A Random Image

Aktuelles

Was mache ich, wenn ich dem "Klassentreffen" Fotos schicken möchte? Ich klicke hier!

Der Admin hat eine neue Version der "Software" für das "Klassentreffen" installiert. Er bemüht sich nach Kräften, alle Ecken und Kanten abzurunden. Sollte etwas nicht funktionieren, wäre es schön, ihn zu informieren! Danke. :yes:

Sommerlochrätsel Nr. 37

30. Juli 2010

Es war ein schöner, warmer Sommertag - aber wo?

In der Mitte zwischen dem Feuerwehrhaus und dem architektonisch bedeutenden Gebäude verlaufen Schienen...

...und der Mann auf den Schienen ist ein Professor...

Hilfts?


Derselbe Tag und derselbe Professor - nur ein anderes Dorf - ein paar Kilometer entfernt...

Der Professor spricht mit einem Mann...


Der Professor im Maisfeld... und hier (rechts) aßen der Professor und der Admin Champignons mit Knoblauchsauce...

Übrigens: Schwantes, Jankuhn und Schlee sind alle schon dahin. Dieser Professor ist putzmunter! :D
Neben den Geleisen wächst das schönste Kaninchenfutter...

Ob die Katze wohl auf den Zug wartet? :roll:

Der Name des Professors lautet: Johannes M. Fox!


Während das Auto links "in the middle of nowhere" abgestellt wird (Prof. Fox: "Das hätte meine Mutter dazu gesagt"), turnt hier (rechts) Mr. Fox auf dem Bahnsteig von Süderbrarup herum...


Der Vater von Prof. Dr. Dr. Fox (der erste Doktor für Physik, der zweite für Medizin) hatte als vertriebener Ostpreuße nach dem Krieg die Mühle in Wellspang wieder in Betrieb genommen und damit in dieser Zeit seine Familie ernährt.

Johannes M. Fox ist von 1950 - 1953 in der schlechten Jahreszeit mit der Kreisbahn von Wellspang zur Domschule nach Schleswig gefahren. Die Mühle von Wellspang war für die sieben Fox-Kinder ein idealer Spielplatz.


Picasso und die Kreisbahn Schleswig?

Was das miteinander zu tun hat?

Man weiß es nicht.


Nur Johannes M. Fox kennt die Antwort.

Also, Wolfgang, ich vermute mal ganz stark, dass man von Wellspang aus kein Riesenrad am Horizont sehen kann...

Als hier noch Schienen lagen, überquerten die Züge der Kreisbahn an dieser Stelle (rechts) die Loiter Au...

Auf der anderen Seite der Brücke ist ein Maisfeld...

Zurück zur Kernkompetenz des "Klassentreffens" - dem Hotel- und Gaststättenwesen!

27. Juli 2010

Rainer Wieherdt war so nett, aus seinem "Hotel- und Gaststättenkalender 1962" dem "Klassentreffen" die wesentlichen Scans zuzuschicken. Diesem folgenden Eintrag ist ja zunächst die Liste der Hotels und Gaststätten aus "Der Kreis Schleswig" aus dem Jahr 1959 (Bild o.li.) zugrunde gelegt worden - jetzt haben wir das Vergnügen, das Hotel- und Gaststättenwesen mit dem Jahr 1962 abgleichen zu können - s. viel viel weiter unten! :D

Wie man vielleicht schon gemerkt hat, ist der Admin neuerdings Besitzer des Buches "Der Kreis Schleswig" von 1959, das ihm - o Freude - vom Flohmarkt mitgebracht wurde.

Im Anhang
ist neben einem vollständigen Einwohnerverzeichnis des Kreises u.a. auch ein Branchen- und Berufsverzeichnis vorhanden, aus dem ich zwei Seiten kopiert habe. Auf der ersten Seite sind die Schleswiger Hotels aufgelistet und auf der zweiten Seite die Gaststätten.

Im Jahr 1959 war ich 15 und hatte wohl auch schon mal ein Bier getrunken. Es war also genau die Zeit, in der das Interesse an auswärtigen Etablissements zu keimen begann.

Deshalb jetzt der Versuch, peu à peu alle aufgelisteten Stätten - also systematisch(!) - zu fassen zu kriegen.

Sönke hat sich in seiner gründlichen Art ja auch schon der Sache angenommen - aber eben anders.

So! Der Admin rechnet mit Eurer Mithilfe bei der Klärung wichtiger Fragen!

Sehr früh reift die Erkenntnis, dass wir "Hilfsmittel" für die anstehende Ermittlungsarbeit brauchen. Links sehen wir einen Unterkunfts-Nachweis aus dem Jahr 1950/51.

Eine weitere, wichtige Referenz ist natürlich der klassentreffen-eigene Hotel- und Gaststättenführer, der allerdings völlig unsystematisch zusammengewürfelt ist...:roll:

Und geradezu unentbehrlich ist das enzyklopädische Hotel- und Gastättenverzeichnis 1878-2010 (PDF) von Sönke, in das er m.E. sehr sehr viel Arbeit investiert hat. Vielen Dank, Sönke! :D


Beginnen wir mit den Hotels:

Cohrs, Grete, Lollfuß 114:

Hä? Hilfe!!! Schrecksekunde. Ahhhh! Das Unterkunftsverzeichnis von 50/51 sagt uns, dass Frau Gret(h)e Cohrs dem "Deutschen Haus" vorstand.



Rainer Pose: Hotel "Deutsches Haus" wurde von Frau Cohrs geführt, anschließend übernahm ihr Schwiegersohn das Haus, sein Name fällt mir im Moment nicht ein. Doch: Friedel May


Und heute? Ich weiß zwar nicht, ob es noch aktuell ist, aber möglicherweise ist ein China-Restaurant mit dem Namen "Dynastie" im Lollfuß 114 ansässig, über das zwei völlig unterschiedliche Restaurant-Kritiken im Internet (hier) und hier zu finden ist.

Hotel Prinzenpalais
Bes. Frau A. Ehlert, geb. Flenker
Histor. Herrensitz seit 1704 - Ruf 2182


Norberts Wochenenden in Schleswig
Adolf Flenker
Jürgen Drews spielte Banjo im Prinzenpalais
Hintermofenrätsel Nr. 17
Und heute? Jo! Da ist das Landesarchiv drin.

Kasten, Konrad, Friedrichstr. 59:

Hmmmm... Ach ja



Und heute? Da ist wohl immer noch ein Hotel.

Knutzen, Hans-Walter, Gottorfstr. 7:


Die "Neuzeit" (1967): Das "Offiziershaus" links daneben hat jetzt eine etwas einfachere Fassade. Aus "Köster's Hotel" (und zeitweiliger "Eisenbahnhalle", links neben dem "Offiziershaus") soll ein Bürohaus geworden sein.

In der noch neueren "Neuzeit" stellen wir fest, dass aus dem "Hotel Goldener Stern" das "Hotel-Restaurant Gottorfer-Hof" geworden ist, mit Webseite!

