Der Sommer kommt…

Aufgewärmt…

Naaaa… da tut sich doch was, zwischen den beiden…

Das Winterbild unten ist wohl später fotografiert, weil ein Baum wech ist. Vorne steht eine Mutter mit ihrem Kind. Sollte es das kecke Mädchen vom Sommerbild sein?


…aber auch der Winter…



Wie sieht es an dieser Stelle eigentlich heute aus? Ich such mal… Ist es “Fuß am Holm” oder “Nienstadt” oder noch etwas anderes?

Wenn wir schon mal dabei sind: Wo befinden wir uns auf dem kleinen Foto oben rechts?

Noch etwas zum “Holm”, Süderdomholmstraße:


Sieh’ mal einer an – da ist doch tatsächlich noch ein neues Haus auf dem Holm gebaut worden – oder ist es nur ein Anbau?

Jürgen Brandt: Es ist tatsächlich nur ein Anbau, die Kehle der Dachpfannen ist eindeutig zu erkennen, das Luftbild bei z.B. dastelefonbuch.de zeigt dieses auch.
Das neue höhere Dach hinter dem gefragten Haus ist auch erklärbar, es gibt beim admin ein Bild “suederholmstrasse.jpg” (links), dieses zeigt im Bereich hinter dem zur Frage stehenden Hauses eine Baulücke. Diese Baulücke ist heute nicht mehr vorhanden, die neueren Häuser sind weiter versetzt von der Strasse gebaut worden, siehe auch telefonbuch.de.


Wir sehen das graue schmale Haus in den 70ern vom Eis aus. Mich würde wirklich interessieren, ob es dieses Haus noch gibt!


Sönke: Einen schönen ersten Mai, Gerd, der Sommer ist an der Schlei angekommen, richtig warm heute morgen. Anbei ein Foto vom Januar 2010. Das schmale Haus ist mir nie wirklich aufgefallen :-(

Admin: da hat sich doch so einiges verändert, hab’ nicht gedacht, dass das Haus noch existiert… danke Sönke!


Ansichten: 141 Strassen:

Holmer Noor

1523 wurde die Brücke noch geöffnet, wenn man mit seinem Kahn in das Holmer Noor wollte…


Vor 100 Jahren musste das Boot schon seeeehr klein sein, um in das Noor zu gelangen…

Hier war der Kanal von der Schlei zur Fischbrücke…

Dieses Foto hätte damals als Navigationshilfe dienen können…

An der Fischbrücke konnte man frische Heringe kaufen!

Aber in der Schleimöwe schmecken sie auch sehr gut!

Lutz: …ja Gerd, aber nicht nur die Heringe schmecken in der Schleimöwe. Vergangenen Donnerstag bekam ich dort Labskaus … zum Hineinlegen (neben Rollmops auch noch Matjes) … und der Hit war einige Wochen vorher: Stint.

Ist schon ein super Lokal

Admin: stimmt Lutz. Stint würde ich dort auch mal gerne essen! Meine Frau war, als ich dort Heringe (vier Stück) konsumierte auf dem Schloss und hat mich dann abgeholt – sozusagen. Wir beide fanden es befremdlich, dass man im hinteren Raum nicht aus dem Fenster gucken konnte. Selbst wenn die Aussicht nicht sexy sein sollte, ist es besser, als sich hinter Riffel-Glas eingesperrt zu fühlen! Das ist unsere Meinung…

Norbert: Hallo Lutz!
Womit wurde der Labskaus zubereitet (ich frage, weil es viele Zubereitungsarten gibt)? Corned Beef oder Pökel- bzw. Salzfleisch? Wird Fisch auch mit durchgedreht? Der Ursprung ist ja, daß Labskaus serviert wurde, wenn der Proviant an Bord, um es gelinde auszudrücken, nicht mehr der frischeste war :roll:

Lutz: …es war gepökeltes Fleisch und m.M. nach war kein “durchgedrehter Fisch” dabei. Den gab es – wie schon gesagt – in Form von Rollmops und Matjes als Beilage. Aber, was ich als angenehm empfand, es war kein durchgedrehter Brei, sondern schon noch strukturiert.


Ansichten: 68 Strassen:

Hintermofenrätsel Nr. 72

Rainer
Das Rätsel ist schon gelöst, aaaaaber…
…heute (25.3.2012), habe ich in der “Schleimöwe” grüne Heringe gegessen. Hervorragend! Mit Genehmigung der Wirtin durfte ich das Bild des Holmer Sängerchors von 1935 abfotografieren. Vielen Dank! :D

8.3.2011: Der Einsender dieses Fotos hofft, dass die “Profis” diesmal etwas länger brauchen.

Wer ist der Mann in Weiß und die Dame rechts daneben?

Rainer Wieherdt: Ist es ein Fußballer von 06, der im LKH gearbeitet hat? Admin: :no:

Lutz: …sieht nach Turner aus. Ist es einer der Amberg`s Admin:

Susanne: Die Dame rechts ist die Mutter von dem Herrn in Weiß (siehe Mundwinkel). Damit dürfte der Herr links der stolze Vater sein. Die Mutter schaut nicht so begeistert!
Sportlich sieht der junge Mann aus; trotzdem musste ich zuerst an Zahnarzt denken. :-)
Wann entstand die Aufnahme?

Admin: Es ist die Mutter – der Herr ist aber nicht der Vater. Zahnarzt ist der junge Mann ganz gewiss nicht – und er ist auch keiner geworden. Die Aufnahme entstand um 1940. Im “Klassentreffen” ist bereits eine Aufnahme des Herrn – aber etliche Jährchen später. Der Einsender des Fotos ist der Enkel Neffe des Herrn in Weiß.

