. Kommt nicht gut bei der Klientel…
Roberto Blanco war gestern bei einer Gruppe namens Sodom auf dem Trittbrett dabei, hat mit denen irgendwas zusammen gemacht. Nicht gesehen, aber reichlich Volksmusik-Rollwagen sollen neugierig vor Ort gewesen sein, angesichts der Dezibel aber umgehend wieder in Sicherheit gebracht und mit Kaffee + Kuchen beruhigt worden sein. Man denkt hier wirklich an alles.
Bis denne…
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Jürgen Jürgensen: sozusagen als Aktualisierung des Wacken-Berichts hänge ich mal ein neues Foto der WOA-Zentrale in der Hauptstraße dran. Die Veranstalter nutzen ja seit Jahren die vormals verwaisten Räumlichkeiten der Raiffeisen-Genossenschaft einschließlich Turm (im Sinne des Stils der Veranstaltung eine ideale Kombination übrigens). Vor dem Portal hat man vorige Woche nun das überdimensionale WOA-Symbol (Kunststoff) als Durchgang aufgestellt. An Fantasie mangelt es den Machern jedenfalls nicht. Wenn jetzt einer die WOA-Zentrale sucht (was häufig vorkommt), kann er sie kaum noch verfehlen.
Jürgen Jürgensen zu 2013: kann man so abhaken, keine Änderung zu den Vorjahren, Gerd
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