Laudien, Fritz, Michaelisstr. 54:


Beute
Und heute? Aus einem Forum:

Vor kurzem hat in Schleswig in der Michaelisstraße 54 eine neue "Dunkle Szene Kneipe" aufgemacht: "Black Box" - Öffnungszeiten: Do-So von 17 Uhr bis Open End

Webseite: www.myspace.com/BlackBoxSchleswig. Wir waren heute dort zu Gast und fühlten uns wohl bei angenehmen Ambiente, netten Leuten und guter Musik.
Getränkepreise waren günstig:
z. B. Flensburger Dunkel Flasche 1,50 Euro, Becks Gold Flasche 1,50 Euro, Absinth 2cl 2,- Euro usw. Wer mal in der Nähe von Schleswig ist sollte dort unbedingt vorbeisehen!


Elsa Lissek, Stampfmühle:


Post von Werner
Norberts Wochenenden
Klassentreffen
Und heute? Dies hier

Hermann Meurer, Lollfuß 89:


Schnaps
Bei Sönke steht richtig viel zum Haus Lollfuß 89. Zum heutigen Zustand schreibt Sönke: "Mittlerweile hat die dänische Minderheit ihre Absicht bekannt gegeben, das Gebäude wieder selbst nutzen zu wollen."

Auguste Meyerhoff, Bahnhofstr. 23:

Die Anzeige links ist von 1953 - sonst Fehlanzeige - keine Fotos - keine Infos...

Es gab schon mal ein "Bahnhofshotel", allerdings im dem Gebäude der heutigen Volksbank.
Hanns Mieschendahl:

Das gelbe Eckgebäude war bis Kriegsende "Bahnhofshotel", wir wohnten 1942 drin, bis unsere neue Wohnung beziehbar war. Englische Besatzungsoffiziere zogen dann ein. Als sie auszogen, waren Türen, Fussböden verheizt. Die Renovierung war mehr als aufwendig. Nun scheint es ja nicht mehr als Hotel - seit wann ? - genutzt zu werden?

Das Foto (oben) ist vom Admin himself, vom 27. Juli. Das Haus ist definitiv die Nr. 23. Es steht an der Ecke Hornbrunnen / Bahnhofstraße. Ein Hotel ist nicht mehr drin, sondern etwas "Soziales".

Kurt Petersen, Gottorfstr. 1:



Der weiße Schwan ist hier schon mal drangekommen...es gibt ihn immer noch.

Walter Reher, Gallberg 12:

Sönke:

In den 70er Jahren des 20.Jhd. wurde dieses Gebäude [letzter Name "Landwirtschaftliches Haus"] sowie die Nachbarhäuser abgebrochen und durch einen damals modernen Betonklotz (heute u.a. Verbrauchermarkt "SKY") ersetzt.


Magdalene Rudow, Stadtweg 19:



Muntere Knaben und Mädchen
...einer der kulturellen Mittelpunkte der Stadt...
Namen gesucht
Was geschah hinter dem Vorhang?
Uwe C. Christiansen
Und heute? Nachdem das Hotel abgerissen wurde, entstand an der Stelle ein Bankgebäude.

Spenglers-Hotel, Lollfuß 15:

Hier nachzulesen; heute An- und Verkauf oder so etwas ähnliches...

Erna Steinhusen, Lollfuß 108:

Ein trauriges Kapitel. Oft behandelt, bei Sönke und im "Klassentreffen".

Günther Wisnia, Lollfuß 15:

Identisch mit Spenglers-Hotel

Kommen wir nun zu den Gaststätten:

Borghardt, Heinrich, Michaelisstr. 30:

Die abgebildete Kneipe heißt "Zur kleinen Börse". Sie befindet sich nicht ganz an der Ecke zum Gang zwischen Michaelisstraße und Faulstraße. Mit wechselnden Besitzern wird sie bei Sönke nachgewiesen.

Auf dem Foto rechts ist die Nr. 30 wohl das vollständig sichtbare Haus ganz links. Demnach ist das alte Haus wohl abgerisssen und durch ein Wohnhaus ersetzt worden.

Ich weiß über die Kneipe nix. Kann jemand etwas dazu sagen?

Auf diesem Ausschnitt eines Luftbildes aus "Schleswig in Luftbildern" von 1985 sieht man die Bescherung. Oberhalb des Hauses Nr. 28 klafft eine große Baulücke, die als Parkplatz genutzt wird. Dort ist dann wohl gebaut worden und der vorher namenlose Gang zwischen Michaelis- und Faulstraße mit dem Namen "Carstensgang" entstanden (oder gab es den früher schon?).

Burkhard, Helmut, Gallberg 22:

Als "Holms Gasthof" oder "Oller Kotten" wohlbekannt und hier und hier schon erwähnt. Den "Ollen Kotten" scheint es immer noch zu geben. Im Internet ist die Kneipe aber nicht mit einer eigenen Seite vertreten.

Im Adressverzeichnis von 1959 steht übrigens "Erichsen, Theone, Tabakwaren, Gallberg 22, Ruf 2145". Theone Erichsen wird hier gewürdigt.

Siegfried Callsen,
Gastwirtschaft und Autotransporte
Schubystraße 14 - Ruf 3038

Gleich drei Fotos, auf denen das Haus zu sehen ist, in dem sich die Kneipe "Zum wilden Mann" befand.

Hier schon im "Klassentreffen" nebenbei erwähnt. Sonst war bisher nichts zum "Wilden Mann".

Und heute? Ohgottogott, hab ich einen Schreck bekommen. Gugel liefert Schmuddel der ganz üblen Sorte, den ich hier nicht verlinken werde.

Ein Auszug:

Sharon, 04621/...... Schubystrasse 14, bei Paris Klingeln
Moin Jungs und Mädels
Ich mal wieder die Schubystr 14 angesteuert (Jana und Tina sind nicht mehr im Geschäft) und wollte mir ein Bild von den Neuen machen. Es öffnete mir eine Kleine nette, pummelige mit Mördermöpsen und langen dunklen Haaren...

Was ist bloss aus dem "Wilden Mann" geworden...:oops:

Carlsen, Karl-Heinz, Gallberg 15:

"Carlsens Gasthof" ist im "Klassentreffen" schon bestens bekannt und wurde einige Male erwähnt. Er war Gegenstand eines Sommerlochrätsels! :D

Bei Sönke erfährt man genaueres, z.B. auch, dass die Gaststätte schon einmal "Im weißen Schwan" hieß - und:

Zuletzt war in diesem Gasthaus ein thailändisches Restaurant eingerichtet, nach der Aufgabe stehen die Wirtschaftsräume leer...


Carstensen, Karl-Heinz, Flensburger Str. 80:

Jetzt sieht es hier so aus.

Haben die Experten noch etwas beizutragen? :roll:

Clasen, Käthe, Bismarckstr. 14:

Das ist also die "Alleehalle".

Weiteres ist (bisher) nicht bekannt.



Na also: Hier (links) eine Anzeige der Alleehalle von 1905 - mit Klavier!


Heute ist in dem Haus keine Gaststätte mehr.

Clausen, Heinrich, Inh. Hans Clausen,
Schubystraße 3:

Unglaublich! Unter dieser Adresse scheint es immer noch den "Landkrug" zu geben. Das "Klassentreffen" wusste bisher nichts davon, außer, dass in diesem Eintrag ein Fußballer Harald Clausen mit dem Zusatz "vom Landkrug" angegeben wird. Im Landkrug wird offenbar Dart gespielt... ansonsten gugelige tote Hose...

Kein Foddo, weder alt noch neu... schnüff...:'(

Dursteler, Hans, Bahnhofstr. 29:

Alles klar? Keine weiteren Fragen? Was da heute ist? Nüscht!

Auf jeden Fall keine Gaststätte.

