Admin: Dieser Eintrag hat sich im Kommentarbereich zu einer “Pinwand” für Meinungsäußerungen zum ehemaligen Landesjugendheim entwickelt. Der Admin behält sich vor, ggf. Kommentare zu kürzen oder auch zu löschen.

(Dieser Schleswiger Wald ist von 1910!
– wir haben aber auch noch einen von 1901 – s.u.)
Das Bundesministerium für Gesundheit:
…Wir gingen die Königsallee weiter aufwärts entlang der in Terrassen angelegten barocken Gartenanlage. Nach weiteren 350 Metern bogen wir nach links in den Wald und gingen bergauf zum Paulihof. Oben angekommen, genossen wir den weiten Blick auf das Schloss, den Burgsee mit dem umgebenden Wald und den vor uns liegenden Barockgarten mit dem weißen Quader des Globushauses.
Weiter ging es entlang der stillgelegten Anlage des Paulihofes. Nach 300 Metern erreichten wir einen der historischen Eingänge zum ehemaligen herzöglichen Tiergarten und stiegen nach links den tunnelartigen Weg in den Wald hinunter. Nach etwa 200 Metern ging der Weg über in einen historischen gepflasterten Waldweg, der ehemals für die Kutsche der Herzöge angelegt worden war. Wir erreichten die Stampfmühle…
Wir sind früher oft durch den Wald gegangen oder gefahren. Von der Angelner Straße durch die Schubystraße und dann bei den Hühnerhäusern in die Königsallee eingebogen und dann nicht runter zum Schloss, sondern rechts hoch in den Wald bei Paulihof, wo sich Benny Gutmann ja bestens auskennen müsste.
Oben von Paulihof aus, neben der “Jugenderziehungsanstalt” (hieß das wirklich so?), konnte man im Winter wunderbar mit dem Schlitten runtersausen. Unten landete man dann ungefähr da, wo heute das Globushaus steht.
Benny Gutmann: Die ” Jugenderziehungsanstalt ” hieß richtig Landesjugendheim Schleswig. Hier waren nur männliche Jugendliche im Rahmen der FE (Fürsorgeerziehung) und später auch der FEH (Freiwillige Erziehungshlfe) untergebracht.Im Zuge der Novellierung der Jugendhilfe wurde die damals vor 10 Jahren noch bestehende geschlossene Einrichtung aufgelöst – die Jugendlichen kamen in die Obhut anderer Trägerschaften – und die gesamte Liegenschaft Königswill wurde von der Justiz übernommen. Jetzt befindet sich dort die “Jugendanstalt Schleswig“, im Volksmund auch “Jugendknast” genannt. Das Gebäude Paulihof hinter oder neben der Kreisberufsschule ist leer und soll angeblich zu einer Senioreneinrichtung umgebaut werden.
Auf dem Stadtplan von heute ist ein “Eisteich” verzeichnet. Das wird wohl der Nachfolger des Teiches sein, auf dem wir, wenn es kalt war, Schlittschuh gelaufen sind (auf diesem Stadtplan gibt es auch schon einen “Eisteich”).
An zwei Ereignisse kann ich mich erinnern:
An der einen Seite des Teiches war das Eis dünner, wahrscheinlich weil dort eine Quelle war. Dort durfte man nicht hinlaufen. Und genau da bin ich eingebrochen und bis zum Bauch im Wasser verschwunden. Es war sch…kalt. Ich bin mit dem Fahrrad nach Hause in die Angelner Stasse gefahren. Meine Mutter war vermutlich nicht begeistert.
Jochen Meyer: Im besagten Teich haben wir 1974-78 Sonnenbarsche fangen kønnen; exotische Fische/Zierfische, die angeblich wohl aus Amerika eingeführt worden waren. Vor ca. 5 Jahren habe ich daher einmal einen sehr ehrgeizigen dänischen Forscher an das mittlerweile sehr versteckt gelegene Wasserloch geschickt (Ich wohne auch in Dänemark). Er kam aber ergebnislos zurück – ohne Barsch. Wollte es dann aber bei Gelegenheit doch einmal wieder versuchen. Soweit ich verstand, schreckte ihn der weite Weg ins südliche Ausland nicht ab – den fährt er sehr oft mal – nur um billig Bier einzukaufen, – oder zu trinken? Sich hinter der Sporthalle der Berufsschule einen kalten Barsch zu holen ist dabei wohl nur ein zusätzliches Vergnügen. Vielleicht sollte ich ihn mal bei Mutter Hansen vorbeischicken, zum Grog trinken???
Nun – mich würde mal interessieren, wie die Sonnenbarsche da seinerzeit in den Gottorfer Eisteich gelangt sind. Wer weiss was?
Wir Kinder (ich bin von 1968) sprachen übrigens seinerzeit nur vom “Gulli” oder “Gullifumtenteich”, wo wir uns verabredeten, und wo Einige vom Landesjugendheim zeitweise auch mal ein altes Rettungsboot vertäut hatten. Vielleicht um eine Ausrede zu haben, um in aller Ruhe im Gebüsch rauchen zu können? In’s dünne Eis einbrechen – das ging auch ohne Schlittschuhe – musste wohl sein, um die Saison einzuleiten oder ggf. auch auszuläuten…. Macht Mütter nicht glücklich- muss aber sein, oder?
Das andere Ereignis war natürlich historisch bedeutsamer :)). Ich wurde in Ermangelung anderer Spieler als Mitspieler beim Eishockey rekrutiert. Mit in der Mannschaft war Jürgen Drews!! Ja, Jürgen Drews!!!. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen.
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Von Paulihof aus ging es dann eigentlich immer in Richtung Wickeltal, das unten im Kolonnenweg endet. Der Kolonnenweg beginnt ja schon im Wald (wo eigentlich, bei der Waldmühle?) und zieht sich bis zum Husumer Baum hin.
Wenn man sich noch im Wald befindet und dieses Protokoll liest, wird man ganz wirr im Kopf. Was sich da heutzutage alles im Wald tut…Ach so, aus dem “Waldhotel Stampfmühle” ist jetzt die “Seniorenresidenz Stampfmühle” geworden.
Wenn man aus dem Wald rauskommt, stolpert man über das Waldschlösschen, auch heute noch bestens bekannt und gerade erst von zwei prominenten Schleswigern besucht…:D
Und nun geht es weiter in Richtung Husumer Baum:
Aus dem Protokoll über die Sitzung des Bau- und Umweltaussschusses am 20. Januar 2004 im Plessenhof, Gartensaal:
Herr Wilhelm Jöns, Pulverholz, bedankt sich dafür, dass die Stadt Schleswig durch entsprechende Bauleitplanung Bebauungsmöglichkeiten für das Ziegeleigelände geschaffen habe.
Hinsichtlich der heute anstehenden Entscheidung über die Straßennamenvergabe (Punkt 7 der Tagesordnung) regt er mit kurzer Schilderung des historischen Hintergrundes die Benennung “Pulverholzer Ziegeleiweg” an.
(Update: Die Gaststätte “Zur Ziegelei” lag in Hüsbygaard, nördlich der “Brauteiche” und hat m.E. mit der Ziegelei in Pulverholz nichts zu tun)
…Blick durch lodernde Flammen auf die Ziegelei am Kolonnenweg: Nahm das Schilf überhand, reichte damals zur umweltgerechten Entsorgung glücklicherweise noch ein Streichholz…
Foto links: die Rückseite vom Kolonnenweg, wo heute der Ansgarweg verläuft – unser Fensterblick damals so aus dem Melkstedtdiek.
Der Melkstedtdiek vom Husumerbaum aus mit dem Fussballplatz im Rücken, ca. 1960, sichtbar Stromleitung – immerhin schon Wechselstrom – und Telefonleitung als Freileitungen auf jeweils einer Strassenseite, der Melkstedtdiek noch nicht asphaltiert. Die freien Grundstücke wurden in Erbpacht auf 99 Jahre mit den zeittypischen Häuschen bebaut: Die Gesamtkosten für solch ein Einfamilienhaus lagen bei DM 20.000 – aaaber, Eigenkapital von 10% musste vorher nachgewiesen werden: DM 2.000, fürn Lehrer eine unvorstellbare Hürde…Oben am Kolonnenweg gabs dann einen Konsum-Laden, so dass wir nicht mehr zum Husumerbaum-Ende gegenüber der Bugenhagen-Schule wanderten. An das Geschäft auf meinem Foto habe ich keine wirkliche Erinnerung, eingekauft haben wir so nah wohl nicht. Im Konsum hatten wir uns als “Genossen” eingekauft und bekamen Rabatt. Manche rümpften darob damals in Schleswig noch ihre feine Nase.
Foto rechts oben: Die ehemalige Tongrube am Kolonnenweg – im Hintergrund die noch in Betrieb befindliche Ziegelei (Foto ca. 1988 aus “Kleiner Umweltführer der Stadt Schleswig, 1989″)
…der – vor so 50 Jahren – mal wieder an dem Kleinbahngleis hinter Oellerking entlangging, um direkt neben dem Trampelpfad diese sandaufwirbelnde Quelle abzulichten (in der Erinnerung, also mit gebührender Vorsicht!, ca. 1/2m Durchmesser). Die ganze Ecke ist wohl mit Entwässerung zum Busdorfer Teich ziemlich quellig…
(Admin: Die Quelle passt so gut zum Feuer, auch wenn sie nicht im Wald liegt…)

Und dieser Wald (mit Springbrunnen) ist von 1901!

Hier wiederum befinden wir uns im Jahr 1910 – in der Reitallee.

Paulihof, Sommer 2009 (Foto aus einem YouTube-Film herauskopiert)
Ansichten: 2441 Strassen: Paulihof, Wald
Ist eine echt schöne Seite mit vielen tollen Bildern.
Jeannine
:-))
Die ” Jugenderziehungsanstalt ” hieß richtig Landesjugendheim Schleswig.
Hier waren nur männliche Jugendliche im Rahmen der FE (Fürsorgeerziehung) und später auch der FEH (Freiwillige Erziehungshlfe) untergebracht. Im Zuge der Novelierung der Jugendhilfe wurde die damals vor 10 Jahren noch bestehende Geschlossene Einrichtung aufgelöst- die Jugendlichen kamen in die Obhut anderer Trägerschaften- und die gesamte Liegenschaft Königswill wurde von der Justiz übernommen. Jetzt befindet sich dort die “Jugendanstalt Schleswig”, im Volksmund auch “Jugendknast” genannt. Das Gebäude Paulihof hinter oder neben der Kreisberufsschule ist leer uns soll angeblich zu einer Senioreneinrichtung umgebaut werden.
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Aus dem Heiligen Köln grüßt
Rainer Pose
hallo, bei meinen recherchen zu paulihof bin ich auf diese seite gestossen.
als ehemaliger fürsorgezögling 1964-66 habe ich schlimme erinnerungen an paulihof.
ich habe mich einer initiative ehemaliger heimkinder angeschlossen und und suche alte fotos von paulihof.
die hier abgebildeten stimmen nicht mit meinen erinnerungen überein.mit dieser ziegelei von der ich weiss hatte ich nichts zu tun.ich war neben dem sportplatz in den 3 häusern untergebracht.gibt es davon bilder?
antworten bitte direkt an :
rolfbreitfeld@alice-dsl.de
Die wollen doch nicht wirklich aus dem Paulihof ein Altersheim machen oder?
oO
Warst du da mal drin? Kennst du die Geshcichte dieses Gebäudes?
Man sollte das Teil abreißen, was da drin geschehen ist, ist echt krass.
Da sollte man niemals mehr jemanden reinstecken.
Wo hast du diese Information her? Ich hoffe, dass das nie mehr genutzt wird, dieses Gebäude.
Greetings
Zum Thema Eisteich/Schlittschuhlaufen:
Im besagten Teich haben wir 1974-78 Sonnenbarsche fangen kønnen; exotische Fische/Zierfische, die angeblich wohl aus Amerika eingeführt worden waren. Vor ca. 5 Jahren habe ich daher einmal einen sehr ehrgeizigen dänischen Forscher an das mittlerweile sehr versteckt gelegene Wasserloch geschickt. (Ich wohne auch in Dänemark.) Er kam aber ergebnislos zurück- ohne Barsch. ‘Wollte es dann aber bei Gelegenheit doch einmal wieder versuchen. Soweit ich verstand, schreckte ihn der weite Weg ins südliche Ausland nicht ab- den fährt er sehr oft mal- nur um billig Bier einzukaufen, – oder zu trinken? Sich hinter der Sporthalle der Berufsschule inen kalten Barsch zu holen ist dabei wohl nur ein zusätzliches Vergnügen. Vielleicht sollte ich ihn mal bei Mutter Hansen vorbeischicken, zum Grog trinken???
