
Kai![]()
Der Admin hat Kropp in seiner Kindheit und Jugend kaum gekannt – und diesen Mangel bis heute nicht so recht beseitigt…
Im “Klassentreffen” wurde Kropp bisher schon mit dem Bahnhof wahrgenommen, der vor langer Zeit an der Strecke Schleswig-Friedrichstadt lag. Aber es ist einiges nachzuholen – fast alles in schwarz-weiß… ![]()
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…und dann kam Johannes Paulsen.
Der Pastor fand ein mittelalterliches Heidedorf.
Er befragte viele vertraute Leute über Sitten und Gebräuche des kleinen Geestdorfes und bekam immer wieder die Antwort: “Son ole Sitten hebt wi ni!” Aber die Kropper hatten sie doch. Der Pastor musste oft den Eindruck gewonnen haben, daß sich das stille Heidedorf noch im tiefen Mittelalter befand
Und später… eine Vergnügungssucht kam nach dem Krieg auf [Admin: dem ersten], besonders eine “Tanzwut”. Vor allem wollten die jüngeren Generationen nachholen, was sie im Kriege versäumt hatten. Geklagt wurde über die Verwilderung der Jugend. Als der Pastor einen Jungen um einen Gefallen bat, bekam er zu Antwort: “Dat do man sülben!” Pastor Hansen hatte von dem ersten Konfirmandenlehrgang “den Eindruck einer zuchtlosen Bande” (aus der Chronik der Gemeinde Kropp von Karl Heinz Vollstedt).

Die vier Bilder von unten sind oben eingesetzt…

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Hier ist die Kirche, die auch in der Karte oben zu finden ist. Rechts der unvermeidliche “Kropperbusch” – er ist wohl bekannter als Kropp selbst… ![]()
Obwohl Kropp im Mittelalter nur eine kleine Siedlung mit ein paar hundert Einwohnern war, war es weit und breit im Land bekannt – und berüchtigt. Händler und Reisende, Ochsentreiber, Meldereiter und Fahrer der Postkutschen riefen sich gegenseitig zu: “Du büs Kropper Busch noch nich vörbi!” (Karl Heinz Vollstedt)
Kirchturmblick von der Kirche oben auf die Anstalten (links)
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Noch zwei “Marktplätze”
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Der Fortschritt… ![]()
Ein Sprung in die Neuzeit: eine repräsentative Bild-Story der Fa. Elektro-Hansen in der Hauptstraße 11 (nördliche Seite)!
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Danke für die Bilder, Jürgen Brandt!
Jetzt etwas Internationales:
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Auf der Durchreise von Schweden nach Jugoslavien: Besuch am 02.04.1952 bei Pastor Hoffmann in Kropp. Das Auto ist ein in Schweden zugelassener Hudson, Typ Pacemaker, USA, gebaut ab 1950, in Schweden zugelassen 1951, abgewrackt 1959 (auch diese Bilder hat Jürgen Brandt geschickt).

Das Gasthaus Bandholz, Hauptstraße 6 (Südliche Seite)

Das Hotel am Markt, 1965 (Westseite? Ostseite? Was ist da heute?)

Die Poststraße (“Westliche Straße”), Blickrichtung nach Westen?
Links das “Kaiserliche Postamt”

Und wo ist das, bitte? ![]()

Ein Anbieter im Internet meint, dass die Fussballer aus Kropp kommen. Stimmt das?
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Link: es gibt eine Chronik (ausgeliehen aus der Landesbibliothek – einige Abb. sind von dort kopiert – danke!)
Links: etwas Kropper “Namedropping” Rechts: ich zitiere Karl Heinz Vollstedt:
“Mit viel mehr Diensteifer und Verantwortungsfreude, mit pädagogischen Geschick und einer Fülle von Erfahrungen in der Menschenführung packte der bis dahin tätige Konrektor der Realschule Schleswig, Hans Heinrich Beck, am 1. Mai 1967 das Ruder der Kropper Schule an.”
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1990 wurde lt. Bebauungsplan “Reimerkoppel” das Hotel “Wikingerhof” gebaut.
Jörn Groth leitet nach dem Eigentümerwechsel das Hotel. Mit “Jörn’s Skireisen” in Rendsburg fährt der Admin seit Jahren zum Skilaufen und lernt unter seiner Fuchtel immer noch etwas dazu… (jetzt ohne Schnurrbart)
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