Doch! Die Bahnhofsmission!

Das Foto (links) ist von Hanns Mieschendahl mit folgender Bemerkung eingesandt worden:

Letzte Klasse, wir wollten uns (mit Damens) gemütlich versammeln im Klassenverband - auf jeden Fall incl. Klassenlehrer. In der Schule selbst wäre das ja nur mit Aufsichtspflicht für ihn gegangen. Hierhin luden wir ihn ein.

Kostenbewusst - wie schon beim Tanzkurs mit externem Tanzlehrer - tat einer die Bahnhofsgaststätte dafür auf. Dort sassen wir (in den Nischen) so alle beisammen anno 1960 und zahlten dank des freundlichen Wirts nur unsere auch noch besonders günstigen Getränke.

(Admin: Hanns M. ist selbst nicht auf dem Foto zu sehen)


Faaß, C. E., Inh. G. Faaß, Ruf 2547
Husumerbaum 14

Wolfgang, war es diese Kneipe? Vielleicht weiß es auch Peter Voß?

Wolfgang:

Hallo Gerd, ich vermute, daß es sich um die Kneipe handelt, weil ich glaube, es gab dort nur die Eine, aber: ich weiß nicht wo die Hausnummer 14 ist. Ich habe Dir die etwaige Lage der Kneipe auf dem Stadtplan, in der Anlage, angekreuzt. Vielleicht kannst Du ja Falk Ritter fragen, ob das mit der Hausnummer 14 in etwa überein stimmt.



Wolfgang, ich hab' mal mit bing nach der Nr. 14 geguckt und bin auf den von Dir markierten Standort gekommen.

Damit
kommen wir jetzt zu dem vorläufigen Endergebnis, dass der Wirt der Barkow-Kneipe im Jahr 1959 Faaß hieß! Einverstanden?:D

Friedrichsen, Katharina, Domziegelhof 14:

Norbert erinnert sich...

Heute ist es das "Hotel Deutscher Hof"!

Gosch's-Gasthof, Friedrichstraße 86:

Hier läuft immer noch eine Anfrage von Falk Ritter... Den Gasthof gibt es auch heute noch.

Hannberg, Georg, Süderholmstraße 8:

Hier steht so einiges zum Mövenkönig und zum Wirt der "Schleimöve".

Selbstverständlich gibt es die Gaststätte immer noch!

Hannberg, Margot, Gallberg 23:

Der "Felsenkeller" und später die "Gallbergklause" - letztere eine Zeitlang meine Stammkneipe. Verwandtschaftliche Beziehungen der Wirtin zum Mövenkönig bestehen durchaus. Hier z.B. wird die "Gallbergklause" behandelt.

Und heute? Schon wieder!!! Aus meiner Stammkneipe ist ein Puff geworden. Uff. XX( Ein gegugelter Text:

Geschrieben von: Samy
Moin Jungs
War mal wieder in Schlewig unterwegs. Oben genannte Nummer angerufen und Lokation erfragt. Gallberg 23 ist der Eingang neben dem GoGo Schuppen "Top Secret" nach oben. Geklingel und zwei Mädels tummelten sich gerade auf dem Flur. Jede hat ihre eigene Bude. Es waren Claudia eine Deutsche, schwarzhaarig ca 165, mitte 20, Kf 34, A-Cup und Viktoria gleiche Figur jedoch mit blonden Rasterzöpfen aus Slowenien. Beide nicht unbedingt die hübschesten aber das ist Geschmacksache. Eigenlich nichts für mich dabei, jedoch ich mußte mal testen. Viktoria gewählt und ab in ihre Bude...


Harder, Hans, Lollfuß 102:

Uff! Kein Puff!

Sondern der "Gasthof Stadt Flensburg", den es auch heute noch unter diesem Namen gibt! Da war sogar mal Curd Jürgens zu Gast! :D

Jansen, Friedrich, Ruf 2480
Gallberg 11:

Zur "Bauernstube" haben wir recht wenig; nur diesen Satz:

"Links neben dem Durchgang zum Kattsund hatte Ernie Callsen seine Kneipe, später hat die Frenz Mumm übernommen." Na gut.

Und heute? In dem Haus scheint sich ein Restaurant mit dem seltsamen Namen "Gurmet Steak-Restaurant" zu befinden (wo haben die das "o" gelassen?).

Janzen, Marianne, Am St. Johs. Kloster:

Kann jemand sagen, in welchem Gebäude des Klosters (evtl. 2, 2a, 2b ?) sich die Pension Berger befand?

Johnsen, Irmgard, Domziegelhof 6:

Ein Satz: "Herbert Johnsen, zweite Reihe von oben, links außen. Die Mutter bewirtete den Domkrug am Domziegelhof."

Und heute... ist es das Domhotel.

Jürgens, Johann, Lollfuß 101/103:

Die Schleihalle! Schleswigs unvergessenes Etablissement mit (zeitweise) internationalem Flair.

Ein Dreh- und Angelpunkt im "Klassentreffen"! Abgerissen! :'(

Kistenmacher, Hans, Schloßinsel:



Der Schlosskeller ist (wie das Schloss selbst) natürlich ein festgemauerter Begriff, aber er war wohl nie "unsere" Wirkungsstätte.

Und heute? Wie es aussieht, wird der Schlosskeller vom Waldschlößchen bewirtschaftet.

König, Bruno, Friedrichstraße 41/43:

Ham'wa was zu dieser Adresse? Ich finde nix (ausgenommen die Werbung von 1953). Und was ist da heute? Unbeackertes Gebiet...:(


Norbert Plewnia (in einer Email v. 8.7.2010)

Hallo,

bin von 1945 (damals ein gutes Jahr alt) bis 1953 in Schleswig Friedrichsberg aufgewachsen. 1950 in der Bugenhagenschule eingeschult. Gewohnt im "plattgemachten" Haus Friedrichstraße 37 zuletzt Diakoniegebäude. Die Gaststätte Seeger kannte ich sehr gut, da mein Vater dort abends gerne sein Bier trank und einen Skat "kloppte". Es handelt sich um das Gebäude Friedrichstraße 41, das der Spitzhacke bislang entkommen konnte, aber von außen einen recht heruntergekommenen Eindruck macht. Fotos bei Bedarf vorhanden. 2004 u. 2005 machte ich Luftbilder v. Schleswig, von denen einige in der "Alten Schleihalle" veröffentlicht sind.

Norbert Plewnia:

auf dem Foto, das ich 1973 in der Friedrichstraße schoß, ist die Gaststätte Seeger auf der rechten Seite zu erkennen. Nannte sich damals Pils-Stube.



Norbert Plewnia:

...hier der ehemalige Gasthof Seeger (ganz links) im Sommer 2008 aufgenommen



Admin: Gegenüber Schlachter Lietz, den es heute auch nicht mehr gibt - ansonsten fällt mir bei dem Foto "high-noon" ein...B)

Konagel, Alwine, Witwe, Flensburger Str. 86:

Kai Wulf:

Konagels Gasthof lag zwischen dem Friseur und der Tankstelle. Später auch als Ponderosa-Discothek (Betreiber war aber nicht mehr Konagel sondern Behrendt) bekannt. Zu Ponderosazeiten (und auch später noch) wohnten Alma Konagel und ihre Schwester noch über der Disco. Alma hat auch noch bis ins hohe Alter den kleinen Kiosk an der Gebäudeecke betrieben.