Nun- mich würde mal interessieren, wie die Sonnenbarsche da seinerzeit in den Gottorfer Eisteich gelangt sind. Wer weiss was?
Wir Kinder (Ich bin von 1968) sprachen übrigens seinerzeit nur vom “Gulli” oder “Gullifumtenteich”, wo wir uns verabredeten, und wo Einige vom Landesjugendheim zeitweise auch mal ein altes Rettungsboot vertäut hatten. Vielleicht um eine Ausrede zu haben, um in aller Ruhe im Gebüsch rauchen zu können? In’s dünne Eis einbrechen- das ging auch ohne Schlittschuhe- musste wohl sein, um die Saison einzuleiten oder ggf. auch auszuläuten…. Macht Mütter nicht glücklich- muss aber sein, oder?
Beste Grüsse aus Dänemark
Jochen Meyer
war dort auch von 74-78,kann mich aber nicht an einen jochen meyer erinnern,schade.ja,der gulli (soll meines wssens von “die kuh lief um den teich”,kommen),schlittschuh gelaufen,geangelt,gebadet,böse den fuss aufgeschnitten (krankenhaus,genäht,usw.)aus heutiger sicht-eine sehr schöne zeit,die mir in dem alter so gar nicht behagte,aber aus heutiger sicht eine sehr angenehme erinnerung ist.hatte mal versucht hr. hans heinrich (“benno”) gutmann,unter seinem jetzigen pseudonym ? ,benny,zu kontaktieren-aber da kam nichts zurück,auch schade.er war zu meiner zeit zwar ” ‘n harter hund”,aber er hat das gar nicht so verkehrt gemacht.(kann es sein, das du mal joachim simoneit hiesst?)bin zwar ‘n bischen spät,würde mich riesig über eine antwort freuen…ganz liebe grüsse von …waldi…wladi (meine spitznamen) andreas wowczuk …
Hallo an alle,
Ich war auch mal dort im Landesjugendheim Schleswig.Wurde dort in der Zeit vom 21.6.1989 bis Sommer 1990 unter Auflage meiner Eltern untergebracht.Ich lebte in der Gruppe Kiel.Die Gebäude neben den Sportplatz hatten alle so Ihre Namen.(Gruppe pommern usw.)Mein Erzieher hiess Hr.Marxen und Hr.Justen.Würde mich mal interressieren was aus den Leuten so geworden ist.Kennt jemand eine Seite wo man Kontakt knüpfen kann??
Hallo vom Paulihof!
Meine Frau und ich haben im Sommer 2005 einen Teil des Paulihof`s vom Land S-H gekauft. Seit dem sind wir hier am sanieren und umbauen.
Hat jemand noch alte Fotos, Geschichten oder Erinnerungen an bzw. von dem Paulihof? Uns interessiert die Geschichte der Hofanlage, leider sind alte Fotos und Dokumente sehr rar. Bitte melden!
Gruß
Ich habe meine Erreichbarkeit vergessen:
neubauer@paulihof.info
Hallo ich war von 1971 bis 1973 mit meinem Bruder auch auf dem Paulihof und es waren nicht unsere schönsten zeiten die wir da verbracht haben.
aber ich kann mich noch genau an die langen spaziergänge durch den Wald erinnern und daran dass wir im Sommer oft zum Baden in den Teich gingen, denn da hatten wir sehr viel spass mit der ganzen gruppe.
Mein Bruder war im Paulihof untergebracht und ich war in der gruppe Dithmarschen vielleicht haben wir ja mal das Glück und die, die in der zeit auch da waren, dass wir uns da mal wieder treffen.
Mfg Peter uwe
zum thema paulihof:
Ich gehe auf die berufssfachschule für sozialpädagogik am bbz in schleswig (wohl besser bekannt als kbs).
Da man dort nicht mehr auf dem Schulhof rauchen darf,bin ich zum alten ziemlich herunergekommenen gebäude des paulihofs gekommen um dort zu rauchen.ich habe hineingeschaut und mir war sofoert unbehaglich,irgendwie wars gruselig und ich bin bin schnell weggelaufen,seitdem interessiere ich mich für dieses alte kinderheim. mein vater(zu dem ich keienrlei kontakt habe) ist wohl auch als kind dort gewesen und wurde vermutlich auch stark misshandelt.
Eine Bekannte war mit ihrem Freund in dem alten gebäude um “Kunst”-fotos zu machen, aber was auf den fertig entwickelten fotos war hat nichts mehr mit kunst zu tun. Seltsame Schatten,die bei der Aufnahme definitiv nicht im Bild waren,auf einem Bild soll man das Gesicht eines Mannes erkennen. Sie hat mir auch erzählt,dass sie im Keller eine Art “Leichenhalle” entdeckt haben,danach sind sie sofort hinausgerannt. In der Bibliothek in Schleswig werden keine Informationen oder alte Bücher (falls es so etwas gibt) über den Paulihof herausgegeben.
Angeblich sollen in der zeit des dritten reiches dort zwangssterilisationen durchgeführt worden sein, vermutlich auch gauenhafte experimente…
Mich würde interessieren ob jemand weiß ob es wirklich eine Art “leichenhalle” im Paulihof gegeben hat?
Und noch eine Frage:Ich wohne in der Schubystr.90,Das Haus an der ecke gartenstraße.hat jemand alte fotos von dem haus oder kann mir jemand etwas über die geschichte des hauses erzählen?
mfG,May
Hallo May,
bezüglich der Schubystraße 90-warum fragst Du da nicht Deine Vermieterin,die mit Dir im Hause wohnt?
M.W. gehört ihrer Familie das Haus schon sehr lange.
Komm, lieber may, und maaache
die Pferde nihicht so scheu!
Auf Bildern ist nur, was fotografiert wurde -glaube mir das, ich habe einen Fotoapparat.
Was übrigens kaum jemand weiß: Zwangssterilisationen waren in den USA seit 1908 vorgeschrieben; der SPIEGEL berichtete vor einigen Jahren, daß dies in einigen US-Staaten noch vor 20 Jahren galt und zu Studienzwecken besonders gern an jungen Indianerinnen durchgeführt wurde, die man vorher gar nicht erst gefragt hatte.
Die Nazis hatten etwa 1933 oder 34 Besuch von einer Ärztegruppe aus den USA, die den Braunen ihre Erfahrungen und das Know-how beibrachten.
Die Landschaftsaufnahmen von der Navajo-Wüste müssen demnach voller Schatten sein, die vorher definitiv nicht da waren… und das Gesicht des Mannes ist schnell erklärt: ein paar Kommentare vorher schreibt einer, daß ein Mann aus der Nachbarschaft auf der Hut ist und Randalierer verjagt.
Dor geiht doch nix över so´n beeten Spökenkiekerie:>
Hier hätt wohl eener to veel in Schmökern, wie Sinclair lest.
Vun düssen “Grüschenromanen” harrn wie ook veel an Bord und dee wur´n lest hauptsächlich vun Lüüd, dee nich alltoveel opp´n Kassen harrn!|-|;D
Insasse 80-85 !! Was ist eigentlich aus Herrn Angerhöfer geworden ?? Der einzigste positive Präger !!
Hey Leute ich war von Januar 1954 bis zum 1.April in Schleswig auf den Paulihof als sogenannter Zögling in der Gruppe Lübeck.Der Erzieher war Johannes Voss und Ruth Grütz .Gruppe stormarn wurde von Herrn und Frau Schüttler geleitet .Der Haupt Erzieher War Herr Jöns .In der Gruppe Dithmarschen war Herr Britzke
die Frau Harries war in der Gruppe Angeln.
zu meiner zeit gab es auch noch eine Mädchen Gruppe die war im Haupt Haus und wurde später zur Krankenstation Umgebaut. Im Hinterhof gab es eine Schlosserei vorne im Seitentrackt gab es eine Tischlerei . Neben der Tischlerei gab es einen riesigen Holz haufen fein säuberlich Aufgeschichtetes Holz Richtige 1-1,5 Meter brite Bretter die der Tischler Herr Risto zu Wunderbaren Schränken und Tische verarbeitet hat . Auf den Großen Sammelplatz stand ein altes Boot wo wir als Kinder gerne gespielt haben .Es gab da einen Sportplatz der lag ein wenig tiefer Unterhalb der Schule. es gab da eine Heimschule von der 4.-zur 8.Klasse.
Der damalige Recktor der Schule war Heinz Jorczick . Der Herr Jorczick ging 1958 als deutscher Lehrer mit seiner Familie nach chile. Er ist nach 15 jahren zurück nach Deutschland gekommen und wurde in Itzehoe Rektor einer Schule . Ich habe mich in den 70 ziger Jahren mit Herrn Jorczick in Itzehoe mehrfach getroffen und jedes Jahr am 6.Dezember mit einander Telefoniert denn da hatte er seinen Geburtstag .Herr Jorczick ist dann als Rentner nach Schweden ausgewandert .Da hat sich meine Spur zu Ihm verloren.Über das Heim in Schleswig gab es von meiner Seite keine Beschwerden oder große Mängelrügen .Was mir in meiner Jugend gefehlt hat war mein Elternhaus. Ansonsten hatten wir alles wir wurden gut Ernährt hatten unseren Freiraumzum Spielen und hatten auch unsere Aufgaben im Haus zu erledigen. Im Frühjahr bis zum Herbst waren wir wenn es erforderlich war auch mal in der Heimeigenen Gärtnerei zum Beeren Pflücken oder Erbsen Ernten . Die Feldarbeit machten die großen Heimzöglinge vom Königskinder weg .Die lebten auf den Gutshof und in den Häusern Schleswig , Holstein . Es sollte da noch ein 3. Haus Zugebaut werden . Ich kann mich auch an gute Zeiten Erinnern wo wir Nachts aus den Fenstern gegangensind um im Barackenlager Minerva unserre Freundinnen auf zu suchen. Das Heim war natürlich ohne Gitter. Wir konnten rein und raus nur Nachts wurde die Haustür abgeschlossen.Von meiner Seite muss ich sagen hat Schleswig mir nicht geschadet. Es hat mich Geformt ich habe es in meinen späteren Leben verstanden mich Durchzusetzen . Habe mich niee Unterbuttern lassen .Dank des Landes Jugendheim Schleswig
Hallo
Vieleicht findet man ja über diesen weg ein alten bekanten oder leute die auch dort waren zu diesen zeitpunkt
ich war von 08.12.1982
bis 1985 im der geschlossen gruppe
pelworm
neben an war die gruppe För
die erzieher wenn ich mich recht erinne
waren hinrich hinrichsen fleicher tecklenburg wichmann holst
die krankenstation hatte frau maier unter sich
vieleicht meldet sich ja mal einer
Flammen an der Ziegelei…
Bin zufällig auf diese Seite gestossen und habe Sie mit großen Interesse gelesen.Ich selber war von 1971 bis 1977 in Paulihof. Über die Gruppe Storman mit den Erziehern Jochen Maas, lli Sommer und später kam Knut noch dazu, bin ich in die Lehrlingsgruppe Vorpommern mit den Erziehern, Broer, Lindt, Nickel der vollkommen fehl am Platze war, gekommen, später wurde die Lehrlingsgruppe in den Neubau untergebracht und die Gruppe hatte den Namen Laboe.
Herr Angerhöfer ist vor einigen Jahren verstorben, zu seiner Tochter habe ich heute noch Kontakt.Genauso wie zu Kuddel Broer, Jochen Maas, Frank Hagen, Kalli Walter sehe ich auch ab und zu in der Stadt, wenn ich zu Swing-City da bin.
Natürlich war es eine harte Zeit in Paulihof, aber nicht weil dort Kinder misshandelt oder wir permanent eingesperrt wurden. Das gab es nicht. Natürlich war es eine andere Zeit und nicht mit der heutigen liberalen Haltung zu vergleichen, ob sie wirklich gut ist, sei dahin gestellt. Die Härte oder das Versäumte liegt mehr darin, dass man als Jungendlicher bestimmte Entwicklungen und Prozesse, die man im elterlichen Haus durchlebt, dort zwangsläufig nicht erleben kann oder bekommt. Dieser Defizit wirkt sich prägend auf den Charakter aus und bringt ganz bestimmte Verhaltensmuster im späteren Leben immer wieder zum Vorschein.
