Hintermofenrätsel Nr. 84


Ich frage nicht, wer am Steuer sitzt – wohl aber, wo das Auto fährt! :yes:

Verkehrszeichen gab es damals auch schon…


Norbert: Soweit ich das erkennen kann, zeigt das Verkehrsschild einen “Tuutzug” bzw. `ne Dampflok. Lange Straße oder in der Nähe?

Torsten: das ist doch unsere beliebte Ecke Königstraße/Lange Straße – da wo die Kreisbahn kreuzt(e).

Admin: Norbert liegt richtiger als Du, Torsten! :mrgreen: (die Kreuzung links ist es nicht)

Wolfgang: auf Grund des Kennzeichens vermute ich, dass das Auto in Berlin fährt! Admin: Ok, Wolfgang, dann ist es eben Besuch aus Berlin! Für diesen Kommentar gibt es aber nie und nimmer nicht einen Tusch!!! :? So Wolfgang: mit vereinten Kräften (s. Kommentare) haben Susanne und Jürgen nachgewiesen, dass das Kennzeichen IP 69000 für Schleswig in der Provinz Preußen galt.


Schleswig’sches Ambiente…

Kai: Das ist am Rathausmarkt, Ecke Marktstraße. Aber warum hängt dort ein Bahnschild? Wegen der Straßenbahn?

Klar Kai! Als Einheimischer hast Du das richtige Gespür! Hier ist Dein Tusch!. Die Warnung vor dem unbeschrankten Bahnübergang galt wohl der Kreisbahn – oder?

Dem linken Foto kann man entnehmen, dass das Haus 1939 abgerissen worden ist. Das Rätselfoto würde ich ebenfalls der 1000jährigen Ära zuordnen. Allerdings fehlt die Fahne…

Bleibt die Frage nach der Automarke… naaa… Jürgen, naaaa Susanne?

Kai: Das müsste ein Opel Super6 sein (Baujahr 37/38). Müssten nicht 100m weiter links auch noch die Straßenbahnschienen zum Depot liegen? Admin: hier steht, dass ab Mai 1936 Busse fuhren… Zum Auto: hier habe ich ein m.E. sehr passendes Foto gefunden! Demnach scheint es sich um einen Opel 6 (2 Liter) (ab Jan. 1934) zu handeln…


Als die “Mansteiner” 1926 paradierten, fehlte das Verkehrsschild noch – die Halterung war allerdings schon vorhanden… (?)

Jürgen Brandt: Auf der Halterung befand sich vorher eine Gas?-Lampe, findet man auf diversen Fotos.


Ansichten: 116 Strassen: ,

Das “Klassentreffen” bemüht sich…

…das werte Publikum zu unterhalten. Deshalb hat der nicht ruhende und nicht rastende Admin das alte Schleswig und die Kreisbahn und die Schlei und überhaupt jetzt “mit der Welt” in Verbindung gebracht! :mrgreen: (Hinweis: die Karte hat zwei Seiten!)


Wenn etwas falsch sein sollte, oder weitere Markierungen gewünscht werden, oder, oder, oder… bitte melden!

PS: hoffentlich verliert Google nicht die Geduld bei dieser Anwendung, mit der kein Geld zu verdienen ist (oder vielleicht doch :?: )… Zusatz für Norbert: in Osterby hast Du ganz schlechte Karten… Zusatz für Admin: Osterby hat seit Dezember DSL!


Ein Russe und ein Deutscher – ein tolles Gespann!


Ansichten: 217

Emil Schröder

Das soll auf dem Domziegelhof sein – und zwar der Vorgänger des Domhotels. Kann das sein?

Flossi: ist das nicht die Gaststätte “Zum kaputten Sofa“? :lol: :oops:

Admin: lt. “Sönkes Liste” hatte Erwin Schröder nach dem Adressbuch von 1903 unter der Adresse Domziegelhof 6 eine Schenkwirtschaft. Die Nr. 6 hat heute das Domhotel.