Kreis, Gerda, Strandweg 2

Die Strandhalle ist natürlich auch bekannt wie ein bunter Hund. Keine Frage!

Es gibt sie noch - und das wird wohl auch so bleiben!

Krohn, Herbert, Lollfuß 49/51:

Das Theatercafé - berühmt-berüchtigt.

Schleswiger Mädchen konnten sich dort einen Soldaten einfangen (z.B. die Admin-Schwester).

Heute gehört das Gebäude mit zum Theater.

Laudien, Fritz, Michaelisstraße 54:

s. oben, Hans op de Trepp

Lüth, Kurt-Heinz, Moltkestr. 41:

Das Hohenzollern - eine Schleswiger Konstante. Nicht wegzudenken. Die beiden Bildbelege (und ein Link) sind stellvertretend für viele andere.

Tanzstunde bei Frau Timmermann. Links der Admin.

Heute ist das Hohenzollern so im Web vertreten.

Martens, Dorothea, Friedrichstr. 114

Jürgen Jürgensen:

...Ik bün in dat Huus Friechstraat 114 groot wuurn...

Jürgen, wat gifft dat denn to Dorothea Martens to vertelln?


Und heute? Da ist das ein "Akropolis" drin.

Jürgen Jürgensen:

Dorothea (Thea) Martens führte zu dem Zeitpunkt im Erdgeschoss der Friedrichstraße 114 tatsächlich die kleine Kneipe. Damals befand sich das Lokal unten links. Rechts daneben war ein Hökerladen, dem, soweit ich erinnere, das Hauptaugenmerk der Inhaberin galt. Kneipe und Laden erreichte man über eine drei- oder vierstufige Treppe mitten vor dem Gebäude (wie auch heute noch). Die Kneipe lief nebenbei und wurde abends früh geschlossen.

Thea Martens hatte den Betrieb Ende `50 von einem Vorgänger namens Hans Becker übernommen. Dieser verkörperte den klassischen Lebensmittel-Höker, den ich als Kind nur im weißen Kittel wahrgenommen habe. Das Ehepaar Becker trat dann wohl in den Ruhestand.

Frau Martens kam, soweit ich entsinne, aus einem Dorf irgendwo in Angeln. Sie war so um die 50, alleinstehend, wahrscheinlich verwitwet, und bezog mit einer erwachsenen Tochter (Name vergessen) und einem minderjährigen Sohn (Gerd) die Wohnung im ersten OG, die zuvor Beckers bewohnt hatten.

Frau Martens habe ich als eine zierliche, stets dunkel gekleidete und energisch wirkende Inhaberin in Erinnerung, die Haare hinten streng zum Zopf gebunden.

Mit Sohn Gerd als Nachbarsjungen habe ich mich schnell angefreundet. Er war zwei, drei jahre älter als ich. Wir gingen beide in die Domschule. An anderer Stelle habe ich ihn hier schon mal erwähnt.

Gerd hatte auch Klavierunterricht. Er musste täglich üben. `An der blauen Donau` bis zum Abwinken. Manchmal habe ich heimlich dabei gesessen. Wenn Frau Martens kontrollierte, musste ich mich verstecken.

Die Martens-Kneipenära währte in der Friedrichstraße 114 aber nur kurz. Vielleicht so drei, vier Jahre, dann zog die Familie nach Bad Kreuznach. Ich glaube, die Tochter hat einen in SL stationierten Soldaten geheiratet, der von dort kam. Im Übrigen kann ich mir aus heutiger Sicht auch nicht vorstellen, dass der beschriebene Betrieb die Familie ernähren konnte. Zu der Persönlichkeit von Frau Martens passte er eigentlich auch nicht.

Nachfolger von Martens waren Anfang `60 Fritz und Gertrud Hansen. Fritz Hansen war schwer gehbehindert. Die Seele des Betriebs war daher Frau Hansen. Sohn Theo Hansen (etwa Jahrgang `42/43) pflegte in seiner Freizeit auf dem Hof an einem alten Volvo zu basteln.

Hansens machten den Hökerladen rechts übrigens dicht und erweiterten damit die Kneipe, die danach einen Aufschwung erlebte, der sich für die Nachbarn im Haus nicht sehr positiv auswirkte, um es vorsichtig zu formulieren. Ursache dafür waren unter anderem die sanitären Bedingungen. Es gab zu der Zeit in dem Straßenbereich noch keine Kanalisation. Die gab es auch noch nicht, als wir von dort 1965 (!) wegzogen. Da führten Hansens die Kneipe noch. Wie es dort dann weiterging, weiß ich nicht. Heute befindet sich in den mittlerweile scheinbar umfassend restaurierten Räumen seit Jahren ein griechisches Restaurant.

Zu meiner Zeit gehörte das Haus Friedrichstraße 114 übrigens einer Familie Lück, die irgendwo in Schlossnähe eine Tischlerei oder sowas betrieb.

Dazu habe ich ein leider nicht ganz scharfes Foto ausgegraben und angehängt. Es zeigt das Erdgeschoss mit der Kneipe links und dem Laden rechts. Der Knirps mit dem Ball bin ich. Daneben steht Nachbarssohn Karl-Heinz (Kuddl) Maaß, der als einer der ersten bei der neugegründeten Bundeswehr ankam. Das Foto ist also ziemlich genau 1955 entstanden.


Mewes, Anneliese, Ruf 3468
Fischbrückstraße 15:

Das Haus in der Mitte müsste es doch sein, oder?


Und heute? Die "Alte Fischerstube"

Meyer, Christine, Lollfuß 122:

Norbert:

Der "Tote Herrmann" hieß Meier (keine Gewähr für die Schreibweise), er hatte zwei Kinder die etwas älter als wir waren. Sein Sohn (der Vorname ist mir nicht mehr erinnerlich), der auch viel im Imbiß gearbeitet hatte, hatte später einen Imbiß im Lollfuß, in etwa in der Nähe von Fahrrad Merseburg. Seine Tochter Thea war mit einem Soldaten der RAF aus Jagel verheiratet, William Jaques, mit dem sie nach seiner Dienstzeit nach England ging.
Der alte Meier erkrankte dann schwer, woraufhin die beiden aus England zurückkamen und im Imbiß arbeiteten und dann das Lokal "Zur Lollfußtreppe" gegenüber der Lollfußtreppe übernahmen. Der Wirt wurde Billy genannt. Es war Bier aus Münster im Ausschank. Was aus ihnen geworden ist weiß ich leider nicht, würde mich aber sehr interessieren.


Und heute? Dani-Imbiss

Möller, Hans, "Großer Baumhof"
Gallberg 36, Ruf 3152

Im Baumhof gab es auch das "Bauli-Kino"; dort wurde auch gestrippt...:oops:

Es wurde alles plattgemacht. An der Stelle stehen heute Neubauten (glaub ich).

Nissen, Asmus, Friedrichstraße 28:

Ungefähr gegenüber dem Friedrichsberger Kino, bisher nichts gefunden, suche noch...

Heute: Internationale Frauenwerkstatt Saheli e.V

Nordmeyer, Helmut, Faulstr. 4 und
Königstr. ZOB

Lutz Clausen:

Das 2. Foto zeigt die Kneipe von Helmut Nordmeyer am Amalienplatz (jetzt Neubau von J. Busse). Er hatte später als Pächter den Zob.