Eine spürbar und wesentliche Besserung trat eigentlich zum Jahreswechsel 1974/75 ein, da zu diesem Zeitpunkt die Volljährigkeit von 21 auf 18 Jahre herunter geschraubt wurde. In der Folgezeit zählte unter den Jugendlichen nicht mehr so gravierend die Körperkraft, sondern der Intellekt konnte sich auch einwenig mehr durchsetzen. Man wie oft hatte ich vor der Zeit keinen Nachtisch, weil ich Ihn irgend einem KraftBomber abtreten musste.
Die schönste Zeit war, als ich 18 Jahre wurde, noch in der Tischlerlehre bei Walter Kuhr war und ich mich dafür entschied bis zur Beendigung meiner Lehrzeit freiwillig in Paulihof zu bleiben. Nee, die Burschenabteilung war ja am Königswiller Weg und hieß nicht Paulihof.
Heute bin ich glücklich das ich diese Entscheidung getroffen habe, denn nur dadurch habe ich es geschafft meine Tischlerlehre mit großen Erfolg zu beenden.
An dieser Stelle möchte ich auch drei Personen meinen persönlichen Dank aussprechen.
Ezieher Jochen Maas, der wusste wie er den eigensinnigen Mogge anzupacken musste um Ihn in die richtigen Bahnen zu lenken.
Lehrer Angerhöfer , Ihm verdanke ich den Spass am lernen und der mir beibrachte Dinge zu hinterfragen und im Leben immer wieder WARUM zu fragen.
Tischler Ernst Simon
Ohne Ihn wäre ich nicht Tischler geworden, er hat mir die Liebe zum Holz vermittelt und meinen Ehrgeiz heraus gekitzelt.Ich Danke es Ihm mit guten Zensuren während meiner Lehrzeit die ich am Ende als Kreisbester abschloss.
Frank Hagen, meinem Bruder im Herzen, er weiß was ich meine.
Würde mich auch darüber freuen, mal ein Treffen zu organisieren um alte Anekdoten auszutauschen und alte Bewohner mal wieder zu sehen.
in über meine E-Mail Adresse errreichbar und zu Swing-City bin ich jedes Jahr in SL.
wenn ich die kommentare über paulihof so lese kommt es mir vor als als handele es sich um ein ferienlager……
zu meiner zeit 1964/65 war es die hölle.
schwerstarbeit im wald und in der landwirtschaft unter ständigem anbrüllen und schlägen.
hier kann man meine geschichte nachlesen (link).
Lieber Herr Breitfeld,
Ihre Webseite schildert das, was ich aus Erzählungen jener Insassen kenne, gegen die ich vor 45 Jahre Fußball gespielt habe, und die uns bei einer heimlich zugesteckten Zigarette hinter dem Umkleideschuppen ihre Erfahrungen mitteilten.
Offensichtlich gab es auch ein Paulihof, in dem manche sich wohlgefühlt haben.
hallo zusammen, ich bin auch einer von denen der mal im Paulihof war. bin von 90-93 dortgewesen. wenn man hier mal liest, wann wer dort gewesen ist und auch was sie dort so an erfahrungen gemacht haben, dann kann ich sagen das wir es ja noch gut hatten. ich war erst in den offenen gruppen, da ich mich dort nie lange aufgehalten hatte,kamm ich nach mehrtätiken ” nichtoffenthalt ” in die SPA ( geschlossen Gruppen ) kamm dann in die Gruppe Föhr 1 und ca 6 monate später in die gruppe föhr 2. meine bezugsperson war dort ein herr b. gutmann. ( er war immer sehr nett und auch hiflsbereit ). hätte ich diese seite nicht gefunden und gelesen, dann hätte ich es wohl vergessen , das ich jemals dort war. es war nicht alles schlecht , aber auch nicht alles gut dort. es giebt sachen die mich dort geprägt haben. und wenn ich mal jetzt so über die zeit dort nachdenke, kommt mir ein gedanke ” vieleicht hätte ich einiges anders machen sollen / können. ”
aber dann hätte ich vieleicht auch nie meine liebe frau kenngelern und wäre vieleicht auch nicht so glücklich wie heut. ich habe dort einen menschen kenngelern , der mir sehr viel beigebracht und gelert hat. und dafür danke ich ihm.
!!!! danke Herr gutmann !!!!
ich würde mich freuen wenn man mal jemanden trifft der zu meiner zeit auch dort war.
liebe grüße d. wolff
Hallo Leute.
Ich lebte von ca. 1977 bis 1981 in der Gruppe Eiderstedt, also direkt in diesem hier so bezeichneten Gruselhaus. Meine Erzieher dort waren Regina Maas, Dietmar Nitsch und Klaus Horns – mein letzter Lehrer war Armin Angerhöfer.
Es gibt Situationen und Menschen, die ein ganzes Leben prägen, wofür ich im Nachhinein heute sehr dankbar bin. Ich empfinde meine Zeit dort nicht als schwarzes Kapitel, für mich war es vielmehr die Befreiung aus einem unerträglichem Elternhaus. Daß ich es aus dieser Situation heraus geschafft habe, eine Lehre erfolgreich zu beenden, eine Familie zu gründen, ja mit dieser Vergangenheit sogar Polizist zu werden, war damals eine seltene Ausnahme. Ich erinnere mich immer wieder gern an 1986, als ich dienstlich in Schleswig zu tun hatte und in Polizeiuniform meiner Gruppe und Herrn Angerhöfer einen Besuch abstattete. Dieser kleine, drahtige Mann, den ich damals immer als Quäler und Schleifer empfunden habe, stand nun vor mir mit Tränen in den Augen. Sein “Junge” hatte es zu was gebracht.
Ich werde dieses Erlebnis nie vergessen, denn an jenem Tag habe ich offensichtlich etwas von dem zurückgegeben, was ich Jahre zuvor von meinen Erziehern und Lehrern empfangen habe.
Heute bin ich zwar kein Polizist mehr, habe aber einen guten Job, eine tolle Familie mit 3 Söhnen und bereits einen Enkelsohn.
Kürzlich war ich wieder auf dem Paulihof. Erschreckend, welches Bild sich dort einem jetzt bietet – verfallene, ausgeweidete, teils verbrannte Ruinen – die Spuren meiner Jugend fast völlig verwischt. So schlimm die Zeit für so manch Anderen dort gewesen sein mag, ich empfinde auch ein wenig so etwas wie Wehmut.
Als ruinös betrachte ich allerdings auch unseren heutigen liberalen Umgang mit “schwererziehbaren” Kindern und Jugendlichen. Es gab Tage, da habe auch ich im “Bunker” gesessen, oder in der “Geschlossenen” hinter Panzerglas.
Heutigen Crashkids, Straßengangs usw. standen wir schon in den 80ern in nichts nach. Nur damals wurden solche Kinder effektiv weggeschlossen und man konnte schon mal schmecken, was einen in einer wahrscheinlichen Knast-Zukunft erwartet.
Ich will damit nur sagen: Nicht alles am Paulihof war grundsätzlich schlecht. Es gab klare Regeln und Grenzen. Ich persönlich werde mich immer im Guten an meine Zeit dort erinnern, denn ohne den Paulihof hätte meine Zukunft mit Sicherheit eine andere Richtung eingeschlagen.
MfG
Ich habe durch zufall diese Seite gefunden.Ich war in der zeit von 1965-68 in den Häusern Mecklenburg und Schleswig,ich würde mich freuen wenn es noch jungs aus der zeit gibt die sich melden würden es wäre schön sich einmal zu treffen.In Mecklenburg waren die Erzieher Herr Tillch,Herr Kreuz,Herr Ruge und Herr Broer.Ich war erst vor kurzen in Schleswig und habe mir die zeit genommen um die alten Häuser zu sehen leider sind dort keine jugendliche mehr,habe aber noch bilder gemacht um sie meine Kinder zu zeigen,wo ihr Vater einmal war.Achso das wollte ich noch sagen,ich habe die kommentare gelesen und war erschrocken das es für manche die Hölle war,also freunde wenn man einmal eine schicht bekommen hatte,hat man auch was gemacht grundlos wurde keiner geschlagen.Aber jeder sieht es halt anders.Ich kann nur eins sagen wenn ich zu der zeit nicht nach schleswig gekommen wäre wer weiss wo ich gelandet wäre.So hat mir die zeit geholfen das zu werden was ich bis zum heutigen zeitpunkt erreicht habe.
Hallo Erwin,
Ich habe durch Zufall diese Seite gefunden.Ich war von April 1967-1970 Im LJH Schleswig im Haus Mecklenburg, Haus Holstein und Haus Schleswig.Auch ich war zeitweise Küchenbulle im Haus Holstein. Ich würde mich über einen Austausch mit Dir freuen.
MfG
:DSorry ich war in der zeit von 1968-70 dort.Ist ja nicht ganz so schlimm kann einmal vorkommen.
Ich habe die Geschichte von Herrn Breitfeld gelesen(man muss auf den link klicken).Jetzt möchte ich einmal stellung nehmen zu den Punkt,(ständg geschlagen zu worden,im laufschritt die arbeit zu verrichten und mit ein Knüppel auf den Kopf und zwischen den Beinen geschlagen geworden zu sein?)Ich frage mich wie können die Erzieher Herr Tillich,Herr Broer,Herr Blank(den kenne ich nicht)und Herr Stolz sind alles Erzieher aus Haus Mecklenburg sich in 1 1/2Jahren so ändern?Es wurde zu meiner Zeit niemand grundlos geschlagen.Ich verstehe sowieso nicht die Leute die sich an Kinder vergreifen,aber in der Schule war es nicht anders wenn wir mal ehrlich sind.Im Bunker kam man auch nur wenn man Tippeln war(auf Deutsch wenn man abgehauen war)Ich war die meiste Zeit in Mecklenburg und Schleswig Küchenbulle(man nannte den in der Küche so)und musste den jungs im Bunker immer das Essen bringen.Ich habe nicht einmal gesehen das ein junge verbeult aus sah wie es Herr Breitfeld schreibt.Aber wie gesagt ich kann nur von meiner zeit dort berichten.Wie schon gesagt ich war knapp ein Jahr später dort.Eine Ausnahme gab es einmal wir bekamen jeden 2 Tag Abends nur Milchsuppe (die nicht schmeckte aber egal).Ich hatte die Suppe gerade heraus gegeben,da kam Herr Tillich zu mir in die Küche und sagte Erwin die Suppe sofort zurück,warum fragte ich nach ich bekam keine antwort,also Suppe zurück.Ich bin dann nach dem Essen (wir bekamen Brot und Aufschnitt)zu Herrn TIllich hin und fragte nach was los ist,er sagte zu mir er hätte von Herrn Mierwald(ist der chef von den Erziehern)ein anruf erhalten,das ein junge aus der Gruppe Kiel(da war die Küche)in die Suppe geschifft hätte.Eine halbe Stunde später kam Herr Mierwald mit den jungen in Mecklenburg an ohne ein Wort zu sagen ging er nach oben 5 Minuten später kam Herr Mierwald wieder nach unten.Er kam zu mir in die Küche und sagte das der Junge heute nichts mehr zu essen und trinken bekommt,dann ging er in den Aufendshaltsraum.Herr mierwald hat dann die ganze Sache erzählt was vorgefallen war.Ob der junge zu recht eine schicht bekommen hat überlasse ich jeden selber.Herr Mierwald sagte dann zum schluss wenn der junge wieder rauskommt dürfen wir ihn nicht anfassen.Aber eine Woche später kam er dann nach Glückstadt.Zu Glückstadt Kann ich Herrn Breitfeld nur recht geben die zustände dort waren Tatsächlich KZ ähnlich.Wir in Schleswig haben auch ständig zu hören bekommen wie die zustände dort waren(es kamen auch jungs von Glückstadt zu uns nach Schleswig)die natürlich uns alles erzählten.Eins möchte ich noch sagen man müsste auch heute noch nach soviel Jahren die Erzieher in Glückstadt zur rechenschaft ziehen,denn was da abging darf nie wieder geschehen.Herr Breitfeld sollten sie diesen Bericht lesen würde ich mich freuen von ihnen zu hören.Gruss Erwin
Es würde mich auch freuen von jungs zu hören die zu meiner zeit in Schleswig waren.