Lutz: tja, so recht weiß ich das nicht. Der Domziegelhof beginnt im rechten Winkel zum Stadtweg… (Schneider Putzich Nr. 2) und biegt dann im Bereich des Domkruges nach Westen ab und geht in die Schleistraße über. Das aufgezeigte Bild könnte der Vorgänger des Domkruges sein – ehemals “Kaputtes Sofa” der liegt auch auf der Ecke – trägt aber die Nr. 6. Nun ist aber im Einwohnermeldeverzeichnis von 1908 unter dieser Hausnummer keine Lokalität verzeichnet – wobei man wohl davon ausgehen kann, dass o.a. Lokalität zu diesem Zeitpunkt schon bestand. Kneipen gab es in jenen Jahren nur in der 1 und in der 7 – also jeweils auf der anderen Straßenseite, wo sich heute die Bebauung “Am Südhang” erstreckt. Dennoch – so ganz klar ist mir das auch nicht – zumal ich das “Kaputte Sofa” wie Flossi auch dort wähnte. Admin: der Luftbildausschnitt o.l. dient auch nicht der Klarstellung… :roll: die Domhotel-Ecke mit Anliegern sieht ziemlich neu aus… bei dem Foto o.r. dagegen könnte man sich einbilden, dass die beiden ganz oben abgebildeten Häuser an die Ecke passen… :yes:

Nachfolgend die “gastronomische” Historie Domziegelhof 6 nach Sönkes Liste:
Schröder, Emil lt. Adressbuch von 1903
Borgfeld, Wwe. lt. Adressbuch von 1921 und 1934
Borgfeldt, M. Wwe. lt. Adressbuch von 1929 und 1931 (danke Kirsten!)
Borgfeld, J. lt. Adressbuch von 1938
Irmgard Johnsen lt. Adressbüchern 1950 und 1959
Domkrug J. Johnsen lt. Adressbuch 1966 und Telefonbuch 1976/77
Domkrug lt. Adressbuch 1981/82
Domhotel/Domkrug lt. Telefonbuch 2009/10

Nochmal zu diesem Luftbild: der blaue Balken unter dem angeklickten Foto verweist auf einen Eintrag, der unkommentiert geblieben ist – schockierend!!! :|
Rechts ist unser Aufenthalt im “Kaputten Sofa” kurz nach Weihnachten 1977 belegt. Wir hatten da unser Klassentreffen nach 17 Jahren! Ich glaube, dass damals schon neu gebaut worden war (links der Abschluss 1960).


Ansichten: 85

The Sherwoods at the Schleihalle

Email von Terry Widlake:

I played in a band (“The Sherwoods” ) at the Schleihalle, Scheswig in 1964. Would like to contact any people that worked there.

Gegoogelt: … The Sherwoods single did not chart, but there were still plenty of bookings for the band who soon embarked on their first tour of Germany … Upon their return from Germany in September 1964, The Sherwoods continued to tour throughout the Midlands … The Sherwoods returned to Germany in January 1965, adding female vocalist Liz Comber (who lived next door to the late TV personality Leslie Crowther) to their line up. On an extended tour of the freezing north of Germany they shared the stage with amongst others, Johnny Kidd & The Pirates, Davy Jones, and King Size Taylor & the Dominoes. In March the Sherwoods became resident band at the Schleihalle Club in Schleswig Holstein and continued to draw crowds there until they returned to the UK in May 1965.






Die Sherwoods erobern Schleswig!



Gruppenbild mit Sängerin







Die Bühne in der Schleihalle – mit und ohne Künstler – man achte auf die Dekorationen!






Kontakt mit den Besucherinnen und Besuchern des “Lido” wurde gerne gesucht…


In Aktion…

Holger: die Dekorationen (nicht die malerischen) im Lido brachten auch akustische Probleme. Ein Teil des Tanzpalastes Lido, war ja mamorvertäfelt. Jeder Laie weiss sein Hobbytonstudio mit Eiertabletts zu versehen, nicht so Herr Direktor Jürgens. In 1967 liess sich Herr Jürgens die derzeit kostspieligste Diskoanlage, nach eigener Aussage (Mischpult/Verstärker/Lautsprecher) Norddeutschlands installieren. Ich denke, dass auch jedem Betreiber eines “Monoplattenspielers” die Erkenntnis gekommen wäre, etwas verkehrt kalkuliert zu haben. So war z.B. in 1967 der Wunsch nach Jimmy H. sich abtanzen zu wollen, für mich als DJ unerträglich, ich verließ dann für 3 bis 5 Minuten den Tanzpalast.


Ansichten: 159 Strassen: