Da geh’ ich hin!




So wie es aussieht, darf das “Klassentreffen” auch etwas in das “Schleswig in den Neunzigerjahren” hinein schnuppern.

Einiges, was nicht zwischen den Buchdeckeln steht (unbedingt das Buch kaufen!), wird vielleicht hier zu lesen sein!

Der Admin macht jetzt etwas, was er gar nicht gerne macht – er schreibt ab! Noch schlimmer: er schreibt bei facebook ab!

Da gibt es eine Seite: “Wenn Du in Schleswig aufgewachsen bist” (ich werde die Seite nicht verlinken, weil ja nur Facebook-registrierte da rein kommen).

Ein Eintrag auf der Schleswig-Seite beschäftigt sich mit der Musik-Szene und deshalb könnte er hier von Interesse sein. Die Namen der VerfasserInnen lasse ich aber weg – Daaaaaatenschutz (die Links sind – bis auf den mit der Eintrittskarte – vom Admin):

Mädchen1: NOVEMBER 1991 (oder doch 1990?) Großes Event im ELA: alle Bands, die früher in den 1960er Jahren in der Schleihalle aufgetreten sind, geben sich an diesem Abend ein Stelldichein. U. a.: The Monkeys (mit Jürgen Drews), The Lords, YESTERDAY – eine geniale Beatles-Coverband aus Berlin, Conventional Sound, The Beatniks (Ich war “Gast” und habe im Background gesungen und Saxophon gespielt) …wer erinnert sich? Gibt es noch Fotos, Zeitungsberichte, Videos, Plakate?

Mädchen2: Ich war in den 60ern dabei, war ‘ne tolle Zeit. Lido hieß der Club damals in der Schleihalle oben.

Mädchen3: Ich erinnere mich nur an eine Oldie-Night am 18.05.1990 (mit den Lords) Eintritt 25,00 DM (habe die Eintrittskarte noch) und an eine am 02.11.1990 bei der u.a. Jürgen Drews auftrat.

Junge1: Die erste “Wiederauferstehung” der Schleswiger Bands fand am 09. Juni 1989 im Ela statt. Dabei waren damals die Beatniks in der original Besetzung von 1967, The Monkeys (ohne Jürgen Drews), Conventional Sound sowie “The Beatniks 1989″ mit “Lord Ghandi” (Poor Boy) und Klaus Büchner (The eggman). Als Anheizer standen dann noch Feedback auf der Bühne. Der Eintrittspreis betrug 10,- DM.

Jens Petersen: “Junge 1″ da oben hat natürlich recht. Das war 1989, ich war als “rasender Reporter” dabei. Die Lords habe ich natürlich auch begleitet und interviewt, genauso wie Jürgen Drews. :)

Mädchen1: November 1990 war´s. Habe noch ein paar Fotos, hinten stand das Datum drauf! Also: wer weiß/hat noch etwas?

Junge1: Ich hab schnell mal die Karte von damals eingescannt…

Mädchen1: Hallo Junge1. Deine Karte ist aus dem Jahr vor “meiner” Veranstaltung. Die Beatniks haben 1990 nicht in Originalbesetzung gespielt. Sonst hätte ich auch gar nicht mitmachen können, wurde erst Ende der 60er geboren ;-). Die Flyer damals waren weiß und es waren in Blau die Namen der teilnehmenden Bands aufgedruckt.


So… das wär’s erstmal… …doch da ist noch was:

…vier Amüsiertage im Hohenzollern:

“Der Hofnarr verbeugt sich vor der vergangenen Varieté-Kultur der Schleistadt”

Aus dem Programm: In den Köpfen der Bevölkerung und auch ausländischen Touristen ist der Mythos Schleihalle noch nicht ganz verschwunden. Noch heute hört man Amerikaner fragen: „Where ist the good old Schleihalle, where we dance and kiss german fräuleins? …“
Im Dezember 2011 verneigt sich der Hofnarr vor der Vergangenheit und lässt mit internationalen Künstlern die Schleihalle für 4 Tage erneut erblühen. Gepaart wird diese einmalige Veranstaltung mit jeweils einer kulinarischen Kleinigkeit zu jedem der sechs Künstler. Das Angebot reicht von der Salatvariation über Varietésuppe, Meeresküssen bis hin zum süßen kleinen Wunder.

