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…hier schon mal das Luisenbad von Anno Dunnemals…
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…und hier, rechts, die Schleswiger Mädchen und Jungs am Freibadestrand…
(Die Ansichtskarte des Louisenbades aus dem Jahr 1910, links oben, habe ich am 18.8.2009 aus den SN entnommen und damit die in schlechterer Qualität vorhandene Karte ersetzt – vielen Dank! Karl Rathjen schreibt, dass “im Musikpavillon die Musikkapellen der beiden in Schleswig stationierten Regimenter an den Wochenenden aufspielten”).
Hierzu Wolfgang Kather: An das Luisenbad haben wohl alle, nördlich der Schlei gewohnt habenden Freunde, Erinnerungen. Das zweite Bild, der Freibadestrand östlich an das Luisenbad anschließend, erinnert mich persönlich noch an die Fäkalienentsorgung in Schleswig vor dem Bau der Kläranlage die erst 196? oder später gebaut wurde. Vorher gab es in Schleswig zwei Entsorgungsmöglichkeiten, entweder durch den “Goldwagen”, der z.B. Teile der Schubystraße und der Moltkestraße entsorgte (Mann hat das geduftet), wo der Kram dann hinkam weiß ich nicht, aber wahrscheinlich auch dorthin, wo die Kanalisation den (sprichwörtlichen) Scheiß über ein Grabensystem in den Schleiwiesen östlich neben dem Luisenbad (Freibad) in die Schlei leitete. Es war ein geflügeltes Wort in Schleswig, daß man beim Baden im Luisenbad “alte Bekannte” treffen könnte. Tatsächlich gab es mehrfach im Sommer epidemieartige Erkrankungen in der Stadt, die auf das Baden neben der “Entsorgungsanlage” zurückgeführt wurden.
…und hier die mondäne Welt, die Eintritt bezahlt hat.
Hier übrigens, wird das Thema Badesaison fortgesetzt…
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Noch drei “nachgelieferte” Ansichten des Luisenbades (das “neue” wurde offenbar erst nach dem Krieg gebaut, weiß jemand wann?)…
Das “Restaurant Louisenbad” wurde übrigens 1905 eröffnet…
Ansichten: 101
An das Luisenbad haben wohl alle, nördlich der Schlei gewohnt habenden Freunde, Erinnerungen. Das zweite Bild, der Freibadestrand östlich an das Luisenbad anschließend, erinnert mich persönlich noch an die Fäkalienentsorgung in Schleswig vor dem Bau der Kläranlage die erst 196? oder später gebaut wurde. Vorher gab es in Schleswig zwei Entsorgungsmöglichkeiten, entweder durch den “Goldwagen”, der z.B. Teile der Schubystraße und der Moltkestraße entsorgte (mann hat das geduftet), wo der Kram dann hinkam weiß ich nicht, aber wahrscheinlich auch dorthin, wo die Kanalisation den (sprichwörtlichen) Scheiß über ein Grabensystem in den Schleiwiesen östlich neben dem Luisenbad(Freibad) in die Schlei leitete. Es war ein geflügeltes Wort in Schleswig, daß man beim Baden im Luisenbad “alte Bekannte” treffen könnte. Tatsächlich gab es mehrfach im Sommer epidemieartige Erkrankungen in der Stadt, die auf das Baden neben der “Entsorgungsanlage” zurückgeführt wurden.
So vergeht die Zeit…
…jetzt beginnt in Kürze die Badesaison 2011…