Mit diesen drei Fotos aus Dia-Magazinen von Hanns Mieschendahl verabschiedet sich das “Klassentreffen” für dieses Jahr und wünscht einen guten Rutsch!
Der Berg ruft!
Ansichten: 82 Schlei: Noore, Schleswig, Wassersport
Mit diesen drei Fotos aus Dia-Magazinen von Hanns Mieschendahl verabschiedet sich das “Klassentreffen” für dieses Jahr und wünscht einen guten Rutsch!
Der Berg ruft!


Henning Jochims (2. v.l.) schreibt zu dem Foto oben:
Zum SSC-Bild kann ich nichts sagen, frag doch mal Hanno Mensing, der ist doch ein alter Segler aber in den Sechzigern hatten nur Wenige das Geld um ein Segelboot zu halten (man hatte noch die 48 Std Woche und 18 Tg Urlaub, der Sonnabend wurde mit gezählt)
Admin: Sein Bruder scheint im Verein auch ein Rolle zu spielen… (ganz zu schweigen von Gerhard Neugebauer und Wilfried Pirschel, unseren Kumpels von 1960!)

Moin Gerd!Zum SSC sind so gar keine Kommentare. Ich habe hier nur einen Dia-Abzug aus dem Jahre 1968 (leider schon in Farbe Admin: Ach Susanne, da wollen wir doch mal eine Ausnahem machen…
).
Heinz Klinker (Blumen-Zwiebeln) besaß zu der Zeit auch ein Segelboot, mit dem mein Vater und ich mitgesegelt sind.Ich weiß nicht mehr, wie das Boot hieß. Hier sieht man nur ein paar Buchstaben. Aber: Original Steg, Schlei und ne lütte Schleswigerin.