Im ZOB ist jetzt ja wohl das ZOB Restaurant.

Petersen, Heinrich, Gallberg 39:

Benny Gutmann:

Betr.: Reimer's Gaststätte - auf Befragen alter Schleswiger Bürger kamen spontane Hinweise die da hießen:

es war die Gaststätte auf dem Gallberg Nr. 39 (Kuddel Dutt - der Bruder von Stepke Jensen (Fisch-Jensen) - war lange Zeit Pächter dieser Gaststätte). Mein Nachbar erzählte mir, daß er als Kind dort häufig mit seinem Vater war und hinterm Tresen gespielt gespielt hat (hoffentlich nicht gezockt)



Gibt es das Haus noch? Oder findet da jetzt betreutes Wohnen in einem Neubau statt?

Petersen, Paul, Rathausmarkt 10 u. 13:

Hier ist eine Würdigung des Senatorkrogs.

Der Senatorkroog bleibt natürlich!

Pittlik, Johannes, Gallberg 1:


Sönke listet für dieses Keller-Etablissement folgende Namen auf:
Deutscher Keller,
Village Restaurant,
Das kleine Versteck und
Englischer Keller - also eine Kneipe mit bewegter Vergangenheit

Im Augenblick scheint da ein "Domkeller" drin zu sein...

"Zur Stumpfen Ecke", Ruf 3103
Inh. Jonny Reincke, Lollfuß 59



Nach der Schleihalle die berühmteste abgerissene Kneipe Schleswigs! Ein schwerer Verlust! Der Verkehr war wichtiger.

Rosendahl, Jürgen, Stadtweg 42:

Leider kann ich z.Zt. kein älteres Foto von der Nr. 42 auftreiben...


In "alter Zeit" gab es da: Harder, C. H., Schenkwirthschaft "Zur Deutschen Eiche", Stadtweg, Stadtweg 42 (lt. Sönke)

Das ist auch die Kneipe "Zur Deutschen Eiche" (ganz links) - allerdings Stadtweg 73. Vielleicht ein Umzug von Nr. 42? Daneben ein neueres Foto von Nr. 73.

Norbert erzählt hier etwas von einem "Brand der Deutschen Eiche neben Schundvoigt"...:roll:

...und hier klärt er auch so einiges auf (oder nicht?)
An der Stelle der Nr. 42 ist jetzt das Schuhhaus Forck

Salomon, Heinrich, Busdorfer Str. 29:

Spekulation! Ist es "Holt Pust"?

Hilfeeeeeeee!!! Torsten Hansen:

Ich glaube nicht, daß es "Holt Pust" ist, kann mich aber erinnern, daß es in Busdorf ein Stück weiter oberhalb von Holt Pust auf der anderen Straßenseite ein dunkles kleines Geschäft/Lokal gab mit allerlei Krimskrams und einem älteren Herrn Salomon und Haustieren. Das ganze war nicht sonderlich einladend - wenn ich mit meinem Vater dorthin fuhr, scherzten wir immer: "nu geiht dat to Salomon sin Katt sin Tass ..."

Jürgen Jürgensen:

Zu Holt Pust in Busdorf:

Die Kneipe florierte mindestens noch bis in die Sechziger. Mit vielen Festivitäten tobte dort das Leben. Ganze Generationen von Friedrichsberger Fußballern sind dort regelmäßig versackt.

Das Lokal ist schon lange zu. Das gelb geklinkerte Gebäude steht noch so wie früher.

Übrigens: Direkt gegenüber vom Holt Pust gab es noch zu meinen Zeiten einen Höker namens Fock (bitte `i` statt `o` - ich möchte nicht mit der Tür ins Haus fallen). Natürlich haben wir Knaben uns daran ständig hochgezogen.

Außerdem kursierte dortselbst die unvermeidliche Zote:

Stehen zwei Hausfrauen in jenem Laden. Der Ladenbesitzer kommt rein. Sagt eine Frau: "F..., mi to ers..."

Sorry.

Lutz Clausen:

...ja Jürgen - genannten Kaufmann gibt es immer noch unter dem Namen "F.ck".

Wobei, der Spruch heißt - oder hieß genau:

"F.ck", f.ck me toerst - ick müt tom melken".


Schlei-Segel-Club, Luisenbad

Klar wie Klossbrühe!

Hier feierte die M10a der BLS ihr 50-Jähriges!

Eine sehr schöne Feier, die im SSC mit einem phänomenalen Buffett endete!

Schliemann, Hertha, Lange Str. 24:

"Unsere" Torhalle. Leider wurde sie im Zuge der großen Altstadtsanierung abgerissen.

Eine Anekdote...


An ihrer Stelle steht jetzt ein stilistisch nachempfundener Neubau (in dem Benny Gutmann wohnt)...

Seefeldt, Erich, Lollfuß 96c:

Das ist das ehemalige Handwerkerhaus, in dem jetzt der "Goldbaasch" drin ist...

Sindt, Christoph, Brockd.-Rantzau-Str. 55

Das ist die Pulvermühle, die gerade erst Gegenstand des Frühlingsrätsels Nr. 16 war!

Das Haus ist jetzt ein Wohnhaus.

Sohrbeck, Paula, "Zum Stadtfeld"
Stadtfeld 2a, Ruf 3047:



Die Gaststätte am Stadtfeld, jawoll! Hier fand das Klassentreffen der M10a der BLS 40 Jahre nach Schulende statt!

Es gibt die Gaststätte immer noch - leider ohne Webseite.

St. Johannisloge "Carl z. Treue"
Flensburger Str. 5:

Das Thema "Loge" hatten wir auch schon mal...

Foto links: Da war die Loge früher mal drin Foto rechts: Heutiger Standort

Steensen, Hans, Husumer Baum 10:

Da hamwa sie, die "Bärenklause" - damals sehr beliebt bei den Barkow-Lehrlingen Wolfgang und Peter!

Uns was sagt Jürgen Jürgensen:

De Hüüs in Friesbarch, de hier so beschreeben wurrn sünd, kenn ik all. Ton Biespeel de Kneipe an Husumer Boom, dat letzte Huus vör de Mansteinstraat, dat weer Steensen.


Tallau, Walter, Michaelisstr. 60:


"Kiek in de Stadt", ein Gasthaus, das man im Bild der Michaelisstraße nicht missen möchte.

Heute praktiziert dort ein Orthopäde, der sich - glaub ich - um den Erhalt des Gebäudes kümmert.

Theel, Fritz, Haithaburing 4:


Außer dieser Äußerung von Christa Clausen (Frau von Bello) haben wir weiter nichts:

...Klaus Pankuweit ist mein Bruder und hat eine Zeit lang die "Gewobaklause" betrieben, ist aber schon lange im Ruhestand (ist 8 Jahre älter als ich).


Tiedt, Bernhard, Hafenstr. 14:

Sonst noch was?

Werner, Ernst, Stadtweg 65:

Hier wurde Schach gespielt...

Wilmschen, Dora, Michaelisstr. 45:

Sonst nichts...

Heute "Restaurant Rhodos"...


Das ist jetzt das Ende dieser Liste (was die Gaststätten des Jahres 1959 in Schleswig betrifft). Vielleicht gibt es ja die eine oder andere Ergänzung von Seiten der Leserinnen und Leser! :D

Hier haben wir jetzt die Liste der Hotels- und Gaststätten des Jahres 1962 in Schleswig:



Behmer, Werner, Pulverholz,
Hotel Waldschlösschen:

Das Waldschlösschen fehlt in der Liste von 1959. Warum das so ist, wird sich wohl nicht mehr aufklären lassen.