Hallo alle zusammen ich bin durch meinen Schwager auf diese seite gekommen ,den ich war auch einer von vielen Jungen aus Paulihof meine zeit war 1971-1975
Wie schon gesagt war ichGast von 1971 bis 1975 erst in Paulihof und dann bei den Burschen in Paulihof war ich in der gruppe Frisland das sagen hatte da Herr Schmid der von den jungens auch Panzer genannt wurde dann gah es noch einen Herrn Knust und eine Frau Kopp
mein Lehrer war Herr Groschop und in sport Herr Angelhöffer nach der Schulzeit bin ich zu den Burschen gekommen in das haus Schleswig der boss da war Herr Otto Koch wir haben im wald gearbeitet dann hatte ich mich als Küchenbulle im Haus Holstein beworben wo ich auch den rest meiner Heim zeit verbracht habe die jungen aus dsem Haus Holstein haben in der Tannetzfabrik gearbeitet. Herr Koch war nicht sehr beliebt bei den Jungens aber er war gerecht auch von den anderen Betreuern kan man nicht sage das sie nun schlecht waren es war eben eine andere Zeit und wir waren ja auch nicht grade alle Ängel es wäre schön wenn der eine oder andere us diser zeit sich mal melden würde bin auch für jedes Foto dankbar das ich bekommen kann den es ist ja auch ein stück vom Lebensweg
Als außenstehender Ex-Schleswiger habe ich von Paulihof kaum Ahnung. Man kannte die Einrichtung. Mehr nicht. Und es kursierten unter uns Schleswiger Jungs stets wilde Geschichten über das, was sich dort angeblich abspielte.
Die Einträge hier und die Veröffentlichungen im s:hz vornehmlich über die Landes-Jugendeinrichtung in Glückstadt scheinen deutlich zu machen, dass ein Prozess der Aufarbeitung über geschehenes Unrecht erforderlich und in vollem Gange ist.
Denen, die ihr Schicksal hier angedeutet und Kontaktwünsche geäußert haben, erlaube ich mir den Tip zu geben, sich direkt an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (Hauptsitz Flensburg)zu wenden, um Kontaktpersonen oder womöglich Austauschforen in Erfahrung zu bringen.
Sie können sich wegen des Landes-Jugendheimes Glückstadt (das die Thematik Paulihof weitgehend beinhaltet) auch direkt an die shz-Redakteure in Glückstadt, Christine Reimers und Jürgen Kewitz, wenden. Telefonnummer: 04124/9354-1545.
Zumindest wird man Ihnen dort sagen können, wer für Kontaktaufnahmen in Frage kommt oder wer die Thematik koordiniert.
Hallo hier meine E_Mail
erwinx50@web.de
Hallo
Ich möchte hier nur kurz eine richtigstellung machen.
Das was der Herr Breitfeld in seinen Kommentar sagte entspricht der Wahrheit.Ich war heute in Schleswig ich hatte dort etwas zu erledigen,und traf dort einen Herrn der dort heute arbeitet.Wir kamen ins Gespräch und ,ich war überrascht als er sagte das die zustände in den Jahren 60-64 tatsächlich so waren wie Herr Breitfeld es geschrieben hatte.Ich habe danach mit Herrn Breitfeld telefoniert und habe mich bei ihn entschuldigt,das ich es nicht glauben konnte.Sorry Herr Breitfeld Gruss erwin
Die Schilderungen klingen zwar ungeheuerlich, aber dennoch glaubhaft, und ich bin froh, derartiges auf dem Paulihof nie erlebt zu haben. Ich kann mich auch nicht erinnern, jemals eine Ohrfeige oder ähnliches bekommen zu haben. Als Bestrafung gab es andere und subtilere Mittel. Gewalt herrschte eher unter uns Jungs und man musste sich schon durchkämpfen, um einigermaßen klar zu kommen. Und… ist es heute unter erwachsenen Menschen insgesamt anders? Die Mittel vielleicht, aber kämpfen und ertragen muss man sein Leben lang. Jugendliche zwischen 14 und 18 befinden sich igendwann nachweislich in einer Phase der Rebellion gegen alles und jeden – als Vater von 3 (gut gelungenen) Söhnen weiß ich das ganz genau, und so mancher Vater könnte seine Kinder nicht selten sinnbildlich erwürgen. Und mit genau dieser Entwicklungsphase haben die Erzieher/innen im Paulihof tagtäglich umgehen müssen.
Mir fällt bei dieser Thematik auch auf, daß in der Mehrzahl von brutalen Erziehern berichtet wird, weniger von Erzieherinnen. Dieser Umstand scheint mir ganz wesentlich zu sein und weist darauf hin, daß die Verantwortlichen seinerzeit durchaus auch dazugelernt haben.
Es geschah und geschieht immer noch so viel Unrecht auf dieser Welt, nur warum müssen wir für Alles immer einen Verantwortlichen finden? Wer gegenüber anderen ungnädig ist, wird selbst keine Gnade empfangen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alles, was jemand tut oder unterlässt, irgendwann auf ihn selbst zurückfällt.
Schaut euch den Paulihof heute an… zerstört, abgebrannt, eine Ruine. An allem, was dort und anderswo geschehen ist, wird man sich zunehmend weniger erinnern, ähnlich, wie wenn man die Inschrift auf einem Grabstein liest. Auch diese Buchstaben verwittern mit der Zeit.
So etwas geschieht nicht mehr, die Zeiten sind heute anders. Aber sind sie deswegen besser?
Eine Anmerkung noch zum Thema Kinderarbeit:
Mag ja sein, dass in den 50-70er Jahren ähnliche Zustände, wie in einem Zwangsarbeitslager herrschten. Zu meiner Zeit jedoch nicht, auch wenn manche das behaupten mögen. Die Definitionen und Schmerzgrenzen sind halt bei jedem unterschiedlich.
Wir haben durchaus den Paulihof und seine Grünanlagen gepflegt, aber das als Arbeit zu bezeichnen, wäre Unsinn.
Vielmehr haben nicht wenige durch zusätzliche Arbeitseinsätze Vergünstigungen wie z.B. verbesserte Ausgangsregelungen, persönliche Freiheiten und andere Vorzüge erworben, was sie dann natürlich von den übrigen Jugendlichen abhob – natürlich auch von einen gewissen Neid begleitet. Man hat sich um solche Arbeitsaufgaben sogar gerissen, so habe auch ich z.B. als Erntehelfer einige dieser Vorzüge genießen können.
Wer das nicht wollte, konnte oder dagegen rebellierte, musste sich halt mit der Grundausstattung zufrieden geben.
Wer mehr leistete, bekam auch mehr – logisch, oder nicht?
Das war einfachste Pädagogik, nur scheinen das einige “Burschen” mittlerweile vergessen zu haben.
MfG
@ Uwe.
Stimmt haargenau deine Aussage oben !!
Nachtrag !!
(Eiderstedt & Laboe 80-85)
Im endefeckt bin ich doch froh in Pauli Hof gelandet zu sein. Nach 3 Heimen : Endtstation=Pauli Hof !! Naja immerhin noch besser als Knast.
Es gab auch Erzieher und Lehrer die positiv geleitet haben.
Vor allen natürlich “Fips” (Angerhöfer), der mich dazu ermutigt hat nach dem Abschluss bei ihm, die Berufsfachschule Wirtschaft (Handelsschule)zu besuchen. Die ich dann als “Heimkind” 1 1/2 Jahre in SL besucht habe und nach Entlassung in FL zum Abschluss gebracht habe.
So bin ich halt auf der richtigen Bahn geblieben, wer weiss was sonst geschehen wäre !!
Also:
Salute you Fips !!
wenn man den Bericht von Herrn Breitfeld liest, bekommt man eine Gänsehaut, die sich mit Übelkeit, ungläubigen Staunen und und…. So viel Grausamkeit, Sadismus in Reinkultur ist, mein Gott, mir fehlen die Worte.

Lieber Herr Breitenfeld, ich wünsche Ihnen vom Herzen, dass Sie, trotz dieser furchtbaren Erinnerungen glücklich werden.
Liebe Grüße und alles Gute wünscht Ihnen
Shana
Hallo ihr Lieben,
ich habe gerade auf Youtube ein Video
gesehen. Kann ich nur weiterempfehlen.
. Ich war auf dem Paulihof 1 von 1968 bis 1971.
Gruß und alles Gute
Harald
Habe mir das Video gerade angeschaut und bin in meinem Empfinden zweigeteilt – so zwischen Genugtuung und Wehmut :-/ Manche wünschen sich dieses Haus wahrscheinlich dem Erdboden gleichgemacht, ich hingegen hätte es gern erhalten gehabt, inclusive des vorderen Sanitäranbaus und dem Verbindungsbau. Dafür scheint es offensichtlich zu spät zu sein, aber ich werde immer wieder mal dort vorbeischauen, um zu sehen, was aus dem Haus geworden ist
Liebe Leser,habe mit erstaunen festgestellt,wie unterschiedlich die Meinungen übers LJH-Schleswig sind.
Bin selbst von 1981-1984 dort in verschiedenen Gruppen gewesen,und habe auch 1982 meinen Hauptschulabschluss gemacht.Mir hat`s jedenfalls nicht geschadet und wir sind auch nicht geschlagen oder misshandelt worden (das haben wir Jungs schon unter uns ausgemacht,wie im normalen Leben draussen auch).Meinen Besonderen Dank allen damaligen Erziehern der Gruppen Angeln und Schleswig,insbesondere Thomas Carstensen,Herrn Nietsch,Armin Angerhöfer, sowie alle Kollegen auch Heidi Giebel,und meinen damaligen Mitbewohnern. Habe auch schon einige Leute bei stayfriends.de wiedergetroffen.(eingeben:Schule Paulihof-kombinierte Schule)!Bis Bald!MfG Thomas Paul Kloth!
ich war von 1976 bis 1979 erst gruppe lübeck dann gruppe föhr kann mich noch an klemstein erinnern er war dort erzieher würde mich freun wenn jemand schreibt der zu meiner zeit da war
Ich war 1986 in der Gruppe Gröde (SPA) und dann in der Ziegelei. Hätte gern auf die Erfahrung eingesperrt zu werden verzichtet und fand das nächtliche Strom und Licht abstellen in der SPA auch furchtbar aber Schläge der Erzieher hab ich nie mitbekommen.
Ekelhaft fand ich den schwulen Arzt der einen mit vorliebe nach Geschlechtskrankheiten untersuchte nachdem mann wieder eingefangen wurde….
Gearbeitet habe ich in der Schweißerwerkstatt in der SPA.
Weiß einer noch wie der Ausbilder hieß, ich glaube Herr Basmer, kann das sein?
War ein toller Typ der mit uns sogar einmal nach Neumünster ins Eisenbahnwerk gefahren ist.
Erzieher waren ua. Herr Nickel, Herr Kreutz und zwei Langbärtige Herr Traulsen und die anderen Namen weiß ich garnicht mehr. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen mit den Namen??
grüsse alle die mal in paulihof waren. könnt mich ja mal anrufen tel 015229847553 bernd burkhardt
hey arne ich glaube du suchst herr büchmann.wahr auch in deiner grubbe.83 muß das gewesen sein.gruß aus lübeck.
Hey Leute !
Habe per Uufall diese Seite gefunden .
Auch ich war in dem Landesjugendheim Paulihof. Von 1955 — 1959 in der Gruppe Friesland bei Frau Harris . Ihre Schwester hatte damals die Kleiderkammer unter sich . Aus einigen Kommentaren sind mir die genanten Erzieher bekannt.
Wie Herr Voss ,Jöns , Britzke , Maas , Frau Maas u.s.w. nur in einem liegt der Komentar – Schreiber ” Adolf ” falsch :
Frau Harries war Haubterzieherin der Gruppe Friesland . Aber egal würde mich über eine Nachricht freuen der auch zu meiner Zeit dort war , vieleicht kennt man sich .
Ich kann über Paulihof im gro?en und ganzen nichts schlechtes sagen .
Fuego1801@gmail.com
MfG Ernst Otto .
Hallo Bernd, meinst Du Herr Buchmann??
Deine Buchstaben sind son bißchen durcheinander geraten.
Ab heute gibt es eine Ausstellund über das Fürsorgeheim Glückstadt im Kieler Landeshaus.
