Der neue Jahresband

In den SN von heute (11.12.2010) wird der neue Jahresband Nr. 55 der “Beiträge” vom Redaktionsleiter und dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Stadtgeschichte in die Kamera gehalten. Das Heft wird in dem Bericht der SN schon sehr gelobt – wir Mitglieder dürfen uns also freuen, wenn es bei uns im Briefkasten ankommt.
(Das Foto oben ist ein Ausschnitt aus diesem Luftbild)

In einem der Beiträge widmet sich Gertrud Vierck-Nordmann “der Kreuzung Plessenstraße / Königstraße, dem früheren Verkehrs- und Wirtschaftszentrum der Altstadt” (hier Fotos bei Sönke – das Foto rechts ist eines meiner Lieblingsfotos – die Lokomotive kommt von der Kreuzung).

Da habe ich mir doch mal gedacht, dass das “Klassentreffen” zum Beitrag Fotos bereit stellt – sozusagen als zusätzliche Illustration. Vielleicht passt es ja!

Das kleine Foto links oben (entnommen aus “Schleswig so wie es war” von Torsten Schulze) zeigt das Lagerhaus der Kreisgenossenschaft an der Königstraße, das man auch auf dem Luftbild oben links neben dem Domturn wiedererkennt. Auf dem Foto links sieht man die Kreuzung im Jahr 1974 – und auch das Lagerhaus (rechts der ZOB). Das rechte Foto zeigt die Kreuzung reichlich 60 Jahre vorher aus einiger Entfernung (die Fleischfabrik – wenn sie es denn ist – sieht noch ziemlich mickerig aus).


Die Fabrik der Gebrüder Rasch war (später) das dominierende Gebäude an der Kreuzung – gegen den sich der Kreisbahnhof nur schwer behaupten konnte… aaaber man bekam dort ein Bierchen… (hier noch eine Kleinigkeit zur Fa. Rasch).


Das Grundstück links muss noch einige Jährchen auf den ZOB warten (hier bei Sönke!) – rechts das damalige Walbohm-Gebäude auf dem Gelände (aus “Schleswig in der Nachkriegszeit” von Gertrud Vierck-Nordmann, s. o.).


Eine Ansicht der vierten Ecke der Kreuzung – bitteschön (links).

Nun haben wir alle Ecken – nach dem Kreisbahnhof, dem Walbohm-Grundstück und der Fleischwarenfabrik. Auf dem Foto rechts sind die Schienen zu sehen, mit denen Rasch über eine Drehscheibe mit dem Schienennetz der Kreisbahn verbunden war.


Hier noch zwei historische Momente in der Nähe der Kreuzung:

Links: Die Überfführung des Nydambootes nach Schleswig
Rechts: Norbert nähert sich der Kreuzung



Zum Schluss noch ein Foto mit Blick auf das obere Ende der Königstraße, das der im Krieg gefallene Christian Christiansen (Uwes Onkel) vom Domturm aus gemacht hat.

(Admin: Kommentare, Kritik, Wünsche bitte hier äußern – Butter bei die Fische! :yes: )
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Wer kennt den ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden der Zuckerfabrik?

Diese und noch andere Fragen hat Karl Pusch:

Liebes Klassentreffen:

Auch ich interessiere mich seit einiger Zeit für die Schleswiger Kreisbahn, deren ehemalige Fahrzeuge und in diesem Zusammenhang auch für die ehem. Zuckerfabrik Schleswig.

Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang mir die Dampflokomotiven der Zuckerfabrik und der Betriebsunfall der Dampfloks am 05.12.1954 in der Zuckerfabrik.

Nun meine Fragen:

Haben Sie eventuell schon mal Bilder von den Dampfloks der Zuckerfabrik gesehen?

Sind Ihnen Zeitzeugen aus dieser Zeit bekannt?

Ist Ihnen der ehemalige Betriebsratsvorsitzende der Zuckerfabrik bekannt?


Für eine Nachricht wäre ich Ihnen dankbar und verbleibe mit freundlichen Grüßen K.P.

Update vom 25.11.2008: Hallo Herr Tams, vielen Dank für die Nachricht. Nun komme ich ja vielleicht weiter. Hoffentlich kann ich einen dieser Herren ausfindig machen. Mit freundlichen Grüßen K.P.