Jochen: Man sollte vielleicht an die Kernkompetenz des Klassentreffens erinnern: Wie heisst die Kneipe? Heisst der Herr in weiss vielleicht Hansen? Admin: Die Herrschaften stehen in der Tat im Eingang einer Gaststätte – wenn die bekannt wäre, wäre wohl auch das Rätsel gelöst. Hansen stimmt aber nicht.

Aus gleicher Quelle noch ein nachgereichtes Familienfoto von 1941 mit folgender Bemerkung:

Hallo Gerd, hier ist noch ein Foto von 1941 , Oma in der Mitte mit ihren Töchtern und Söhnen.
Richtig ist, dass NNNNNNNN, in weiß vor der Gaststätte, der Sohn ist. Gut erkannt.

Jürgen Brandt: Nach der Eingangssituation mit dem Schild “HOLSTEN” links neben der Tür, könnte es die Michaelistr. 30 “Zur kleine Börse” sein. Admin: Es ist nicht in der Michaelisstraße. Richtig ist aber, dass der Name der Gaststätte mit einem “e” endet – und es gibt sie immer noch, diese Gaststätte!


Torsten: Dann könnte es sich eigentlich nur noch um die Schleimöwe und Familie Hannberg handeln – da wird wohl auch heute noch Holsten getrunken, aber waren/sind da Griffe an der Treppe??

Admin: Wunderbar, Torsten! Perfekt wäre es jetzt, wenn Du auch noch den Namen des jungen Mannes in Weiß nennen könntest (er hatte später ein ganz besonderes Amt).

Torsten: Dann war er wohl der Möwenkönig, aber nicht in der Tenniskleidung, klecks, klecks… Georg Hannberg

Hier ist Dein Tusch, Torsten!

(Und vielen Dank, Rainer “Mecki” Hannberg, für dieses schöne Rätsel! Die anderen Personen neben Georg Hannberg und dessen Mutter kennt Rainer übrigens auch nicht…)

Mecki: Hallo, die Griffe gibt es heute nicht mehr. Auf dem Familienfoto, an der Schlei fotografiert, ist oben der rückwärtige Giebel der Schleimöwe zu sehen.


Dieses Foto stammt auch dem Buch “Der Holm – ein Familienalbum” von Ulrich Mack, 1993. Unter dem Foto steht: “Der Holmer Stammtisch von 1990 trifft sich einmal monatlich zum Gespräch” (das Foto hängt auch in der “Schleimöwe” an der Wand).


Ansichten: 246 Stimmung: Satt, Strassen:

Queen’s Own Lancers

Aufgewärmtes…

Ein Soldat im Dienste der Queen war 1946/47 in der “Luft Marine Kaserne” stationiert und schreibt zu dem Foto, dass sie vom Dach ihrer “barracks” die Stadt und den Kirchturm sehen konnten. Sie hätten damit angefangen, in ihren Büros Zivilisten zu beschäftigen, die mit ihren Fahrrädern aus Schleswig kamen.

Bei dem Dach auf dem Foto scheint es sich aber eher um das Dach der Lederfabrik am Holmer Noorweg zu handeln (s.l. Foto mit Klaus-Jürgen Teufert).


Hier noch zwei “buddies” und ein kamerascheuer Knabe auf einer Mauer. Es könnte vielleicht die Mole am Netzetrockenplatz sein.

(Auf der Seite sind noch zwei drei andere Fotos und es wird von Gold, Silber und Juwelen gesprochen, das die “Werwölfe” mitsamt Top-Nazis nach Dänemark bringen sollten – aber lest selbst, bevor ich hier etwas falsches übersetze. Ich habe die Fotos von der Seite kopiert, weil man nie sicher sein dass eine Adresse weiterhin verfügbar ist.)


Dieses schöne Foto habe ich nun auch noch kopiert. Es zeigt einen “buddy” beim Sonnenbaden auf dem Wrack eines Wasserflugzeuges von Blohm und Voss. Was in unserer Schlei so alles herumlag…


Zu den “Caterham Barracks” findet man hier etwas bei Sönke Hansen…

Hier noch eine andere Seite (auch hier ist der Autor Larry Conroy):

We (16th/5th Lancers) moved into the Flug Marine barracks and the only planes I remember — and have photographs of — were the shot up carcasses docked and/or partially sunk in the Schlie. It was a while before they were finally hauled away.

Hanns Mieschendahl:

Britische Offiziere waren im Bahnhofshotel (Bahnhofstr., Ecke Hornbrunnen) einquartiert. Da hatte sich eine Gruppe in Reih und Glied aufgebaut und wurde von einem Kameraden fotografiert, der die Beute-Kamera dann gleich öffnete – es war keine Sofortbild…

Ihre Lebensmittelreste u.a. transportierten sie in eine Kiesgrube kurz vor Klein-Rheide, übergossen alles reichlich mit Benzin und fackelten es ab —

“Neue” Foddos von der Schlei…

…ob die sich nochmal in die Lüfte begeben haben?


Jochen:
Bemerkenswerte neue Fotos. Die Aufnahmen dürften im Sommer 1945 gemacht worden sein. Wer ist der Fotograf? Gibt’s noch weitere Informationen zum Kontext der Fotos, des Fotografen? Ich wäre nicht erstaunt, wenn es sich um den selben Fotografen handelt, der auch die Schleitour aufgenommen hat. Äusserst interessant! Hoffentlich nimmt Heinz Johannsen aus Fockbeck die zur Kenntnis. Vielleicht kann er ja mehr zu solchen Aufnahmen sagen?

Ein Link


Ansichten: 163 Strassen: ,