Denke das sollte mann sich unbedingt mal ansehen.
Gruß aus Kiel
Arne
Hallo zusammen,
mal von einer anderen Sicht betrachtet.
Ich habe im Fasanenweg gewohnt in der Umgebung von Pauli_Hof also. Wenn wir zum baden in den Paulihofer teich gegangen sind gab es oft Ärger mit den Leuten von Pauli_Hof heißt also das manche wirklich “schwierige” Menschen waren. Kann mich aber auch gut erinnern das sie harte Arbeit machen mußten.
@tordsen
Dort waren in der Tat “schwierige Menschen”. Das war ja auch Sinn und Zweck des Landesjugendheims im Paulihof. Der Nachbarschaft mögen wir auch ein Dorn im Auge gewesen sein, nur heute laufen schwierige Jugendliche draußen frei herum, weil es Heime ganz allgemein nicht mehr gibt. Welche Lösung ist die bessere?
Zu Ernst otto !!!
Klar war Frau Harries die erste in Friesland da waren ja auch die Jüngeren untergebracht.Ich in der Gruppe Lübeckmit Frau Grütz und Hannes Voss waren schon die etwas größeren .Herr Britzke war unser Aquarien Freund . Nur wir hatten nichts Auszustehen im Heim in Schleswig.
Ich habe noch mehrmals mich mit den Erziehern da im Heim getroffen und auch erfahren das da viele der Insassen mit den Gesetz in Berührung gekommen sind und im Knast für viele Jahre gekommen sind.Der Lehrer Jorczick war nach seinen Chiele Aufenthalt nach Itzehoe als Rektor einer Schule gekommen.von 1958bis mitte der 80 ziger Jahre habe ich immer kontakt zu den Mann gehabt.
Schleswig war nicht Mörder meiner Jungen jahre sondern ich sehe es als ein abschnitt vom leben das mich geformt hat .
ich erhielt eine mail und will dazu stellung nehmen:
Von: Adolf [adolf.voss@googlemail.com] Gesendet: Mi 23.06.2010 00:22
An: Rolf Breitfeld
Cc:
Betreff: Re: Kommentar zu Der Wald
Anlagen:
Als Webseite anzeigen | Nachricht Detail
Also ich habe sehrlange an Märchen geglaubt aber was da aufgetischt wurde ist einfach gelogen Den herrn maas kenne ich auch noch Der kam in den 50 ziger Jahren in die Gruppe Dithmarschen . Wenn man über das Heim redet dann Bitte die Wahrheit .In den Häusern Schleswig und Holstein waren Jugendliche die kurz vorm Knats waren klar die mußten Arbeiten Auch die auf den Gutshof Ziegelei .Aber das waren kleine Verbrecher die man vor den Knast in Neumünster verschont hatte und die sollten noch mals Umgeformt werden .Nur da oben gab es eine Zelle wo jemand Eingesperrt wurde der total nicht wollte und von da Abgehauen war . Auf den Paulihof gab es keine Anstalts Kleidung das gab es nur auf Königswill .Da herschte noch Zucht und Ordnung und da gab es auch schon mal Prügel …. Frage dich doch mal selbst warum du da in der Zelle warst .Aber das wirst du Uns bestimmt nicht sagen da fehlt der Mut.Wie lange warst denn hinter her im Knast ?? wenn du in den Nervenanstalten der Stadt warst ,a
uch nicht Unschuldig . Wer sich so Benimmt bekommt das was er braucht.Also Bitte keine Lügen Verbreiten .
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Diese E-Mail wurde über das Nachrichtensystem von Klassentreffen in Schleswig versendet.
ich vermute mal dass der adolf vor 1945 geboren ist, denn danach war dieser vorname nicht mehr gebräuchlich.
wenn er als heimkind in paulihof war müsste er altersmässig also gerade die in den 50/60ern dort praktizierte volle härte mitbekommen haben.
oder ist er noch älter und war dort beruflich tätig?
dort stattgefundene prügeleien scheinen ihm ja bekannt zu sein……
zu den beleidigungen….ich bin nicht straffällig geworden,und die mehrzahl der jugendlichen dort auch nicht.
als bestrafung, nicht aus medizinischen gründen, in die psychiatrie eingewiesen zu werden ist schon irgendwie pervers. ich habe das damalige gutachten des medizinalrats dr.höhnke der noch heute in schleswig lebt. er schreibt dort dass ich bei den untersuchungen nicht mitgearbeitet habe….stimmt sogar, ich war ja nicht freiwillig dort. dort steht aber auch dass ich daraufhin, ohne mein wissen, unter “anregende und enthemmende” mittel gesetzt wurde. ein gespräch darüber hat er mir verweigert.
das sozialministerium teilte mir auf anfrage mit dass dies “unethisch” sei und auch nach damaligen maßstäben unrechtmässig, aber es ist ja verjährt.
es bleibt der blick nach vorn.
mittlerweile sitze ich am “runden tisch heimkinder” der frau antje vollmer.
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2009/23615979_kw08_heimkinder/index.html
es hat sich herausgestellt dass paulihof kein einzelfall war, ähnliches geschah flächendeckend in ganz deutschland in über 3000 heimen. dies wird am runden tisch mittlerweile von den vertretern der jugendämter und kirchen auch zugegeben. ca.70% aller heime waren in kirchlicher hand, paulihof nicht.
durch meine mitarbeit am runden tisch habe ich zugang zu expertiesen die dieser in auftrag gegeben hat.
ich zitiere daraus frau prof.dr.carola kuhlmann: “festzuhalten ist daher, dass das praktizierte ausmaß der gewalt, die alltäglichen misshandlungen und erniedrigungen in den heimen von der theorie her auch in den 50/60er jahren als nicht angemessen beurteilt worden wären”. oder an anderer stelle: “zudem wurde nur ein teil der tatsächlich stattgefundenen misshandlungen überhaupt den leitungen gemeldet und diese meldeten nur einen teil weiter (vgl. das system der “doppelten buchführung”)”. oder hier: “drittens kommt in bezug auf den beweis der misshandlung das problem hinzu, dass bei schweren körperlichen misshandlungen oft keine zeugen dabei waren, da erzieher wussten dass sie misshandlungen geheim halten mussten…….”
prof.dr.dr.dietmar von der pfordten von der georg-august-universität göttingen schreibt dazu: “die obenstehenden darlegungen zeigen, dass die praxis der heimerziehung, wie in schilderungen ehemaliger heimkinder und in der zeithistorischen forschung dargestellt wird, in vieler hinsicht gegen damals bestehendes recht und/oder gegen elementare grundsätze der verfassung verstieß. an anderer stelle: “die personengruppe der heimkinder war dadurch von wesentlichen rechtsstaatlichen sicherungen ihrer rechte ausgeschlossen. der rechtsstaat bundesrepublik hat seine eigenen ansprüche gegenüber den heimkindern nicht eingelöst”.
ich denke mal, mein beitrag hier hat mehr gehalt als die pöbeleien eines herrn adolf voss.
mfg rolf breitfeld
In der zeit wo ich in schleswig war wurde kein Kind Mißhandelt.Es gab Strafen wenn man etwas gemacht hatte was nicht erlaubt war. Zum Beispiel Rauchen wer dabei erwischt wurde , wurde bestraft Dann auch zu recht.Wer geklaut hatte der Bekam auch was auf den Hosenboden. Aber aus bock und Dollerei wurde niemand da Gequält oder Irgendwo eingesperrt. Nur Jungen die gar nicht wollten wurden Abgeschoben nach Itzehoe Heiligenstedten oder die ganz schlimmen nach Glückstadt.Aber ich habe Zeit bin ja Rentner und werde Sie Herr Breitfeld der eines der Bravsten Heiminsassen von Schleswig war Bedauern. Wenn Sie da Schläge bekommen haben haben Sie es auch Verdient gehabt. Aus Ihren Zeilen Sieht man wie es um Sie Bestellt ist immer nur der Unschuldige.Warum haben Sie denn als Sie da raus waren keinen Strafantrag gemacht gegen diese Leute denn die waren ja noch im Dienst.ach ja es muß ja auch jemand geben der es ganz schlecht in der Jugen hatte .die heutigen Straftäter hatten alle eine schlecht Jugen und werden darum ja auch Straffällig und können daher ja auch nicht Bestraft werden.Wer in der Burschen Abteilung war ist ganz einfach gestrauchelt und vorm Knast Bewahrt worden .Die Burschen Abteilung war Haus Schleswig Haus Holstein und die Ziegelei mit Bauernhof
Damit ist für mich das Thema Schleswig Beendet.Es war gut da !!!!!
Uwe Und Peter Delling war in Eurer Gruppe Herr Maas als Erzieher? Wenn ja mit Herrn Maas habe ich am 25.6.2010 noch Telefoniert .Hat sich gefreut das ich Ihn angerufen habe .Denn ich habe nur Gute Erinnerungen an das Heim .Ich war in der Gruppe Lübeck bei Johannes Voss der leider am 16.01 2009 verstorben ist. Heinz Schüttler ist verstorben Heinz Schrader war Lehrer auch tot .An Maas habe ich die gute Erinnerung das wir mit Ihn in das Zeltlager gefahren sind war immer Klasse 3 Wochen Zeltlager 3 Wochen nach Hause in den Sommerferien.Der Lehrer Jorczick hat mit mir ebenfalls noch Kontakt.Wenn es so schlimm da gewesen wäre hätte ich keinen Kontakt mehr zu den Leuten.Meine Zeit war 1952 bis 1958 .Der Direktor war Herr Kellner er war ein eigenartiger Mensch wenn wir Ihn Begrüßt haben mit Guten Tag Herr Kellner bekamen wir die Antwort Ich bin nicht Euer Kellner. Ich bin Herr Direktor Kellner .Er war ein Ar….
Der Haupt Erzieher war der Herr Jöns er war sehr streng aber gerecht .Das nur mal so als Erinnerung an Schleswig Heim
für interessierte ein link.
ist natürlich nichts für die leser der zeitung mit den 4 buchstaben…..
Hallo alle !
Das in 1946 Berlin geborene Ehemalige Heimkind Martin MITCHELL forscht selbst vollzeitig zur damaligen Heimerziehung schon seit über sieben Jahren:
Seine WEBSEITE: ww w.heim kinder – ueberlebende.org
Sein erster Blog: heim kinderopfer . blogspot.com/
Sein zweiter Blog: heim kinderopfer2 . blogspot.com/
Vielleicht interessiert sich ja auch hier der ein oder andere dafür und kann auch daraus etwas lernen, was er oder sie noch nicht wußte.
Herzliche Grüße allerseits aus Australien !
Martin
Admin: Wer mag, kann sich die drei Webadressen (fett gedruckt) kopieren und außerhalb dieses Kommentarfensters aufrufen. Der Admin fühlt sich beim Betrachten der Seiten unbehaglich, weil sie ihm zu sehr “aufgemotzt” erscheinen – der Inhalt ist ja vielleicht in Ordnung.
Hallo alle !
Das von dem „ehemaligen Heimkind“ Rolf Breitfeld ( oben, am 23.06.2010 ) hier in Gerd Tams Internetauftritt erwähnte RECHTSGUTACHTEN zur damaligen Heimerziehung ( auch im PAULIHOF in Schleswig !!! ) von Prof. Dr. Dr. Dietmar von Pfordten von der Universität Göttingen, das auch kürzlich dem »Runden Tisch Heimerziehung« in Berlin vorgelegt wurde, wird eingehend behandelt
im dem
1.) »RECHTSGUTACHTEN vorgelegt beim »Runder Tisch Heimerziehung« in Berlin bestätigt alles was „ehemalige Heimkinder“ in ihren Anklagen behauptet haben.« @ http://heimkinderopfer.blogspot.com/2010/07/rechtsgutachten-vorgelegt-beim-runder.html
in der
2.) »Synopse zu dem Heimerziehung-RECHTSGUTACHTEN, dass am 01.07.2010 dem »Runden Tisch Heimerziehung«, unter Vorsitz von Antje Vollmer, vorgelegt wurde.« @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/07/synopse-zu-dem-heimerziehung.html
3.) Und hier @ http://heimkinderopfer2.blogspot.com/2010/06/offener-brief-v-19062010-um-auch-der.html, an diesen Beispielen ( Fotografien ! ), kann man genau sehen wie die damalige nachkriegsdeutsche „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in diesen westdeutschen „Kinder-KZ“ ( Mehrzahl ! ) aussah und funktionierte und das sie einzig und allein arbeitsausbeuterischen Zwecken diente.