(Karl Pusch ist übrigens mit der Bekanngabe seiner Email-Adresse an dieser Stelle einverstanden: karl.pusch@freenet.de ; der Link “Zuckerfabrik Schleswig” verweist auf eine Seite von Sönke Hansen, vielen Dank Sönke!)

Sönke Hansen:

Die Loks von der Zuckerfabrik sind sind ja nicht gerade sehr bekannt gewesen…

Ein Besuch im Gemeinschaftsarchiv Suadicanistr. könnte vielleicht sinnvoll sein.

Das dortige Bildmaterial zum Thema Kreisbahn habe ich vor einiger Zeit gesichtet, aber an Fotos von Dampfloks der Zuckerfabrik kann ich mich nicht entsinnen.

Gerd Tams: Sönke Hansen hat (ohne viel Gedöns, wie immer) eine Seite zur Zuckerfabrik ins Netz gestellt, die man sich ansehen sollte. Nicht vergesssen, auf die dort seitlich angebrachten Links zu klicken, z.B. auf diesen…(Achtung, Google-Maps)

Grüße aus Dänemark:

Betriebsratsvorsitzende waren Eduard (Ede) Lange, Fritz Keunicke, Hans Martin Klink und Albert Dendtler.

Lutz Clausen:

Bubi Dendtler ist im letzten Jahr verstorben.


Hier etwas zur Zuckerfabrik nach dem Stand von 1953

Wolfgang Kather:

Der Name Bube Dentler elektrisiert mich! Da es mit diesem Namen sicherlich nicht so viele in Schleswig gibt, vermute ich das es sich um “meinen” Bubi Dentler handelt, der ab etwa 1962 bei Barkow als Monteur arbeitete und als dessen Helfer (in meiner Lehrzeit) er mit mir u.a. die Tankstelle auf Amrum gebaut hat, die in diesem Frühjahr zurückgebaut worden ist.

Update: …der Bube (so nannten wir ihn damals, nicht Bubi) Dentler und ich waren nur für den unterirdischen Teil zuständig. Fertig habe ich die Tankstelle erst im Januar dieses Jahres gesehen, gebaut haben wir sie 1962 oder 63.

Peter Voß:

Die Friedhöfe sind voll mit unersetzbaren Leuten!


Ansichten: 209 Strassen: ,

Sommerlochrätsel Nr. 11

Das Klassentreffen und Jochen Meyer, der in staubigen Kommoden im Herzen Jütlands herumkramt,

erklären hiermit, dass die Olympischen Spiele und die anderen Ereignisse auf der Welt total uninteressant sind.

Worauf konzentriert sich das Interesse der Welt der Schleswiger und Ex-Schleswiger?

Richtig, auf das Sommerlochrätsel!
Nein! Auf die Sommerlochrätsel!

Während das Sommerlochrätsel Nr. 10 noch völlig in der Kältestarre liegt und scheinbar völlig unbeachtet vor sich hin dämmert, kommt hier schon der nächste Knaller, aus Dänemark, dem nördlichen Königreich:

Die Sommerrätselfrage Nr. 11 zum obigen Foto lautet:

Wer ist der abgebildete Schleswiger Promi?

Kleine Hilfestellung zum Zuckerfabrik-Sommerrätsel von Jochen Meyer mit diesem Portraitfoto (links)

Rainer Pose: …Schleswiger Promis? Bin ich gespannt wer da erscheint. Vielleicht der aktuelle Bürgermeister?

Jochen Meyer: Sehr dicht dran! Zum Zeitpunkt der Aufnahme hat aber Thorsten Dahl! (wenn der immer noch Bürgermeister ist?) noch nach seinem Storch gesucht. Weitergrübeln!

Bei Erraten diesen Rätsels verspreche ich ein weiteres Klassebild zur Schleswiger Stadtgeschichte zu senden!

Gerd Tams: Klaus Nielsky?, Ex-Bürgermeister und Holmer Jung

Jochen Meyer: Tusch! Kurz vor Torschluss noch der Torschuss!

Jawohl. Es ist Klaus Nielsky, der da vor der in die Zukunft wachsenden Zuckerfabrik in Richtung Schleswig sinniert.



Und hier folgt die Belohnung:

Eine Aufnahme von 1951, die Klaus Nielsky und Manni Meyer freudig herausgeputzt zeigt. Immerhin ist’s Beliebung – und gleich soll das Braunbier auf die weisse Hose gekleckert werden! Die beiden Butscher wohnten in dem Alter auf dem Holm als direkte Nachbarn.


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