Hallo Wolfgang!

Mitten in der Sommerhitze, nach dem Sieg Italiens, hier ein Link auf die Erinnerungen eines 65-jährigen Jazzers. Viel Spass beim Lesen, Wolfgang.

Angelika Overdiek-Kürschner: 5. von links auf dem Foto ist Jürgen Porsch!


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7 Gedanken zu “Hallo Wolfgang!

  1. Die Abhandlung von knurps trifft die Zeit sehr genau.

    Vielleicht sollte ich hier daran erinnern, daß wir in Schleswig einen der schönsten Jazzkeller Deutschlands hatten (so wurde jedenfalls erzählt).
    Er war im Keller des Prinzenpalais (Foto links: Quelle Bildarchiv Foto Marburg). Und es gab immerhin drei Jazzbands die wir gerne hörten, zwei von der Domschule, die Schnirpels mit Jürgen Drews am Banjo, von der anderen Band habe ich den Namen vergessen, ich kann mich nur noch an den Sohn von Probst Grabow erinnern, der dort Trompete spielte, und – es gab noch die Band mit unserem Uwe “Justus” Jankowski und Gerd Meyer vom Holm, der auch früher in unserer Klasse war, vorzeitig abging und Zimmermann lernte, am Kornet.

    Hier aus einem Kommentar von Karl Mügge:
    Da fiel der Name Gerd Meyer. Wir sind morgens immer zusammen zur Schule gegangen und haben unser Milchgeld in Zigaretten umgesetzt.Wie schön,daß es damals Zigaretten noch einzeln gab.
    Wohnst Du schon lange in Kiel? Wir haben mit einer Beatband lange im
    Seeteufel und in der Schloßhalle gespielt. Nicht gerade anspruchsvolle Etablissements. Interessanter wurde es im Las Vegas wo ich dann mit einer Tanzkapelle Striptease begleiten durfte. Wichtig war immer,daß man Anschluß hatte. Dafür aber sorgte ein Impresario. Ich könnte Bücher schreiben.

    Vorher gab es eine noch bekanntere Band an der Domschule, in der der Sohn des Hausmeisters der Domschule, Reincke, Schlagzeug spielte. Dieser Schlagzeuger spielte später bei den Rainy City Stompers in Flensburg, was damals die Band der Bands im Norden war.

  2. Ich war damals wohl in einer anderen Zeitblase. Jazz und andere moderne Musik habe ich damals ignoriert. Ich wollte die Welt verbessern und saß, glaube ich, auf einem ziemlich hohen Ross. Dahinter verbarg sich aber die (nicht erfolgreiche) Suche nach weiblichen Wesen.
    Zur Familie Grabow kann ich noch beitragen, dass meine Tante, Olga Seier, dort im Haushalt arbeitete und wohnte, bis es eines Tages mit einem Knall endete (Ursache unbekannt). Der Grabow-Sohn entwickelte sich wohl nicht so, wie ein Probst es erwartet. Aber was da nun genau war, weiß ich auch nicht.

  3. Hallo Wolfgang, ich stehe immer noch zu meiner Aussage am Telefon, entweder hieß der Trompetenspieler Reincke und war Sohn eines gleichnamigen Vaters, der kein Hausmeister war oder er hieß Bendig und war der Sohn des Hausmeisters der Domschule. Als ich die Domschule 1959 verließ, war Bendig im besten Mannesalter. Soweit ich mich erinnere, hatte er den Hausmeisterposten von seinem Vater übernommen.

    Gruß
    Rainer

  4. Am 18.7. sah ich Jürgen Drews in der NDR-Talkshow; er erzählte so Einiges über seine Schulzeit, sang dabei das Hohelied auf seinen vater, der ihn zu der Audition als neuer Banjospieler bei den Schnirpels ermutigt hatte ( dass selbiger Vater dann später für Jürgen ein Musikverbot aussprach, weil sein Abitur sehr stark gefährdet war, darüber schwieg des Sängers Höflichkeit).
    Als ehemaliger Domschüler (Abi 1964) kann ich mich noch gut an die Schnirpels erinnern, zumal fast alle Mitglieder mit mir zusammen in der UII waren , bevor ich dann für ein Jahr in die USA ging.
    Mir sind die folgenden Namen der Bandmitglieder noch geläufig:
    Jürgen Grabowski, Trompete, Udo Schulz ,Posaune, Ekkehard Buchenau ,Bass und Achim Müller-Stahl, piano.
    If anyone wants to contact me, do so!

    Ingo Greggers (Pensionär (StR i.R.), Langenhagen)

    Admin: Eine Korrektur von Horst Seegebarth (nicht Jürgen Grabowski, sondern Günter Grabow.)

  5. An Ekkehard Buchenau kann ich mich noch gut erinnern, obwohl mir sein Name entfallen war. Ich bin einige Male zu Auftritten der Schnirpels mit der Band mitgefahren und hatte dann immer die Aufgabe den Ekkehard von zu Hause abzuholen (Suadicanistr) und ihm beim tragen des Basses zum Bus zu helfen und anschließend auch wieder retour.

  6. zur erstbesetzung der schnirpel gehörten noch pieke kersten ( gitarre), Fritze konrau ( Schlagzeug ) und ich ( klaus von sperber, klarinette ). ich mache heute noch jazz im köln/bonner raum. ich kann mich noch gut an ingo erinnern, ich glaube vom laienspiel.

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