Heute sieht das "Ringhotel Waldschlösschen" so aus...

Heicksen, Ludwig, Busdorfer Str. 1, Gaststätte:

Auch das Café Heicksen muss hier aus unerfindlichen Gründen nachgemeldet werden.

1959 war es bestimmt auch schon da - der heutige Zustand (Foto re.) ist ziemlich traurig...

Lichtwarck, Johanna, Weinstube, Passage:

"Quellen" aus dem "Klassentreffen":

Holger Petersen:

Ich weiss von einer plünnigen Weinstube in der "Bodega", Erwin Thom, alte Passage, direkt neben dem Zugang zu den Toiletten, ausstaffiert mit Bambusstäben und Plastikweinreben. Oberhalb des Verlieses war ein ähnliches Plakat zu bewundern.

Wer sich dort niederliess, wurde von Erwin gezwungen, Wein zu schlürfen, oder aber den Verschlag zu verlassen und sich an einem Tisch "ohne Tischdecke" zu etablieren.

Benny Gutmann: Hallo Holger, so "plünnig" war die Bodega von Erwin Thom nun doch nicht, wir beide haben doch viele schöne bierseelige Stunden bei diesem alten "Kauz" in den 60er Jahren verbracht, stimmts?

Norbert Neidebock:

Nicht "Bodecke", sondern "Bodega" hieß die lütte Kneipe in der Passage:))" alt=":))" class="middle" width="15" height="15" />. Sie bestand aus einem etwas größeren und einem kleinen Raum (L-förmig angelegt), getrennt durch einem gittermäßigen Raumteiler.
Wir saßen damals meistens im kleinen Raum, weil wir ja auch noch keine 18 waren. Aber das sah man damals noch nicht so verkniffen;D. Dort konnten wir ungestört quarzen und dem Teufel Alohol frönen!
Merke: Alohol und Rauchen is geßund,
Unterschrift: Dr. Marlboro

In der Passage haben wir viel Noli, ein Wermut, gesoffen. Ein Liter ´ne Mark:P
Entsprechend erging es uns am nächsten Tag:oops:
Außerdem hat der Wirt uns einen selbstgebrannten Korn namens "Ährendgold", meist, ausgegeben. Dazu sangen wir dann :"Oh Ährengold, oh Ährengold....." nach der Melodie :"Oh Tannebaum....." Die Wirkung war so ähnlich, wie beim Noli:>>

Admin: War es die Johanna? Foto leider Fehlanzeige - zu dunkel in der Passage...:roll:

Meier-Arbin, Friedrichstraße 90:

Jürgen Jürgensen hatte gemailt:

Beim Kneipenwesen fiel mir auf, dass die Kneipe im Haus von Schlachter Arbien in der Friedrichstraße, direkt gegenüber der BHS, fehlte. Oder habe ich da was übersehen? Der Inhaber/Nachfolger von Schlachter Arbien hieß Meier, soweit ich entsinne. Der hat um und bei `60 auch noch Schlachterei und Kneipe betrieben.

Admin: Ich habe Jürgen daraufhin geantwortet, dass "Friedrich Meyer" in der Liste nur als Schlachter aufgeführt ist; darauf Jürgen:

Zu Schlachter Meyer wurde übrigens überliefert, dass der irgendwie mit der Kirche über Kreuz lag. Beim Spazierengehen nahm der Friedrichsberger Pastor im oberen Fenster des Hauses von Meyer eines Tages angeblich ein entblößtes Gesäß wahr. Der Geistliche soll seinen Hut kurz gelüftet und nur trocken "Moin, Herr Meyer" gesagt haben.

Hanns Mieschendahl:

...und der plietsche Jung ganz links vorne ist Wolfgang Meier von der Schlachterei Arbien...


Mahrt, Hans, Hotel Ruhekrug:



Der Ruhekrug hat sich wohl in die Liste von 1962 hinein geschummelt. Man kann ihn aber ruhig mal zu den Schleswiger Krügen zählen, weil in seinen Räumlickkeiten schon immer gerne Schleswiger Bürger feierten...(s. Anzeige von 1905, o. li.)

Nielsen, Karl-H., Imbißstube:

Immerhin hat die "Imbißstube" in der Plessenstraße 17 mal eigene Streichholzschachteln gehabt. Sonst noch was? Keine Ahnung. In letzter Zeit waren die "Zimtzicken" da drin und jetzt wohl etwas "Soziales". Foto? Fehlanzeige!

Pokorny, Leo, Seefliegerhorst, Block III:

Der Admin sagte sich: "Schlag nach bei Sönke!" - und siehe da - hier haben wir den "Block 3" auf der Freiheit. Hier hat also Leo Pokorny die Soldaten beköstigt (denke ich doch).

Torsten Hansen:

Nee, die Kantinen auf der Freiheit waren vor und während meiner Zeit in den Wirtschaftsgebäuden 33, 34 und 35 = da, wo auch die jeweiligen Bw-Küchen untergebracht waren.

Ich glaube, Schindler war hinten (Block 35)...

Der abgebildete Block 3 war eine reine Mannschaftsunterkunft.


Reimers, Elfriede, Schubystraße 1, Maxim-Bar:

Wie sagte noch Norbert Neidebock:

Das Löwenbräu war tatsächlich vorher das MAXIM, eine Stripteasebar, in der wir oft unseren Absacker tranken. Die Damens war´n aber nicht so reizvoll, daß wir ihretwegen dorthin gingen. Der Hauptgrund: Dieser Laden hatte bis in den frühen Morgen geöffnet! In den normalen Kneipen war die Polizeistunde um 01:00 Uhr. Das war für Hein Seemann einfach zu früh! :D

Norbert! Du bist zwar einer der Experten des Hotel- und Gaststättenwesens an vorderster Front. Wir haben Deine Aussage, das Maxim wäre in der Michaelisstraße 57 angesiedelt gewesen, lange geglaubt. Jetzt aber wankt diese, Deine Aussage. Das Maxim residierte mit großer Sicherheit in der Schubystraße 1 - und das war nach des Admins Meinung das Haus rechts neben der Nr. 57. Man sieht auf dem Foto ein Stück von der Nr. 1; ein Fenster ist besonders hässlich mit Glasbausteinen zugemauert.

Wenn man Gugel glaubt, scheint sich die Nutzungsart des Hauses noch immer im halbseidenen Bereich zu befinden...:roll: (auf Verlinkung wird verzichtet).

(Rechstmittel sind zugelassen...:D)

Schatz, Christel, Probierstube:

In Sönkes grandiosem "Verzeichnis" findet man, dass "Chr. Schatz" lt. Adressbuch von 1966 in der Bahnhofstraße 2 eine Gaststätte gehabt hat. Das "Klassentreffen" hat sich über die "Schatz-Kneipe" (hier) durchaus schon Gedanken gemacht und schon seinerzeit versucht, die Kneipe zu lokalisieren.

Wenn die Adresse Bahnhofstraße 2 richtig ist, ist es das Haus in dem auch schon Dr. Herting (s. Falk Ritter - hier) praktiziert hat. Klingt irgendwie unglaublich - oder?