Und nichts von all dem ist „aufgemotzt“ – es entspricht genau den Tatsachen.
Herzliche Grüße allerseits aus Australien !
Martin
Werter Herr Voss,
lange habe ich überlegt, ob ich auf Ihre für mich recht verwirrenden Einlassungen zu den Verhältnissen im Landesjugendheim Schleswig eingehen soll. Aber die Schilderungen von Herrn Breitfeld als Lügen zu bezeichnen und ihn mit Vermutungen in Misskredit zu bringen, geben mir nun doch Anlass zu einigen Klarstellungen aus meiner Sicht.
Von 1967–1992 war ich im Landesjugendheim Schleswig in unterschiedlichen Bereichen als Erzieher tätig. Somit können Sie davon ausgehen, dass mir die Gegebenheiten, das Personal und viele, viele Jugendliche in deutlicher Erinnerung sind.
Ihre Einlassung zu „Zucht und Ordnung“ und die Bezeichnung „kleine Verbrecher“ entlarvt Sie für mich als einen Menschen, der in einer Zeit stehen geblieben ist, die man für überwunden bezeichnen sollte. Leider haben Sie aber die Lektionen Ihrer damaligen Erzieherinnen und Erzieher bis zum heutigen Tage konserviert und das ist nicht gut so.
Ihre detaillierten Beschreibungen des Heimlebens während des doch recht kurzen (Januar-April 1954) Aufenthalts als Schuljunge der Knabenabteilung sind sehr bewundernswert und ich möchte Ihre persönlichen positiven Erinnerungen auch nicht in Zweifel ziehen.
Ich halte es jedoch für unverantwortlich, daraus den Schluss zu ziehen, dass es nicht auch die andere dunkle Seite des Heimlebens gegeben hat.
Auf Grund meiner Erfahrungen gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Schilderungen von Herrn Breitfeld – die auch durch andere Berichte von Betroffenen am „Runden Tisch“ bestätigt wurden – nicht der Wahrheit entsprechen. Den weiteren Lebensweg des Herrn Breitfeld kann man eher als vorbildlich bezeichnen (trotz einer wahrhaftig vorbelasteten Kindheit) und er sollte nicht von Ihnen mit Vermutungen verunglimpft werden.
Ich stimme Ihnen zu, dass es zwischen der „Knabenabteilung“ auf „Paulihof“ und der „Burschenabteilung“ in „Königswill“ gravierende Unterschiede gab, die jedoch überwiegend das pädagogische Personal und nicht die Jugendlichen betrafen. So wurde in der „Knabenabteilung“ sehr häufig die „Burschenabteilung“ und auch das Heim in Glückstadt als erzieherische „Drohkulisse“ verwendet. Damit hat man sicherlich nicht die dort untergebrachten Jugendlichen gemeint, sondern eher die dort herrschenden pädagogischen Rahmenbedingungen. Die oft so verharmlosende Bezeichnung „Dort herrscht ein rauerer Ton“ lässt doch wohl vermuten, dass dort auch körperlich gezüchtigt wurde. Ein Kollege der „Burschenabteilung“ sagte mir in den 1970er Jahren einmal: „Bei uns wird Liebe mit H geschrieben, aber dazu habt ihr pädagogischen Weicheier ja keinen Mut.“
In der „Knabenabteilung“ waren sog. Ohrfeigen durchaus üblich und Züchtigungen mit dem Stock wurden von den „Haupterziehern“ vorgenommen. Selbstverständlich gab es auch Erzieher/innen, die diese Maßnahmen nicht anwendeten und auf diesem Wege die Vorbilder für eine spätere Erziehergeneration wurden.
In der „Burschenabteilung“ befanden sich ausschließlich schulentlassene Jugendliche, die dort mit Arbeiten in der Landwirtschaft, in den heimeigenen Betrieben oder auch bei externen Betrieben in der Stadt Schleswig beschäftigt wurden. Mir sind viele Jugendliche bekannt, die nach ihrer Schulentlassung von der „Knabenabteilung“ in die „Burschenabteilung“ verlegt wurden, weil für sie noch keine Ausbildungs- oder Beschäftigungsmöglichkeit gefunden war.
Diese Verlegungen wurden somit nicht vollzogen, weil man diese Jugendlichen dort vor einer kriminellen Laufbahn beschützen sollte. Denn dieser simple pädagogische Auftrag, die Jugendlichen zu schützen, galt und gilt doch wohl für jeden Erzieher an jedem Ort und mit drakonischen Erziehungsmethoden ist wohl noch keiner vor solch einer Laufbahn bewahrt worden.
Ich hoffe mit meiner Einlassung zum Nachdenken angeregt zu haben und rate allen Beteiligten zu einem differenzierteren Umgang mit dem Thema der Heimerziehung.
Ich wünsche mir an anderer Stelle auch noch weiterhin eine aufklärende Diskussion über die dunkle Geschichte der Heimerziehung. Dazu würde ich aber nicht weiterhin ein Forum belasten, welches sich mit erbaulicheren Themen der Stadt Schleswig beschäftigt.
Erich Koch
hey leute
kann mir einer sagen ob die erzieher
carstensen,petersen,büchmann,und frau giebel noch leben.für adr.bin ich auch sehr dankbar.waren alle in meiner grubbe
es grüßt aus lübeck
bernd
An alle Veteranen (´Vets`), die bis hierhin durchgehalten haben:
Ich habe als Archivar (weil selbst Opfer vom länger als 6 Jahre andauerndem tätlichem (…) und psychischen Missbrauch im AWO-Heim Aschhooptwiete (Pinneberg) [16.06.1981-01.07.1987] eine sehr detaillierte, sich ständig erweiternde Opferliste dieses Heimes mit 142 Namen von Vets (Opfern, Zeugen und Tätern)
eine Anfrage eines Vets erhalten, der sowohl im AWO-Heim Aschhooptwiete als auch im LJH Pauli-Hof ´interniert` war. Aus demselben Grund, aus dem ich die Liste über die Vets des AWO-Heimes in der Aschhooptwiete führe, führe ich Listen der Vets aus den Heimen
AWO-Heim Haidkamp (Pinneberg)
AWO-Heim Huus Sünnschien (Uetersen)
Landesjugendheim (Selent)
Landesjugendheim (Schleswig)
mit dem Ziel, [natürlich] besonders den Leidensweg der Vets aus besagtem AWO-Heim aufzuzeichnen, aber auch die Leidenswege derer nicht ausser acht zu lassen, die aus anderen Heimen zu uns in die Aschhooptwiete kamen oder von hier in umliegende Heime überführt wurden.
Wer von sich aus bereit ist, diese Arbeit mit möglichst kompletten Datensätzen zu vervollständigen und dadurch zu unterstützen, besonders im Bezug auf die ´Zuwanderung` der LJH Pauli Hof-Heimkinder aus dem AWO-Heim Aschhooptwiete, dem werden auf Wunsch Kopien dieser einen Vet-liste zugeführt (entweder zum Abschluß eines jeden Quartals oder nach WICHTIGEN(!) Neu-Eingänge).
Der Kontakt ist bei Bedarf gerne über den Administrator dieser Seite herzustellen, mit dessen wohlwollender Erlaubnis ich hoffe, die bis hierhin auf seiner Internetseite ausschließlich zum Zwecke der Offlinebearbeitung veröffentlichten Beiträge kopiert haben zu dürfen. Diese Kopie ist ausschließlich für die interne Datenverarbeitung angelegt worden. Anfragen zur Herausgabe einer ´Zweitschrift` dieser Kopie sind AUSSCHLIEßLICH an den Administrator dieser Seite zu richten, da er die Rechte an den Veröffentlichungen besitzt. Trotz dieser Rechte wird auch dem Administrator ausschließlich auf eigenen Wunsch hin Einsicht in die laufende Arbeit gewährt, entweder im selben Interval wie ggü. den Interessenten besagter Vetliste oder nach Abschluss umfassender Recherchen.
Wer sich hier von angeprochen und ermutigt fühlt, dem wird es freigestellt, sich unter Nennung seiner Kontaktdaten über die beim Administrator hinterlegten Kontaktdaten an mich zu wenden.
Abschließender W-I-C-H-T-I-G-E-R-! Hinweis:
Jeder, der sich zum Zwecke der Vervollständigung dieser Liste bei mir meldet, erklärt sich hiermit AUSDRÜCKLICH damit einverstanden, dass seine Kontakdaten IN DIESER LISTE zum Zwecke der Kontakt- und Datenpflege genannt werden.
Euch meine aufrichtigen Grüße
(´der Fall S****.B`) alias “Echolon308″
Da werden ja richtige Erinnerungen wach, wenn man sich das hier so durchliest.
Ich war so ab 1960 für gut 3 Jahre auf Paulihof.
Zuerst in Gruppe Danzig. Frl. Witt war eine sehr nette Erzieherin. Schläge gabs von der nicht. Wenn man im Schlafraum mal keine Ruhe gab, mußte man halt mal eine Stunde vor der Tür stehen. Das wars auch schon.
Schläge gabs schon mal vom Haupterzieher, aber auch nur weil ich öfters mal tippeln gegangen bin.
Auch in Gruppe Friesland und Lübeck war es auszuhalten. Kann mich nicht daran erinnern, das mal jemand ohne das er was angestellt hatte, geschlagen wurde. Waren halt andere Zeiten. Streng war es schon, aber irgendwie mußte man uns ja bändigen. Mir hat es jedenfalls nicht geschadet.
Gerne erinnere ich mich an Herrn Angerhöfer, streng aber gerecht und wie gerne hat er mit uns Fußball gespielt. Unsere Klasse lag direkt am Bolzplatz und da wurde jede Gelegenheit genutzt.
Wäre zwar auch lieber zu Hause gewesen, habe mich aber auf Paulihof auch recht wohlgefühlt. War eine Schule für’s Leben.
moinsen,
1989-1990
Gruppe Kiel
Marxen und Josten als Erzieher
Angerhöfer mein Lehrer
In erster Linie habe ich meinen ehem. Lehrer, Herr Angerhöfer, in Erinnerung.
Wenn ich mich nicht konzentrieren konnte hat er mir Kreuzworträtsel hingelegt…. Das hat mir sehr geholfen……
In erster Linie war ich nicht dort weil ich ein redseliges Leben führte.
Mein Tagesablauf war Diebstahl, Prügelei, Raub, Alkohol, Drogen und dann zu Mittag das gleiche wieder, nur rückwärts. Es gab Menschen die ich fast tot schlug, ich verprügelte meine Lehrer weil sie mir anstatt einer 2 eine 3 gaben. Ich habe, glaube ich, alles falsch gemacht was ein junger, noch nicht erwachsene Mensch falsch machen konnte.
Dann hat der Herr Dembeck vom JA in Elmshorn die Notbremse gezogen und mich zur damaligen Zeit Fr. Dr. Lutz, Ihreszeichen Richterin, “vorgestellt”.
Es dauerte keine Stunde und ich konnte quasi meine Sachen packen und mich “mal vorsichtig in Vorbereitung versetzen”.
An einem Freitag ging es morgens um 8 los. Denbeck, mein Vater und ich.
Angekommen wurde ich zugeteilt, abgeholt und dann erst mal auf das Zimmer/Zelle.
Jetzt war ich allein!!!!
Ich habe in Schleswig erfahrungen gesammelt die kein Mensch braucht. Ich wurde Zeuge von Dingen die ich nicht wiederholen will und kann.
Ich wurde extrem hart angepackt!
Heute, nach über 21 Jahren träume ich manchmal noch von Schleswig. Manchmal wache ich nachts auf und habe Herzrasen und dann sehe ich Schleswig aus einer Sicht, die mit Sicherheit niemand nachvollziehen kann, der nicht dort war.
Aber,
ich habe meine Strafe bekommen. Ich habe meine Strafe abgesessen. Und ich würde heute diesen Eintrag nicht tätigen wenn ich dort nicht hin gemusst hätte. Ich bin meinen Erziehern dankbar. Auch wenn es keine wirklich schöne Zeit dort für mich war!
Hin möchte ich aber bestimmt nicht mehr!
