
Wenn man genauer hinsieht, erkennt man (links und rechts) den Schriftzug “Karl Spethmann” auf dem liebevoll gestalteten “Kriegsnotgeld” der Stadt Schleswig im Wert von 25 Pfennig.
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Dieser Künstler wurde in Heft 23 der “Beiträge zur Schleswiger Stadtgeschichte” von Ernst Schlee gewürdigt. Er lebte (lt. Schlee) von 1888 bis 1944 (Wikipedia ist da wohl eine Schreibfehler unterlaufen). In Schleswig hat er sich mit Grabstelen auf dem Garnisonfriedhof (s. bei Sönke) “verewigt” – und – mit dem Notgeldschein (Schlee: Nov. 1916).
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Zitat bei Schlee: “Ich wurde zum 84. Infanterie Regiment in Schleswig einberufen. … Ich erhielt jedoch von der Militärbehörde und von der Stadtverwaltung den Auftrag, für jeden im Schleswiger Lazarett gestorbenen ein Holzgrabmal zu gestalten…” …Es dauerte diese Arbeit bis über das Ende des Krieges hinaus…
…Die Stadt Schleswig stellte dem bildhauernden Soldaten bereits im ersten Kriegsjahr Räume in der Mädchenschule am Domziegelhof als Atelier zur Verfügung…

(Admin: ein Bild von Karl Spethmann habe ich leider (noch) nicht gefunden)
Ansichten: 22 Stimmung: Spät in der Nacht, Strassen: Flensburger Straße, Neustadt
