Die Wohnung von Christel Schatz (offenbar war sie "Haushaltungsvorstand") ist im Adressverzeichnis von 1959 mit Friedrichstraße 79 angegeben (sagt uns das was?). Also, die Nr. 79 ist ganz in der Nähe dieses Gebäudes und wird daher nicht der Standort der Kneipe gewesen sein.

Schindler, Carl, Kantine C:

Wo mag wohl die "Kantine C" sein? Etwa auf der Freiheit, Sönke?

Wagner, Christa, Passage:

Tja Leute! Was hat es denn nun mit der Christa auf sich? Die "Bodega" (weiter oben) scheint ja identifiziert zu sein (Lichtwarck, Johanna, Weinstube, Passage). Es gab also noch eine Kneipe in der Passage?

Sommerlochrätsel Nr. 36 mit Gurkensalat

24. Juli 2010

Jochen Meyer:

Hallo Gerd!

Es folgt ein Saure-Gurken-Zeit-Rätsel, auch mit dem im Klassentreffen so beliebten Gaststättenbezug:

Ich habe neulich Gurkensalat zu meinem Barschfilet gegessen. Wo war das wohl?

Am Gebäude ist eine Hochwassermarke eingemauert. Ein zusätzlicher Tip kann unsere versierten Kneipen- und Gaststättenforscher vielleicht auf die Spur bringen:

In der betreffenden, traditionsreichen Gaststätte, die seinerzeit noch nicht über das nun bestehende Gebäude verfügte, war mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Grossvater Johann Friedrich Meyer unter anderem Kröger.

Mit den besten Sommergrüssen aus Dänemark

Jochen Meyer

Der Admin bedankt sich bei unserem dänischen Freund, dass er, trotz der grassierenden Urlaubszeit, das "Klassentreffen" mit einem Rätsel versorgt hat! :yes:

Noch eine Info von Jochen:

"Das Klassentreffen auf der Fahrt zum Gurkensalat auf falschem Kurs"

(Das Foto hab' ich soeben selbst gemacht)



Rainer Pose:

Wenn die Schlei 42Km lang ist, haben wir ja mindestens 84Km Ufer für unsere Suche zur Verfügung. Angeln oder Schwansen? Ist ja wie "Schiffe versenken" - "Missunder Fährhaus". Explosion?

Jochen:

Auf Anhieb ein Volltreffer! Tusch! für Rainer!



Mit "Missunder Fährhaus" meint man wohl immer die Gaststätte auf der Angelner Seite. Wie nennt sich eigentlich das Haus auf der Schwansener Seite (li. Foto)?

Heute nennt sich die Örtlichkeit wohl "Schleiterrassen Missunde Café", An der Fähre 1, 24354 Kosel - sonst tote Hose im Internet zu den "Schleiterrassen".


Lutz Clausen:

...auf Schwansener Seite liegt der ehemalige Krug von Alwin Seemann, der dort seit Generationen in den Händen der o.g. war.

Heute "hält" die Familie Seemann noch die Wochenendhausgrundstücke auf gleicher Seite - aber der alte Krug hat den Besitzer gewechselt. Die Holmer Fischer hatten ein gutes Verhältnis zu Alwin - und es gibt etliche bekannte Bilder, die diese in seiner Gaststube zeigen.


Lutz:

Dieses ist der Blick auf die Krugstelle von Alwin Seeman

Lutz Clausen hat Ende der sechziger Jahre im Krug von Alwin Seemann etliche Bilder von Holmer Fischern gesehen. Heute wahrscheinlich unwiederbringlich verloren.

Jochen:

Hier ein Foto von etwa 1950 das in der Küche der Familie Skott in Sieseby aufgenommen worden sein soll. Auch die abgebildeten Personen sind bekannt. Mit der Pfeife kann man z.B. Friedel Meister erkennen, der spøkelt immer noch ganz fidel da auf der Schlei herum.

An Bildern aus Missunde wäre ich sehr interessiert.

Folgende Mail erreichte das "Klassentreffen":

Lieber Herr Tams!

Am Hotel "Stadt Hamburg" oder an einem der Häuser zum Lollfuß hin müßte sich auch noch ein Schild mit Hochwasser-Linie befinden. Vielleicht sieht ein Schleswiger Anwohner mal nach?
Mit frdl. Gruß
Elke Müller, Philipsthal


Admin: Tja Frau Müller, ich war am 27.7.2010 da und habe nur noch ein Loch in der Mauer der Ruine fotografieren können. Offenbar sind Hochwassermarken beliebte Souvernirs! :roll:

Man nehme...

23. Juli 2010

Mal wieder ein exhumierter Eintrag - warum? - weil "die" Karte von 1938 beim Antiquar meines Vertrauens aufgetaucht ist (s. u.).

Man nehme ...einen Stadtplan von Schleswig aus dem Jahr 1959 aus einem Schulatlas, einen von Sönke Hansen übersandten Stadtplanausschnitt von 1938, (Klasse, Sönke!)

Skandal! 88| Den Kindern der Sternschule in Kiel wurde ein Stadtplan von Schleswig von 1959 präsentiert, der Ungereimtheiten enthielt! Wolfgang Kather deckt auf!

1952 sind wir als Erstbezug in den als letztes fertig gestellten Wohnblock in die Ringstraße gezogen, die Ringstraße fehlt auf der Karte. Das Krankenhaus in der Königsallee ist mir völlig unbekannt, dort gab es 1959 das Landesjugendheim. Ob es nach dem Krieg dort ein Krankenhaus gab?
Aus den SN vom 24.10.2005: In seiner wechselvollen Geschichte diente der Paulihof schon früher als Lazarett. Nach dem Ende des schleswig-holsteinisch-dänischen Krieges 1848 bis 1850 entstand 1851 auf der obersten Terrasse des damaligen Gottorfer Gartens der Neubau eines Garnisonslazaretts mit 88 Betten für Offiziere und Garnisonsangestellte. Im deutsch-dänischen Krieg von 1864 diente es den Österreichern als Feldspital und wurde nach dem deutsch-österreichischen Krieg 1866 als preußisches Reservelazarett weiter geführt. Nach 1945 wurde im Paulihof die Gynäkologie und Kinderabteilung des Städtischen Krankenhauses untergebracht. 1952 schließlich wurde der Paulihof zum Landesjugendheim umgewandet.
Das Kreiskrankenhaus im Hesterberg gab es nicht mehr, es war zusammengelegt mit dem Stadtkrankenhaus, am Hesterberg aufgelöst und das Gelände und die Gebäude in die Landesheilanstalt integriert. Der Schießstand in den Pöhler Wiesen (Sönke Hansen hat fotografiert!) war 1959 ein zugewachsenes Wäldchen (wenn ich mich recht erinnere war er auch gesprengt). Allerdings wurden dort noch von etwas älteren als wir die im Burgsee gefundenen Waffen ausprobiert. Es wurde erzählt, daß dort ein Baum mit einem Maschinengewehr gefällt worden ist. Und dann sind die folgenden Fußwege wie Straßen eingezeichnet: Liliencronweg, Storchennest zur Schubystraße, Schwalbenweg zur Amselstraße.

den PLAN der Stadt Schleswig mit Erklärung der Straßen, Gänge, Wege und Wohnplätze von H. Philippsen von 1926 und


dieses Buch von Theo Christiansen


...rühre alles gut um, und das kommt dabei heraus:

Die Schubystraße hieß zwischendurch mal Hermann-Göring-Straße. H. Philippsen schreibt:

Schubystraße, eine alte Verkehrsstraße für die Verbindung der Stadt mit der einstigen Hauptheerstraße des Landes, dem sog. Ochsenwege. Für Schleswig hatte das an diesem Wege belegene Dorf Schuby eine größere Bedeutung, die in dem Namen der Straße zum Ausdruck kommt.