Mit lebendem Gruss
Knuth
ahoi ich toddy war in den 80 viele jahre in der spa gruppe gröde ich kann euch nicht verstehen…
Admin: Ich habe den Kommentar fast vollständig gelöscht, weil ich es nicht verantworten kann, wenn öffentlich über möglicherweise noch lebende Personen Nachteiliges behauptet wird.
Moin Torsten, ich war in den 80ern auch in der Gruppe Gröde…
Admin: Ich habe den Kommentar stark gekürzt, weil ich nicht zulasse, dass hier öffentlich über nachteilige Eigenschaften einer möglicherweise noch lebenden Person diskutiert wird.
Hallo Herr Tams, warum darf man plötzlich nicht mehr über seine Erfahrungen im Paulihof berichten???? Die Beiträge wurden bisher doch auch nicht Editiert!?
Lesen Sie bitte Kommentar 61 und Sie haben die Antwort.
Ich bin der Betreiber dieser Webseite und für die Inhalte verantwortlich.
Hallo Gerd,
die Begründung, die Du für die Nichtveröffentlichung resp. Kürzung o.a. Kommentare gibst, finde ich vollkommen richtig.
Dennoch bin ich der Meinung, dass dieses auch für Verstorbene jener Einrichtung gelten sollte, da diese sich gegen eventuelle Falschbehauptungen nicht mehr wehren können.
Während meiner Domschulzeit hatten wir einen Mathepauker, der für fast jedes mathematische Ergebnis einen Beweis forderte.
Dieses war natürlich unmöglich und konnte meistens von uns auch nicht erbracht werden.
Die Signatur die wir anschließend dafür bekamen, war “q.e.d.” Quod erat demonstrandum, was soviel hieß wie “Was zu beweisen war”.
Und genau das ist es – was ich bei allen Kommentaren, die sich mit dem Thema “Der Wald” befassen -vermisse…. Beweise.
Es ist so leicht im Nachhinein anzuklagen – und die Beweise schuldig zu bleiben.
Du hast recht, Lutz, dass auch Verstorbene vor übler Nachrede in diesem Medium geschützt werden müssen. Ich hatte bisher den Eindruck, dass in den Kommentaren hier nichts gravierend Nachteiliges in diesem Sinne geäußert worden ist.
Wenn man strenge Maßstäbe anlegt, wird man aber sicher etwas finden.
Ich habe aber nicht so sehr viel Lust, jedes hier geäußerte Wort auf die Goldwaage zu legen. Diese “Pinwand” für Ex-Paulihofer hat (nehme ich an) wohl auch ihr Gutes…
Zum Thema “Beweise” sage ich mal ganz allgemein, dass das “Klassentreffen” ein sog. “Weblog” ist, in dem frank und frei alles geschrieben werden darf, das nicht rechtswidrig ist (Irrtum vorbehalten). Wir sind hier ja keine Journalisten, die ihr Handwerk gelernt haben und im Zweifel den Justitiar ihres Blattes fragen können…
Hallo Gerd -
ich glaube, dass Du mich etwas falsch verstanden hast. Die Beweislast obliegt denen, die Nachteiliges zu Lasten einer Person hervorbringen… …und ich bin dennoch der Meinung, dass die Kommentatoren diese erbringen müssen, denn ansonsten wäre so etwas Rufmord.
Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn man beispielsweise von meinem Großvater behaupten würde, dass er als prügelnder Sadist in die Geschichte eine bestimmten Institution eingegangen sei,ohne, dass man mir die Beweise dafür bringt.
Auch im www sollte man nicht einfach alles behaupten dürfen, ohne die exakte Nachprüfbarkeit zu gewährleisten.
Null Problemo, Lutz. Allerdings kann ich mich erinnern, dass es in der “Blogger-Szene” mal viel Aufregung gab, weil nach einer Abmahnung ein Blogger lt. Richterspruch dafür haften sollte, dass er nichts gegen einen Kommentar unternommen hatte.
Aber mit der Juristerei habe ich nichts am Hut – und Justitia bewahre mich davor!
Gut finde ich – mal so nebenbei – dass ich seit Beginn der Bloggerei (2004) noch nie rechtliche Probleme in diesem Bereich gehabt habe. Zweimal wurde ich von Fotografen gebeten, ihre Fotos nicht zu verwenden. Die habe ich dann sofort gelöscht.
Wer steht hier eigentlich in der Kritik? Sind es die Kommentatoren, die Informationen aus dritter Hand wiedergeben oder sind es die Opfer, die über ihre eigenen Erfahrungen berichten? Letztere dürften wohl kaum gemeint sein.
De mortuis nil nisi bene
Dazu meinte der Kabarettist Volker Pispers:
Dann dürfte man über Hitler, Mao, Stalin und Konsorten auch nur Gutes sagen.
Nixdestotrotz entscheidet hier letzendlich der Admin, was veröffentlicht wird!!!
Aber Schlechtigkeiten (gibt es das Wort überhaupt?) werden halt gerne gehört bzw. gelesen.
Alter Journalistenspruch:
Bad news are good news!
Beweis: BILD
Je mehr Blut fließt, umso mehr wird gekauft!
Bezüglich Kommentar 61
Danke Herr Tams…..
Das machen Sie mal den Kindern und Jugendlichen klar die im Paulihof, Glückstadt etc. gequält und misshandelt worden sind.
Aber gut, Sie sind der Admin und haben das Recht und wohl auch die Pflicht die Beiträge entsprechend zu kürzen oder zu löschen.
Mit dem Zitat von Pispers liegen wir auf einer Wellenlänge.
Wenn die Betroffenen sich in diesem Forum äußern, dürfte ihr Anliegen ein grundsätzlich ernsteres sein, als Sensationslust. Das würde ich den Betroffenen nach einen halben Jahrhundert nicht unterstellen. Das ist dann doch eher Futter für die zitierten Jounalisten.
Da ich Paulihof nicht von innen kenne, kann ich nicht viel dazu sagen.
Was mich aber wundert, ist, daß hier viele widersprüchliche Aussagen Ehemaliger zu lesen sind.
Und daß die positiven Äußerungen nur von Angepassten und die negativen von Unangepassten sind, bezweifel ich.
Das einzig Feststehende ist doch, daß man die Insassen nicht als Engel bezeichnen kann und primitive sog. Erzieher meinten, die Jugendlichen nur mit Schlägen erfolgreich zu”erziehen”.
Naja, auch Nonnen haben im Namen des lieben Gottes zugeschlagen.(äußerst christlich!!!)
Norbert, bei den “Insassen”, die man,zitat, nicht als Engel bezeichnen kann mußt Du auch zwischen Freiwilliger Erziehungshilfe und Fürsorgeerziehung unterscheiden.
Es gab auch viele Kinder und Jugendliche die von Ihren Eltern, weil ungeliebt, ins Heim abgeschoben worden sind. Das war dann die Freiwillige Erziehungshilfe…..
Habe damals genug “gebrochene” Seelen kennenlernen dürfen und müssen.
Vielen Dank für die Klärung, Arne.
d.h. also: Freiwillige Erziehungshilfe ist nix anderes als “Abschiebebahnhof” oder besser “Aufbewahrungslager”.
Ein VERBRECHEN an den Kindern!!!
Es sollte einen sog. Elternführerschein geben.
Natürlich waren auch schwer Erziehbare Kinder und Jugendliche darunter aber eben nicht ausschließlich.
Für mich wurde damals auch die FEH von meiner Mutter beantragt, habe mir aber auch wenig von meiner Mutter sagen lassen….
Also ich war bestimmt kein Engel.
Habe mich aber auch nie von den Erziehern unterbuttern lassen, ich denke das haben die auch bemerkt und mich in Ruhe gelassen.
Also sowas wie Schläge habe ich im Paulihof nie am eigenen Leib erfahren müssen.
Hätte ich mir auch mit Sicherheit nicht gefallen lassen. Da hätten die mich schon einbunkern müssen.
schade das es keine kommentare mehr gibt
Tja Bernd, was soll man da noch groß schreiben?
Die Wahrheit über das erlebte ist hier nicht gern gesehen….Leider
Hallo,
war von 1962-1968 im Paulihof.
Habe immer diese Phase und damit das große Kotzenin meinem Leben erfolgreich verdrängen können. Soll auch so bleiben.
Dann lass ich mich doch mal zu Jochen Meyers Sonnenbarschen aus:
Laich (mit klebriger Eiweisshülle) bleibt auch an z.B. Entenfüssen hängen, so sie denn in entsprechendem Gewässer herumspaddeln.
Auf dem Luftwege wird dann von einem Gewässer zum nächsten verfrachtet.
Lt. Prof.Rabe waren die vielen Bombenkrater in Kiels Innenstadt schon nach wenigen Monaten alle reichlich mit Pflanzen und Tieren besiedelt – schiere natürliche Verbreitung ohne jegliches menschliches Zutun.
Hallo,denn will ich auch mal meine meinung zum paulihof(spa)mitteilen.ich war in den 80ern dort,erst ziegellei wo ich aber immer wieder abgehauen bin bis ich dann in die “geschlossene”gruppe föhr kam.zu der harten gangart kann ich nur sagen das ich die nicht erlebt hatte,klar gabs mal rangelleien mit den erziehern aber nie mutwillig schläge mir gegenüber,weiß aber das es das gab,aus erzählungen älterer erzieher.im großen und ganzen kann ich nur sagen war nicht schön nicht zu hause zu sein aber ohne die einrichtung hätte ich glaub ich nie einen schulabschluß bekommen und wäre wohl auf kurz oder lang auch im knast gelandet.kann mich noch an herrn koch /schmidt /tams /gutmann(der kiosk und backgammon erzieher) sowie den geilsten lehrer den ich je hatte dedel (Detlefsen)den rauschebart.ich kann nur sagen mir hats nicht geschadet da gewesen zu sein und nach einiger zeit kamm man auch richtig gut mit den erziehern klar und hatte auch viel spaß.ach ja herr heinemann fällt mir auch noch ein der surf und tischtennis erzieher
bin über diese seite echt erstaunt suche schon seit ewigkeiteneine möglichkeit leute aus meiner heimzeit in paulihof zu finden .ich war von 1975-1978 in der gruppe eiderstedt meine wäschenummer war ei6 unsere haupterzieherin war frau maas dan gab es da noch herrn müdlatz der hatte damals diesen schlimmen autounfall wonach er lange lange im krankenhaus war.seine schwiegereltern kahmen dabei ums leben .unsere nebengruppe war angeln.ich würde mich freuen wenn ich auf diesem wege ein paar ehemalige wiederfinden würde die mich noch kennen. MFG JÖRN
kontakt:Hifeistus1961@gmx.de
Hallo Jörn,
meine Wäschenummer weiß ich nach über 30 Jahren nicht mehr, aber der Rest stimmt von 1977-81, auch Eiderstedt. Jetzt überlege ich gerade, ob du ein Guter oder Böser warst
Nein, im Ernst. Es freut mich, etwas von freilaufenden Eiderstedtern zu lesen. Ich weiß, es gibt nicht viele von uns. MfG, Uwe Dette
Moin, moin.
Als ehemeliger Zögling des LJH Paulihof v. 1953-1961, dort konfarmiert, kann ich sagen, dass der Teich auf dem Gelände zur Husumer Str. hin, von uns als Badeteich genutzt wurde. Später wurde dort dann eine Sonderschule des LJH dort gebaut. Jährlich wurden dort im Wald, die Waldlaufmeisterschaften veranstaltet. Ich war im SSS und bin dort mehrfach gelaufen. MfG. G. lich
Durch die Freundschaft mit Herrn Heinz Jorczik bin ich an meine Kindheit erinnert worden.Ich war auch ein sogenanntes ” Heimkind “.War seit 46 bis 58 in verschiedenen LJHeimen.Von 54 bis 58 war ich im Paulihof 2 1
Das ich nier nun auftauche kommt daher das ich alle Kommentare gelesen habe.Hier muss ich auf das Bestimmteste protestieren.Wir die wir Schulkinder waren wurden mit dem grössten Respect behandelt.Wir dürfen nicht vergessen das ” wir ” schwerrigkeiten in der Gemeinschaft hatten, die vom Soc.-amt als notwendig beurteilt wurde. Somit bekamen wir allso ein Ticket ins Heim. So Ihr versteht sicher das ich auch nicht Gottes bestes Kind war.Aber ich habe nie Schläge bekommen, nicht von Herrn Gerhard Britzke ,Frau Harries oder noch von Herrn Jorczik. Deshalb bin ich sehr erstaunt zu lesen das so viele dieser ehemaligen Heimbewohner so negative Berichte erstattet haben.