Sehr geehrter Herr Tams,
mit Freude bin ich – als Fan ihrer Seite – auf ihre Werbung für unsere Hommage an die Schleihalle gestoßen.

Anbei noch ein Video:

Der letzte Conférencier der Schleihalle hat sich schon bei mir gemeldet. Unser Medienpartner, die Schleswiger Nachrichten, wollen in den kommenden Wochen gern mehr über die Zeit und das Leben der Schleihalle erfahren.

Wer also Menschen kennt – wie die Dame die auf dem Pferd „tanzte“ – darf sich gerne melden.

Wir würden uns freuen, wenn Menschen, Firmen und Interessierte sich mit uns im Dezember an die Schleihalle lebendig erinnern.

Herzliche Grüße
Ihr Mario Hoff

Sönke: Das bot die Schleihalle im Juli 1958:

- Charly Hähnchen, der rasende Kabarett-Reporter mit seiner charmanten Conference,
- das Duo Wohlmuth aus Wien,
- Irene Busch tanzt und steppt mit viel Temperament.


Ansichten: 257 Strassen: , , , , ,

Hintermofenrätsel Nr. 40

Da hat sich seit 1939 aber einiges verändert… (huch, vom Hauptgebäude ist nur ein Stück vorhanden :>> )

…hier hat sich auch viel geändert (aber nicht ganz so viel)…


Beide Örtlichkeiten sind den Lesern des “Klassentreffens” bestens bekannt. Die zweite Örtlichkeit wird im “Klassentreffen” etwa 5 mal häufiger als die erste Örtlichkeit erwähnt.

gähn…

Tote Hose hier… sind alle im Weihnachtsstress?

Rate-Profi Torsten:

Das rechte (zweite) Ensemble erinnert mich an das allseits bekannte “Hohenzollern” .

Admin: Uff! Da bin ich aber froh, dass sich zumindest die 2. Rätsel-Hälfte nicht als gordischer Knoten erwiesen hat. Für die souveräne Lösung erhält Torsten einen Tusch!

Torsten: In welche Richtung muß ich denn nun stramm 30 Minuten marschieren, um die Reste des linken Teils zu finden?

Admin:
Man denke sich eine Luftlinie vom Hohenzollern zum Finanzamt :oops: und setze diese Linie gedanklich fort…

Torsten: Bei flottem Spaziergang würde ich nach 30 Minuten sicher am Forstamt (hinter der Flensburger Straße) sein! :-D Einige Langsam-Geher wären dann gerade mal am Michaelis-Gemeindehaus von ehemals Pastor Iversen… :))

Admin: Hmmmm… sollte ich mich so verschätzt haben? Na gut, dann muss eben gejoggt werden… Grummel grummel… ich würde bis zum Forstamt nur ‘ne Viertelstunde mit flottem Schritt brauchen… ehrlich…

Torsten: Ich nehme mal an, daß der Admin vom Finanzamt zum Forstamt 15 Minuten benötigt – ich rechne die 30 Minuten vom Ausgangspunkt Hohenzollern…

Admin: Also neeeeee, Torsten. Vom Finanzamt zum Forstamt sind es keine 5 Minuten!!! Nachtrach: Also Torsten, ich habe mit Googel-Maps mal die Route vom Finanzamt bis zum Forstamt berechnen lassen – das sind mit dem Auto 500 m, zu Fuß wahrscheinlich noch weniger…

Norbert: Also: Vom Finanzamt zum Forstamt saach ich ma, max. 10 min., genau wie vom Hohenzollern zum Finanzamt. Ich habe mir meinen Stadtplan geholt.
Wenn ich die gedachte Luftlinie so weitergehe, dann lande ich ungefähr bei der Einmündung des Thiessenwegs in die Flensburger Str.. Leider kann ich da kein solches Haus erinnern, bullshit! Noch weiter lande ich am Schloß Gottorf. Wenn ich dann noch über den Burgsee schwimmen könnte, komme ich in der Nähe des Schlosses Annettenhöh raus. Dorthin würde man zu Fuß aber länger brauchen. Hmm, was will der Dichter mir damit sagen? Vielleicht war es in der Neuwerkstr. die ehemalige dänische Jugendheberge?
Egal, auf dem Ende weiß ich sowieso nicht Bescheid. :cry:

Admin: Mannomann, das ist ja eine schwere Geburt! Also, wenn ihr tatsächlich angekommen seid (etwas weiter nördlich), dann könnt ihr Euch dort ein Zimmer nehmen und – bevor ihr ins Bett geht – nochmal ein schönes Abendessen einnehmen! Hoffentlich ist ein Zimmer frei! Die Sylvesterparty ist aber schon ausgebucht… so, jetzt muss ich erstmal zur Skigymnastik!


Kirsten: …wie wäre es mit dem Waldschlösschen???

Admin: Danke Kirsten! Endlich ist die Kuh vom Eis! Ein Tusch! für Dich!


“Zum Hohenzollern” gab es auch schon 1898…


Ansichten: 192 Strassen: , , ,

Tanz- und Anstands-Kursus bei Timmermann

25. Oktober 2010, Email aus Florida:

Sehr geehrter Herr Tams,
ueber Frau Gerresheim bin ich auf Ihre Seiten gestossen und habe viele alte Freunde wiedergesehen!! Tolle Sache!!

Habe ein Foto gefunden, das Fritz Konrad und mich – Angelika Kuerschner – beim Abschlussball der Tanzschule Timmermann im Hohenzollern 1954 zeigt. Fritz Konrad und ich sind in der 2. Reihe in der Mitte – das groesste Paar!!

2. Reihe links: Renate Boockhoff 2. Reihe rechts: Angelika Ihms 1. Reihe rechts unten: Inga Lueth (lange verstorben)

Viele Gruesse aus Florida, wo ich schon 14 Jahre lebe.

Angelika Kuerschner-Overdiek

Jochen Meyer (Jahrgang 1968) erinnert sich:

Mich hat man im rechten Alter zur Tanzstunde gezwungen. Das war wohl 1982, fand im Hohenzollern statt und war für meine sehr wahrscheinlich zu unreife Person zu früh. Ob’s immer noch Firma Timmermann war, weiss ich nicht, aber die Sache wirkte per Definition sehr antiquiert und wurde von mir verabscheut. Obgleich Tango war dann doch recht zusagend. Aber – mehr blieb nicht oder vielmehr Nichts blieb hängen; jede Silberhochzeit und andere Gelegenheiten führen zwangsläufig zum Vorsatz, das Versäumte nachzuholen – seit Jahrzehnten schon, mittlerweile….. Und so gehts vielen meiner Generation (geboren 1968), wie ich bei solchen Gelegenheiten feststelle…

Wie beneidet man da die Elterngeneration, die in dem steifen Putz bei Tanzschule Timmermann den rechten Schliff hat über sich ergehen lassen (müssen)! Auch in den Fotoalben meines Vaters gibts solche Bilder! Sogar mit Kostümen und Aufführung … Abtanzball – das kam bei mir nicht mal in Frage… (“Ja nicht verbittern!”)

Und was findet sich da in den alten Kartons mit den aus dem grosselterlichen Altpapierkorb geretteten Schnipseln: Der schriftliche Beleg, dass auch die Tante da war! Jaja, die Tante hat’s nicht nötig gehabt, auf den Kontrollausweis aufzupassen – und die Mutter hat das kostbare Papier noch bis spät nach der Hochzeit der Tochter verwahrt… wollte wohl sicher gehen…? Fragen kann ich nicht mehr, und die Tante ist weit weg. Aber der Ausweis spricht für sich selbst (soll er ja auch): 1955, Anstand fett und gross geschrieben und mit einer Masse von Verboten und Geboten…. “Willste übern Rasen laufen, musste Dir’ n Grundstück kaufen!”

Rainer Pose:

…Meine, heute rudimentären, Tanzkenntnisse erlernte ich 1957 bei eben dieser Frau Kühl. Beim Abtanzball war auch der alte Timmermann im Frack zugegen.

(Das große Foto oben links hat Jochen Meyer dem Klassentreffen am 12.8.2008 geschickt, die Tanzpartnerin ist Irma Kühl die Nichte von Timmermann)

Fotos aus Jochen Meyers “Klamottenkiste” (…schreibt er in einer Mail vom 18.1.2010):





Rainer Wieherdt:

Zu Regina Schmeichel fällt mir ein, dass ihr Vater, mit Herrn Weihrauch und meinem Vater, Heinz Wieherdt, eine Kapelle bildeten, die jahrelang in den 50er Jahren im Deutschen Hof spielten. Auch spielte mein Vater in der Tanzstunde Timmermann Klavier. Auf einem der Bilder ist er im Hintergrund zu erkennen.



Die Hauptperson auf allen Fotos ist “Manni” Meyer, der mit Norbert Neidebock und Gerd Tams 1950 in der Gallbergschule eingeschult wurde…

Lutz Clausen:

Hallo Gerd,
Irgendwie waren wir wohl alle auf der gleichen Veranstaltung…



Lutz:

Hier sind wir – das dritte Paar von rechts – Regina Schmeichel und ich – (Enkeltochter von Heine und Emma Greve, “Zigarren Greve, Schubystr. 39″) – und stehen in den Startlöchern…



…und dann geht es los mit meinem legendären Ausfallschritt – mit dem ich alle Mädels verrückt gemacht habe. Die beliebte Polka-nach dem Motto: Hacke – Spitze – eins – zwei – drei



Ansichten: 202 Strassen: , ,

Varieté in Schleswig im Hohenzollern – ein Aufruf!



Erinnerungen eines Schleswigers, der noch in der “Schleihalle” das Varieté moderiert hat:

Der stärkste Magnet war jedoch ein “Striptease zu Pferde“. Das schneeweiße Pferd wurde über die Außentreppen der Scheihalle von einer schönen jungen Frau hineingeführt. Selbstverständlich waren die Hufeisen des Pferdes isoliergedämmt. Die Lichter erloschen und der “Strip zu Pferde” nahm seinen Lauf.

Ok, Leute! Das ist ja nun alles Schnee von gestern – typisch eben für das “Klassentreffen”.

Beschäftigen wir uns mit dem HEUTE:

Mario Hoff:

Sehr geehrter Herr Tams,

ich arbeite gerade an dem Programm 2011 für den Hofnarr.

Neben, natürlich tollen Veranstaltungen und Platt am Nachmittag plane ich eine Varieté Gala an vier Tagen im Dezember.

Haben Sie alte Fotos für das Programmheft?

Nur so 3 Stück vom Varieté oder Aktionen. Natürlich gern der legendäre Strip zu Pferde

Herzliche Grüße und danke für eine so wundervolle Seite – ich bin regelmäßiger Besucher,

Mario Hoff

Ich habe mich bei Mario Hoff für die “wundervolle Seite” bedankt und die Zustimmung bekommen, seine Frage nach alten Fotos hier im “Klassentreffen” zu veröffentlichen.

Also nochmal, in meiner Eigenschaft als Admin – liebe Leute:

Wenn ihr zu Hause noch ein Foto aus alten Varieté-Zeiten habt, bitte an das “Klassentreffen” einsenden.

Ich werde es dann sofort an Herrn Hoff weiter leiten.

Vielen Dank!

Schönen Gruß von Steffi:

…Wie kaum ein anderes Haus in Schleswig verfügt dieser große Restaurationsbetrieb über geradezu ideale Räumlichkeiten für Veranstaltungen aller Art…

…Wie uns Herr Lüth in einer Unterhaltung mitteilte, sind auch für die kommenden Monate viele Veranstaltungen und Festlichkeiten vorgemerkt. In Küche und Keller ist man dafür bestens gerüstet…

[Schleswiger Monatshefte, Januar 1964]


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