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Louisenbad?


Aus dieser Ansichtskarte (oben) kann ich mir keinen Reim machen! Wenn tatsächlich das (alte) Louisenbad abgebildet sein sollte – wo kommt dann der Bootssteg her?

Hilfe!

Torsten: Blick von der Schleipromenade (ca. 20 Meter westlich von der Strandhalle) Richtung Luisenbad und Bootshäuser (heute, Domschul-Ruderklub, etc.). Rechts hinten das weiße Haus ist auf der Busdorfer Seite der Schlei.

Admin: danke für den Hinweis, Torsten. Vielleicht ist ja der Bootssteg auf dem Foto links der Bootssteg, der auch auf dem “Louisenbad-Foto” zu sehen ist…



Und wo sitzen die (oben)? Wenn das Datum stimmt, hat der 1. Weltkrieg gerade erst begonnen…

Links macht sich ein Soldat als Tischler nützlich. Auf der Rückseite wird die Information “Res. Lazarett Wilhelminenschule 1917″ preisgegeben…

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Einer fehlt beim Kurkonzert


1915 schreibt ein Soldat nach Leberau im Elsass, dass es ihm so langsam wieder besser gehe. Er könne seit August im Lazarett wieder hin- und hergehen. In die Stadt wäre er noch nicht gekommen…
Hier schickt ein Gefr. Wenzel im September 1916 Grüße nach Berlin. Auf einem Stempel steht “Abt. Stadtfeld”…

Können wir erkennen, wo sich das Lazarett befindet?

Torsten: Wahrscheinlich Hesterberg – oder Stampfmühle (???)

Rainer: Stampfmühle, ganz sicher!
Admin: Stampfmühle? Nee… Keine Ähnlichkeiten…


Lutz: …Standortlazarett war in jenen Jahren eigentlich nur Paulihof…

Admin: …naja, das Stadttheater wurde z.B. auch als Lazarett umfunktioniert. Verwundete gab es ja reichlich, damals…

Holger: …mir wurde übertragen, dass es neben der Stampfmühle, die ich in den 60ern (rock me down) außerordentlich freqentierte, auch die Waldmühle gegeben haben soll, ein Vergnügungsort der “bestimmten” Kategorie, gleich in der Nähe der Stampfmühle. Gibt hiervon noch Zeitberichte/Erinnerungen? Admin: mit den Mitteln, die dem “Klassentreffen” zur Verfügung stehen, kann ich mitteilen, dass die “Waldmühle” auch mal “Landjahrlager” war. Das Lager “…sollte die schulentlassene Jugend vor den angeblichen Gefährdungen der Großstädte schützen…”. Wer weiß, welche Bewohner nach Kriegsende in der Waldmühle zurückblieben…? :mrgreen:
Heinz Münzmaier: wenn ich recht erinnere, lebte in der damaligen Wald- (nicht Stampf-)mühle zumindest ein Biologie- und Chemielehrer der Domschule, Dr. Wiedemann, mit Söhnen und Tochter. Er war übrigens Bootseigner (Segeln) und Mitglied im SSC.



Jürgen Brandt: Nach Sönke Hansen: 7. Das Reservelazarett 1914-1920

Im Jahr 1913 wurde der Bau eines weiteren Krankenhauses notwendig. Für etwa 162000 RM wurde das Haus G für 130 Kinder im südlichen Bereich der Anstalt errichtet. Kurz nach der Fertigstellung des Gebäudes wurde es vom 01.Oktober 1914 an für das Sanitätsamt des IX.Armeekorps als Reservelazarett zur Verfügung gestellt.
Weitere Räumlichkeiten für das Schleswiger Reservelazarett befanden sich über das Stadtgebiet verteilt in folgenden Gebäuden : im Stadttheater, im Hotel Hohenzollern, im Stadtkrankenhaus (2 Zimmer, Nr.24 und Nr.28), in der Wilhelminenschule, der Stampfmühle, dem Bahnhofshotel und in dem Hotel Friedrichsberg. Das Lazarett Hesterberg war verwaltungstechnisch dem Hauptlazarett im Tiergarten unterstellt.

Ähnlichkeiten mit dem gesuchten Gebäudes konnte ich allerdings nicht finden

Jürgen Brandt: das könnte das Haus T sein, Nr 20 auf dem Bild “Anstalt-vonoben-mit-tags”

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Kapitän – Beamter – Volksschulen 1953

Dem Admin ist ein “Handbuch für Schleswig-Holstein 1953” in die Finger gekommen…

Die beiden Zeugnisse vom 1. April 1954 wurden schon im April 2009 hier “veröffentlicht”:
Der eine (Norbert) stand auf der Kommandobrücke – der andere (der Admin) saß am Schreibtisch – nun sind sie beide außer Dienst!

(Die “Altstädter Knabenschule” darf man auch “Gallbergschule” nennen)


Man achte auf: “Die Unterschrift des Vaters oder seines Stellvertreters”

Hier geht es jetzt “handbuchmäßig” weiter:
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