Die Flensburger Straße hieß auch mal Adolf-Hitler-Straße. Es steht geschrieben:

Die Straße ist im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts als Richtweg nach der auf Flensburg und den weiteren Norden zuführenden Hauptlandstraße angelegt. Bis dahin ging der Verkehr von Süden her über den seiner Steigung wegen sehr beschwerlichen "Hesterberg". Die Straße hat sich erst in den letzten Jahrzehnten zu seiner heutigen Vollendung entwickelt und führt seit 1888 seinen jetzigen Namen.

Aus dem Piependiek wurde die Richthofenstraße in der 1000jährigen Zeit, danach wieder der Piependiek und irgendwann (warum?) wieder die Richthofenstraße. H.Philippsen schreibt 1926:

Piependiek, eine alte Wasserstelle für die Versorgung der Altstadt mit Trinkwasser, das durch sog. Piepen (Rohre) an die Zapfstellen geleitet wurde. Das heutige städtische Wasserwerk liegt in der Nähe des alten Teiches.

Aus der Niemannstraße wurde die Knud-Laward-Straße. Dazu kann H.Philippsen nichts sagen, weil es die Straße 1926 noch nicht gab.

Aus der im Volksmund so genannten "Windallee" wurde 1914 die Kaiser-Franz-Joseph-Allee die lt. Theo C. nach Adolfs Zeit von der "Franz-Joseph-Allee" in die "Schlossallee" umbenannt wurde. Oder so ähnlich. Man liest:

Kaiser-Franz-Joseph-Allee, seit 1914 so genannt in Anlaß der fünfzigjährigen Gedenkfeier des deutsch-dänischen Krieges von 1864 und des Gefechtes bei Oberselk, das Truppen der österreichisch-ungarischen Armee siegreich entschieden. Die bereits bei Anlegung des "Neuwerks" entstandene Allee führte früher im Volksmunde den Namen "Windallee".

Die Moltkestraße hieß im oberen Teil mal kurz Admiral-Scheer-Straße und dann wieder Moltkestraße (wie der untere Teil). Was lesen wir bei Philippsen?

Moltkestraße, angelegt zu Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts und benannt nach dem General-Feldmarschall Hellmuth von Moltke, dessen Eltern längere Zeit in Schleswig wohnten, wo auch die Mutter des Marschalls, deren Grabstätte sich auf dem Friedhof Schubystrasse befindet, am 19. Mai 1837 verstorben ist. Im Jahr 1905 ist die Straße verlängert worden.

Aus der Gartenstraße wurde nach der General-v.-Seeckt-Straße wieder die Gartenstraße. Wir lesen:

Gartenstraße, angelegt 1908 und vermutlich benannt nach hier vorhandenen Kleingärten.

Von Norbert Neidebock nachgemeldet: Aus dem Amalienplatz wurde am 25.08.1934 der Hans-Bernsau-Platz, näheres hier...


So, jetzt ist es aber mal gut. Und, völlig außer der Reihe jetzt die Frage:

Dieses geheimnisvolle Haus am Langsee ist auf dem Foto links abgebildet. Wohnt da jetzt der Kaiser von China inkognito drin? :D


Die Waldlust ist es aber nicht!

Falk Ritter im Kommentar:

Der Wirt vom Haus Waldlust Zerrahn war Gründungsmitglied der NSDAP im Kreis Schleswig...Die Gründung der ersten Ortsgruppe im Kreis erfolgte am 1. März 1925 in Tolk. Stammlokal war das "Haus Waldlust" am Langsee...

Ein "romantisch gelegener Ausflugsort"! :D (Da tut sich übrigens etwas in der Walpurgisnacht!)

"Die" Karte von 1938:

Hier kann jetzt nachvollzogen werden, welche Straßen und Plätze wegen der "neuen Zeit" andere Namen bekamen...XX(

Nachgemeldet:

Die Berliner Straße hieß bis Kriegsende Horst-Wessel-Straße

Der spätere Möwenweg hieß 1938 Immelmannweg

Es gab mal eine Kluck-Allee (wer war Kluck?) aus der später ein Schwalbenweg und dann doch noch die Königsberger Straße wurde

Aus der neuen Ludendorffstraße wurde nach dem Krieg die Lerchenstraße

Und dann steht in der Liste noch der "Tannenbergplatz" - allerdings ohne Zuordnung zum Gitternetz der Karte. Wo war denn dieser Platz?

Haddeby

22. Juli 2010

Aus der Versenkung geholt und aufgefrischt (s.u.) - Immerhin geht es um eine Gaststätte - Jungs! :roll:

Na, wer kann das flüssig lesen? Falls nicht - hier der Text:

Historisches Gasthaus Haddeby b. Schleswig. Telefon 2230 Besitzer E. Tams

Hier noch mal zum Anklicken weitere Motive aus Haddeby und ein Link zu einer Story mit "Minna Haddeby" von unserem vortrefflichen Wolfgang Kather.


Auf diesen Postkarten geht es schon etwas moderner zu. Besitzer ist lt. Rückseite der Karte jetzt Ode M. Tams. Die Rufnummer ist immer noch 2230 und es wird neben Camping mit Wasserski geworben... Auf der Karte in der Mitte ist aus dem Gasthaus ein "Etablissement" geworden...


Auf dem Bild rechts haben wir ungefähr unsere Schulabgangszeit zu fassen...


Die Speisekarte vom "Odins" hat uns Torsten aus Haddeby mitgebracht. Sie befindet sich auf der Rückseite der neu aufgelegten Ansichtskarte oben links. :D


(Ich bin meines Wissens mit den Haddebyer Tämsen nicht verwandt oder verschwägert...)

Auf der anderen Seite der Schlei durfte ich in den 60ern meinen "Klepper T8" in der Sommersaison im Bootsschuppen des Segelclubs Ahoi lagern. Von dort aus war mein bevorzugtes Paddelziel das Haddebyer und Selker Noor.


Schön, nicht?



Quelle, ein weiteres Foto hier

Die Auffrischung!

Im Schleswig-Führer von 1905 zieht der Wirt Jürgen Tams werbemäßig mächtig vom Leder!

- Größtes Garten- und Vergnügungs-Etablissement bei Schleswig
- Grottenpark
- Täglich Orchestrion-Konzert
- Salon mit 400jähr. Altertümern und Gemälden
- Verbindung mit der Altstadt und nach Schloß Gottorp durch Dampfer "v. Köller"

usw. usw. und:

- Die Handstrich- und Dampfziegelwerke sind jederzeit gern zu besichtigen.

Admin: Auf Vorkriegskarten (hier z.B.) ist noch eine Ziegelei eingezeichnet. Gab es die auch noch nach dem Krieg?


...hatte ich noch vergessen: die "Erste Anschar-Kirche der Nordmark"! :roll:

PS: Eines fehlt allerdings in der Anzeige: Welches Bier gibt es? :roll:

Hier kannst Du mit Google-Technik im "Klassentreffen" suchen!

Loading