| « Hintermofenrätsel Nr. 18 | Eine Einladung » |
Hintermofenrätsel Nr. 17
Auf dieser Ansichtskarte warb ein Restaurant in Schleswig...
Um welches Etablissement handelte es sich?
PS: Die Telefonnummer war dreistellig. ![]()
![]()
Jochen aus dem hohen Norden hat das Prinzenpalais erraten!
Tja, Torsten, Du kannst nicht immer gewinnen! ![]()
PS: Man wird ja wohl noch mal für ein, zwei Stündchen das Haus verlassen dürfen...dz dz dz ![]()
Aus gegebenem Anlass weist der Admin ausdrücklich darauf hin, dass die Telefonnummer auf den Ansichtskarten o.l. und o.r. tatsächlich dreistellig ist - während sie auf der Anzeige unten, die wohl aus späterer Zeit stammt (1953), vierstellig ist! Hat das denn jetzt jeder verstanden???
)" alt="
)" class="middle" width="15" height="15" />
Merksatz: Wer nicht klickt, den bestraft der Admin!
Im Kommentarbereich wird sich gewundert (zu recht!), dass die Bebilderung der Rätsel-Postkarte überhaupt keinen "Aha-Effekt" auslöst. Stimmt da was nicht, mit den Bildern? Um vielleicht etwas mehr Licht in das Dunkel zu bringen, wage ich es mal, die fragliche Postkarte so ungefähr in das Jahr 1920 zu datieren. Links sehen wir die in ähnlicher Aufmachung erschienene Postkarte der "Waldmühle" - auch mit dreistelliger Telefonnummer - die aus dem Jahr 1920 sein soll. Hilfts?
Es gibt aber von Jochen Meyer einen Erklärungsversuch:
Auf der Rückseite des Prinzenpalais hat man bei der Restaurierung vor ca. 20 Jahren auch eine Art Park restauriert, mit Tümpel und Teepavillion; ganz wahrscheinlich wohl in Anlehnung an denjenigen auf der Postkarte? Ich bezweifle mal, dass da seither jemals Tee getrunken wurde.... Das gesamte Terrain dicht am Hauptgebäude, südlich und westlich ist voll von aufgefüllten Hausmüll aus verschiedenen Jahrhunderten und besteht hauptsächlich aus torfigen, schwarzen Sedimenten. Darin sah ich seinerzeit auch Massen von Austernschalen und schloss auf ein lukullisches-luksoriøses Leben hier. Ich würde meinen, das Prinzenpalais war noch im 19. Jh. hier von offenem Wasser umgeben, eben so wie die Postkarten den Eindruck erweckt.
(Admin: Das Foto o.l. zeigt den "Bruchwald hinter dem Prinzenpalais 1983". Das Foto stammt aus dem Büchlein "Kleiner Umweltführer der Stadt Schleswig", 1989)
Auf dieser Karte von 1933 (bitte zweimal klicken!) sieht man, dass von der Rückseite des Prinzenpalais in westliche Richtung ein Weg verläuft. Das könnte doch der Weg auf der Postkarte sein?
Auf dieser "neuen" Karte von 1935 bei Sönke kann man sehen, dass es hinter dem Prinzenpalais stark bewaldet war...
Ein kleiner Service des "Klassentreffens" für Computer-Senioren (Teil 1): Was ist eine Maus? ![]()
27 Kommentare
Jochen
Wurde es doch Ende 60-Anfang 70 eröffnet.
Da gab es aber schon seit vielen Jahren vierstellige Telefonnummern.
Vielleicht hilft die Telefonnummer - sie lautete Tel. 182. Und das Restaurant ist ein "Park-Restaurant"...
Stampfmühle!
Aber woher die diese Werbebilder genommen hatten, das hätte ich gerne gewusst.
Ich würde meinen, das Prinzenpalais war noch im 19. Jh. hier von offenem Wasser umgeben, eben so wie die Postkarten den Eindruck erweckt.
Jochen
Die Telefonnummer ist nicht dreistellig und auch nicht 182-sondern vierstellig und 2182.
Den Beweis hast Du selber geliefert.
Kritisiere niemals den Admin!!!
Du hast so gesehen-lieber Gerd - vollkommen Recht.
Allerdings kann ich meine Kritik nur mit dem untermauern,was ich sehe-und das ist eben das von Dir eingestellte Inserat mit den abweichenden Angaben.(Oder stand dort auch etwas von klick und klack????????)
-
Ansonsten muß ich gestehen, daß ich überhaupt keinen Zusammenhang zwischen den Wald-u. Seefotos und dem Prinzenpalais erkennen kann.
jochen
(nicht Lutz?)
Vor der Einmündung der Mansteinstrasse in den Husumerbaum lag zum Hornbrunnen hin auch solch eine Müllkippe, die uns vielfältiges Material lieferte z.B. Akku-Separatoren für Maikäfer-Käfige. Der Neubau des dänischen Pastorats deckte dann alles zu.
Die Tommies - die auch die Radaranlage in den Hüttener Bergen bauten und betrieben - hatten einen Müllplatz in einer alten Kiesgrube vor Kl.Rheide-Ausbau.
Ende der 50er war das Prinzenpalais total marode und vor dem Abbruch, wir durften bei 1958 vorher noch drin feiern - warum wurde es dann nicht umgestossen? Das war damals doch der übliche Weg?
In den 60ern war im Keller der Jazzklub. Ich hatte schon mal darüber geschrieben.
Gegen Ende der 80er habe ich einmal im Prinzenpalais übernachtet, als ich von See kam.
Ungefähr zu der Zeit lief in SL das Gerücht um, daß die Frau des damaligen Besitzers sich mit einem Ami eingelassen hatte und ein schokoladenbraunes Baby zur Welt brachte.
Alle wußten alles und keiner was genaues! Kleinstadtklatsch eben!