Das Foto ist aus dem Album der Familie Süße
Ist es nicht schön, diese Wege noch einmal zu gehen?
Man muss schon gut zu Fuß sein.
Aber für den Rückweg kann man ja mit dem Triebwagen der Kreisbahn fahren oder mit den Fähren über die Schlei.
In der Stadt gibt es dann ja auch noch die Elektrische für den langen Weg vom Bahnhof bis zum Rathausplatz.
Der Admin probiert schon mal alle Wege aus, allerdings nur im Geiste und mit einem Rotwein (Montes aus Chile) im Glas und mit Musik im Hintergrund. ![]()
Zur Nachahmung empfohlen!
Aus dem Duett ist ein Trio geworden. Jetzt hat das “Klassentreffen” drei “Schenskys” mit Schleswiger Motiven beisammen. Das Schloss war auf einer Ansichtskarte drauf, die aus einem antiquarischen Kunstheft (1 Euro!) aus dem Jahr 1954 herauspurzelte. Auch ein “echter” Schensky.
Update: Weiter unten sind weitere Schleswig- und Schlei-Fotos von Schensky zu sehen!
Der Fotograf Franz Schensky ist untrennbar mit der Insel Helgoland verbandelt. Wenn überhaupt, wird auf Internetseiten nur ganz am Rande erwähnt, dass er nach der Bombardierung der Insel in Schleswig gelebt hat und dort auch 1957 gestorben ist. Für Motive aus Schleswig hat er aber auch auf den Auslöser gedrückt – wie man sieht.
(Schensky soll lt. SN vom 19.12.2005 in einem Mehrfamilienhaus auf dem Gallberg 2 gewohnt haben.)
Zitat aus den SN: …Einige [Erinnerungssplitter] liefert Reimer Pohl (73). Als Kind habe er ihn kennen gelernt, erzählt der Vorsitzende der Gesellschaft für Schleswiger Stadtgeschichte, hat gleich ein Foto zur Hand, das Schensky vom Balkon des Elternhauses in der Klosterhofer Straße machte – St. Petri im Fokus. “Ein vornehmer,
gediegener Herr”, sagte Pohl, “der meinte: Von Ihrem Balkon, da hat man wohl den schönsten Blick auf den Dom”. Der Kontakt zur Familie musste wohl bei einem Spaziergang geknüpft worden sein, vermutet Pohl, oder beim Besuch bei Tante Frieda im Gallberg 2 – auch Schensky wohnte in diesem Mehrfamilienhaus…
Lutz Clausen:
Schensky hatte eine Schwester, die mit einem Schleswiger Juristen – Jessen – verheiratet war. Aus dieser Ehe ging der Amtsrichter Harro Jessen hervor, den man bis vor wenigen Jahren mit seiner Mutter täglich im Stadtbild sehen konnte. Harro selber starb unverheiratet vor ca. 5 Jahren und war Mitte siebenzig.
Gewohnt hat er am Thingplatz – wenn Du die Fehrsstraße auf der Seite von R. Repkewitz heruntergehst, im letzten Haus. Als er starb, hat er seinen gesamten Besitz u.a. auf Helgoland und Dithmarschen – dem Land Schleswig-Holstein vererbt.
Dieses wirklich millionenschwere Erbe “ging damals durch die Presse”.
Heute (am 9. Juni 2009) ist ein Film über Franz Schensky angekündigt, der am 16. Juni im Capitol-Kino um 20 Uhr vorgeführt werden soll. Ein Auszug aus dem Text in der SN:
…Drehort im Gallberg 4 (nicht 2?). Franz Schensky hatte eine Kammer unterm Dach, kein fließend Wasser, aber viele Ideen, wenn er seine Bilder entwickelte. Unterhalb seiner Dunkelkammer lebte er mit seiner Familie.
Regisseur Rösing und Kameramann Lars Barthel wollten Geschichte schnuppern. Plötzlich tauchte Hans-Dieter Brodersen aus Kiel auf. Seine Frau sollte erfahren, wo Brodersen als Kind gelebt hat: Im Gallberg 4, als Schenskys Nachbar, über den er sogar eine Schularbeit verfasste.
Eine Zufallsbegegnung zwischen Rösing und Brodersen. Er wurde gleich für den Dokufilm engagiert – wie Daisy Ritter, die dort als Kleinkind lebte, wie Gesche Meyer, die einst im Parterre wohnte und Rösings Team jetzt durch vertraute Räume führt…
Lustig!
In den Kommentaren sieht man, wie die Plauderei über das Haus des Kinderarztes Dr. Cuntze und seine Söhne Thomas und Michael dann plötzlich zur Böklunder Konservenfabrik übergeht… (und was hat das mit Schensky zu tun? :roll:)
Ein Beispiel aus den Kommentaren (Lutz Clausen):
Von den Moldenhauers gab es zwei – einen Meister (Weißkittel) – ist zwischenzeitlich verstorben – und der andere war als “Normalo” in der Produktion tätig.
Ja, Süttmeyer muß irgendwo in den “oberen Etage” gewesen sein. Kennen tue ich diese, weil ich dort viele Wochen Schweineköppe “zerlegt” habe, die dann vollständig in die Sülze gingen. Später habe ich dann noch bei Redlefsen Schweinehälften geschleppt – war ‘ne gute Zeit.
![]()
“Vom Hölzken auf dat Stöckchen” sagt Norberts “Ruhrpottweib” (Originalton Norbert :roll:): Deshalb seien hier noch zwei Ansichtskarten beigesteuert. Die eine Karte zeigt
(vermutlich) die Fabrik von Redlefsen, die andere eine “Höhere Privatschule”, auch in Satrup. Ich gehe einfach davon aus, dass eine Schule auf jeden Fall (!) mit einer Wurstfabrik in Verbindung gebracht werden kann! Das dritte Foto (links) habe ich dem Buch “Schiene Straße Schiff” von Matthias Schartl (Hrsg.) entnommen.
Es ist mir ein Anliegen, in diesem Eintrag – trotz der thematischen Abschweifung von Schensky zur Wurstfabrik – alle bisher gefundenen Schensky-Fotos mal zu versammeln. Ganz oben sind die ersten drei, hier jetzt die anderen:
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
![]()
(Die meisten Fotos können Schensky in den jeweiligen Veröffentlichungen eindeutig zugeschrieben werden; in einigen wenigen Fällen bin ich nicht ganz sicher. In dem Büchlein “Die Schlei, eine Tochter der Ostsee”, 1965, wird der Fotograf “F. Schwensky, Schleswig” genannt – unverzeihlich!!! Die (vorerst) letzten beiden Fotos stammen aus dem ABK Reise- u. Städteführer “Flensburg”, 1950er)
Page optimized by WP Minify WordPress Plugin