Mein Aufenhalt in der Gruppe Dithmarschen hat mir beigebracht das ich nicht der wichtigste bin. Nach meiner Entlassung hab ich Deutschland gemieden. Ich bin heute 68 Jahre alt, Rentner mit einer staatlichen Pension,und Schwedischer Staatsbürger.Ich habe nie wieder nach meiner Entlassung ein straffälliges Vergehen gemacht.Auch in Schweden nicht, wo ich seit 1962 wohne.Die letzten 30 Jahre war ich Staatsbeamter im Sicherheitsdienst.Ich Habe 4 Kinder grossgezogen und heute auch noch 7 Enkelkinder.
Was ich hiermit sagen will ist folgendes,:Ich habe harte und libevolle Erziehung genossen, ganz im Gegenteil von vielen die hier Ihre Galle ausgespuckt haben.Und dieses liebe Leser ist pure Wahrheit.
MfG Rudolf Ferdinand Heinrich Lich.
ein bericht über das ljh bzw. die spa folgt. ich war 5 jahre in der geschlossenen. föhr, amrum, pellworm. den eingeweihten kennen sicher auch öllerking. einige habe ich in hanöversand wiedergetroffen. da war ich aber nur ein paar tage. ich habe mein leben trotz spa in den griff bekommen. bin glücklich verheiratet und meister mein leben. meinen namen kennen sicherlich viele. von den interna will die öffentlichkeit heute wohl nichts wissen. wie finde ich außerhalb diese forums konntakt zu meinen leidgenossen
öllerking–, wie ich diese ösen – nieterei hasste.
wenn so etwas wie damals, heute abgehen würde,
wären die heuchlerischen gutmenscherzieher im Knast gelandet.
und wenn ich so zynische, dumme sprüche wie die von diesem “adolf” lese bekomme ich würgereize.
Hallo Leute,ich war 1973/74 im Paulihof.Weil ich dann doch immer wieder auf ” Derby ” war, machte ich auch immer wieder einen Zwischenauffenthalt im LFH Glückstadt. Gegen Glückstadt war der Paulihof wirklich ein Ferienlager. Ich war zuerst in Gruppe Lübeck und später dann in Gruppe Kiel. Mich hat diese Zeit geprägt. Mittlerweile habe ich 16 Jahre Knast hinter mir und bin immer noch dabei, die Heimzeit zu verarbeiten.
Gruß an alle Leidensgenossen.
KaiSimon
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß ich damals NORKEWEIT hieß.
hey micha michelsen
wir waren zusammen in der gruppe pellworm.
du kannst mich auf facebook finden.
gruss bernd aus lübeck bernd burkhardt
Hallo,
auch ich war von November 1969 – Februar 1972 Zögling auf Pauli Hof.
Von November 1969 bis März 1970 war ich im Haus Mecklenburg, von März 1970 bis ca. August 1970 war ich in der Küche in der Gruppe Kiel und anschl. habe ich meine Lehre zu Ende als Kfz Mech. in Schleswig gemacht. Somit wurde ich dann auf Haus Hinterpommern verlegt.
Ich würde mich unheimlich freuen vieleicht einmal von ehem. zu hören, um sich zu unterhalten.
Meine Tel. Nr. 04862 – 2179898
E-Mail: ge-haertel@t-online.de
tja—das schon ein Ding…Jahrzehnte danach mal was über Paulihof zu lesen.Otto war schlimm.Mit Nickel,Fide Kay ( glaube ich ) Carstensen und – mir fallen die Namen garnicht mehr ein – konnte man es aushalten – wenn man wußte wie.
Auch ich haße die Ösen noch heute – und den Keller.
Nur hat mich auch nix gehalten in dem Heim,nicht einmal in der Geschlossenen,sowie es ging war ich weg.
Meine schlimmste Tibbelei ( Abhauen ) war aus der Geschlossenen – und zusammen mit den Beiden Sprecher Brüdern nach Flensburg – zu Fuß – über Akker und Feldern – ein Sprecher hatten sie noch am ersten Tag-wir kamen in Flensburg an mit totalen kaputten Füße da die Holzlatschen wegflogen beim Ausbruch – weiße Hose – grünes Hemd,wenn ich mich nicht irre.
Die Tage im Bunker haße ich auch bis heute…wobei die Bunkerwurst mag ich noch heute.
Muß mal überlegen….mir fallen bestimmt noch Geschichten wieder ein – meld mich dann nochmal.
Allen netten Gruß
habe mich eben einmal durch die ganzen Antworten durchgelesen und denke für die Unterschiedlichen Erfahrungsberichte gibt es auch eine Antwort…die Jugendlichen die sich mit Ihrem Schicksal abgefunden haben im Heim zu sein und mehr oder weniger sich untergeordnet haben ( womit ich untergeordnet gegenüber den Erziehern meinte ) denen gings halt sozu sagen gut.
Die aber wie auch ich – sich nicht damit abfinden konnten, die hatten erhebliche Probleme.
Mich haben sie z.b auch in der Geschlossenen mit dem Schlauch abgeduscht ( mit eiskaltes Wasser ) – ich hab mir dabei auch ein paar recht heftige Watschen eingefangen.
Meine längste Zeit war aufm Schlag 5.Tage Bunker in der Geschlossenen – das kann ich auch nicht vergessen.
Diese 5.Tage habe ich Koch zu verdanken da er es für angebracht hielt – aber egal auf eines bin ich heut noch Stolz – egal was man sich hat einfallen lassen – Sie haben mich nie gebrochen und ich habe nie aufgehört nach einer Fluchtmöglichkeit zu suchen. Paulihof hat mir nicht geholfen – hat mich auch nicht weiter gebracht – es war die JVA – Neumünster und zum Schluß Hanöversand und die Tatsache das ich 18.Jahre alt war die mich gestoppt haben.
Für mich war Paulihof die Hölle – mehr aber das eingesperrt sein als die Schläge und Methoden die man ( einer wie ich damals ) ertragen mußte.
Die die sich aufgelehnt haben gegen dieses Heimsystem/Erzieher und derren Methoden – die haben mit Sicherheit es nicht leicht gehabt.
Allein schon für den Bunker – hätte man Euch zur Verantwortung ziehen müßen -was muß man im Knast machen um in Einzelhaft (Keller) zu kommen…das wissen Leute wie Nickel und Koch garnicht und Sie haben es bei Jugendlichen angewendet als Erziehungsmaßnahme.
Ich weiß nicht mehr wie damals unser Küchenbulle hieß – aber ich danke ihm noch heute für Die Reibe und die Zigarette in der Suppe – oder angeklebt unter dem Suppenteller – dem Tablett-oder auch mal in der Wurst-Danke.
Später war ich auch selbst mal Küchbulle und hab das gleiche getan für die die im Bunker saßen.
Möchte auch mal wissen was man mit den ganzen Tarnnetzen gemacht hat und was das Heim dafür bekommen hat.-wir waren zwei Mannschaften untem im Keller die auf Akkord gegeneinander gearbeitet haben.
Der beste den ich immer in Erinnerung behalten werde ( obwohl mir auch mal der Schlüßelbund gegen die Birne geflogen ist ) war mein Lehrer und Sportlehrer Herr Angerhöfer – wie zuvor schon geschrieben wurde hart aber fair und das geilste an ihm war – egal was man meinte besser machen zukönnen als er – hat er einem des besseren belehrt – er war wahrhaftig ein guter!!!
Fleischer hieß doch ein Erzieher in der Ziegelei 2 oder??
Gab doch Ziegelei 1 und Ziegelei 2 – ich war mal Ziegelei 2 , die für Zäune Reparaturen – Rüben hacken ( Gott was war der Akker lang ) Stroh einfahren und dergleichen zuständig waren….1 wollt ich nicht da die immer die Flechten von den Tieren hatten.
Aber Fleischer war auch noch einer der voll Ok war.
Hallo Herr Klein,
ich denke, dass dieses Forum für Sie geeignet ist, sich Ihrem Frust zu entledigen.
In 1966 war ich Praktikant eines Wochenpraktikums in Paulihof bei den “Buben”, mein erster Praktikumstag war gleichzeitig mein letzter. Ich will und darf hier und heute nichts werten.
Die damalige Politik duldete Handeln intern ausgebildeter “Erzieher”. Hier wurde auch noch von “Agape” gefaselt.
Erst die Gesetzgebung in 1965 gestattete einen “staatlich examinierten Erzieher”.
Übrigens traf ich einen von mir in 1966 dikreditierten Dip. Psychologen (Herrn M.) des Paulihofs wieder, in der Fachhochschule f. Sozw. (1997) in Kiel: “Dort (Paulihof) war kein Arbeiten möglich”, war seine Stellungnahme.
Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen für Ihr weiteres Leben alles Gute.
hallo Holger,
ich habe keinen Frust – das wäre der falsche Ausdruck!
Heute und auch schon vor Jahren war ich eher Enttäuscht darüber was Erwachsene ” Erziehungstechnisch ” mit einem so machen/anrichten können,ich bin ja nicht der einzigste der hier gegen das Heim in Schleswig etwas sagt.
Eines möchte ich mal sagen – es gab eine Zeit vor dem Heim – die war schon heftig bis nicht aushaltbar und als ich wußte ich käme ins Heim,erst Freiwillige Fürsorge Erziehung da hab ich mich auf dieses bzw.überhaupt auf ein Heim gefreut..ganz Ehrlich – nur wie wir heute wissen kommt es anders als man denkt.
Ich bin 1962 geboren und das wie viele Unehelich – das war der erste Fehler – mit dem ich aber nichts rein garnichts zutun habe.
Welch ein Werdegang – man denkt man hat ein zuhause,aber weit gefehlt – dann nach Jahren Menschlicher Gewalt eines Stiefvaters ( und der Hammer keiner glaubte einem ) ab ins Heim….über Gruppe Angeln – Breslau oder Danzig ( meine ich ) in die Geschlossene Königswill – dann NMS JVA – Hesterberg Schleswig weil irendeinso bekloppter Richter meinte bzw.sich nicht erklären konnte weshalb ein Heimkind in Schleswig ( ich ) nach einem Ort abhaue der so dicht an dem Ort des Stiefvaters lag ( nö klar,wo kannte ich den sonst wohl Freunde bzw Schulkammeraden,vieleicht wärs erklärlicher für den Richter gewesen,ich wäre stetds nach Hamburg abgehauen und hätte Drogen genommen wie sonstiges.) dann Untersuchungs/Auslieferungshaft Voralberg Bregenz in Österreich – dann JVA Neumünster und Hanöversand.
Ich vergaß noch im Heim dann die Angeordnete Fürsorgeerziehung.
Genauso wie ich Herrn Möller vergaß sorry dafür ( oder Müller – nein denke Möller) war mit Carstensen zusammen Erzieher in einer Gruppe und der.der war fair und in Ordnung.
Eines möcht ich nochmal sagen – ich denke schon das ne menge Seelen von Kindern/Jugendlicher,in den zuvor angesprochenen Wänden,Zimmern und auch Kellern anhaften und es wäre schade wenns nicht so wäre – bei diesem Heim – und so manchen Erzieher/in.
Weiß eigentlich noch jemand das es auch Mädchen in Paulihof gab??
Denn die gab es dort – bevor Selent aufgemacht hat – so meine ich wenn ich mich recht Erinnere.
Noer,das Zeltlager kenne ich auch noch – aber wie schon gesagt Königswill war schon ne andere Gangart und die Zeit werde ich nie vergessen.
Crosslaufen unter Angerhöfer habe ich auch mitgemacht – wurde nur zweiter damals.
An alle Veteranen
wir sind die,auf die es ankommt das es solche Heime nicht mehr geben kann.
Sowie ich demnächst Zeit habe – schaue auch nochmal dort vorbei………
Die Renovierung ist bis heut 12-04-2012 nicht fertig gestellt,das Dach ist zwar neu gedeckt und einige neue Fenster sind auch drin – nur fertig gestellt ist hier noch nichts – auch habe ich keinen Plan ob der heutige Besitzer überhaupt weiß was er aus dem Hauptgebäude machen soll bzw.einmal machen will.?
War am Wochenende ( 07.04.12) dort – eigenartiges Gefühl sag ich nur – das Gebäude sieht heut so aus – wie ich mich damals gefühlt habe.