Frühlingsrätsel Nr. 53

Das Rätsel ist längst gelöst. Es ist aber noch das Foto eines pompösen Hauses des Landwirts Jacobsen aufgetaucht. Im Tikoblog war dieses Haus schon einmal Gegenstand eines Rätsels…

Hier (ganz links) ist das Haus noch einmal. Die Bäume sind gewachsen. Das Haus steht immer noch. Zusätzlich noch weitere Ansichten des Dorfes…


Ein Angeliter-Frühlingsrätsel – und zwar ein doppeltes!

Viel Vergnügen!

Torsten: Bei der Apotheke handelt es sich um die Apotheke in Böklund (von der Familie mein ehem. Klassenkameraden Fritz Meinhard)

Tusch! Torsten!
Karl Pusch: Moin, hier sehen wir auf dem ersten Bild den Torbogen vom Friedhof in Böel. Tusch! Karl Pusch!

Admin: und was mach’ ich nun? :roll:

Lutz: …vielleicht mal eine Erklärung abgeben, wozu diese beiden Bögen sind?

Admin: der große Bogen war für die Bauern ab 30 Hektar! :yes:

Lutz: …das ist doch ein Witz – oder? (Admin: :oops: ) Ich hätte eher darauf getippt, dass der große Bogen für die “Leichenkutsche” und der kleine für die Trauernden war. Aber wissen tue ich das natürlich nicht. Werde mich aber mit einem alten Dorfpastor in Verbindung setzen.

Admin: …die drei Bilder als kleine Entschädigung für meine kulturhistorische Entgleisung… :wink:
Zusätzlich: Die Mühle von Böelschuby


Karl Pusch: so sieht der Torbogen heute aus. Das große Tor dient dem Zugang/der Zufahrt zur Leichenhalle, Friedhof und der Kirche.

…rechts oben nochmal die Apotheke…

Bitte mitmachen!



Früher habe ich oft gesagt: Mein Name ist Tams, wie Thams & Garfs, bloß ohne “h”. Tja, nun haben wir ein Schleswiger Foto. Bleibt nur noch festzustellen, wo sich die Filiale befand…

Harro Brodersen (bei Facebook): Die Filiale war im Stadtweg, etwa zwischen der Kreiskrankenkasse und Ihms.

Karl-Heinz Philipp: Als Lehrling wusste ich genau, wo die Läden von Thams & Garfs, Inh. J. Rassmussen o. ä. waren. Im Stadtweg war die Behandlung von Lehrlingen der Lieferanten besonders…, wenn der Chef im Laden war.

Moin!


Der Admin schreibt dieses “Blog” aus dem fernen Kiel. Er hat Schleswig schon 1967 als 23jähriger verlassen und ist seitdem nur besuchsweise dort gewesen. Viele aus der Verwandtschaft waren weiterhin in Schleswig ansässig. In den letzten Jahren wurden es durch den Zeitablauf immer weniger. Die gelegentlichen Besuche finden nur noch sehr sporadisch statt.

Damals fehlte dem Admin der Durchblick, was so in Schleswig geschah. Und heute ist es auch nicht viel anders. Die “wichtigen” Leute waren ihm damals ziemlich egal. Heute – wie damals – sitzen sie im Rathaus, in den Museen und Archiven und anderswo. Dort werden die Entscheidungen getroffen, die über die Zeitung und andere Kanäle sehr gefiltert in Kiel ankommen. Das “Klassentreffen” hat auch nicht den Anspruch, irgendwie “mitzureden”. Es will nur Erinnerungsschnipsel in Form von alten Fotos verbreiten und Schleswiger und Ex-Schleswiger zum Mitmachen bewegen.

Gleichwohl möchte ich hier mal aufzählen, wie das heutige Schleswig aus subjektiver Kieler Sicht aussieht:

Schleswig hat sich sehr verändert. Das Stadtbild ist durch diverse Bausünden teilweise ruiniert. Besonders prägnante Beispiele sind der Gallberg und der Wikingturm.

Erinnerungsträger wie die Schleihalle, Ravens Hotel, Hans Nissen und die alte Kreissparkasse sind verschwunden. Die Gegend am Hafen wurde nach und nach mit Wohnungen bebaut. Die Kreisbahn ist Schnee von gestern. Die Abbruchbirne hat jetzt auch das Hotel Stadt Hamburg und das Theater platt gemacht.

Die Königswiesen sind durch die Landesgartenschau total umgemodelt worden. Das mag ein Gewinn sein – aber reiche und einflussreiche Leute habe sich rechtzeitig Grundstücke gesichert und versuchen jetzt, gewinnträchtige, aber hässliche Bauwerke in diesem Bereich zu errichten. Das scheint aber nicht so recht zu klappen…

Fast direkt am Hafen wurde ein Protzbau mit Schwimmhalle und Schleiblick errichtet. Dieses Grundstück wurde durch die Stadtwerke teuer gekauft und soll nun möglichst ohne Verlust weiter verwertet werden. Die Ratsversammlung, wenn man sie nicht bremsen würde, würde an der Stelle gerne 5-stöckige Bebauung genehmigen…

Die “Freiheit” soll nach dem Abzug der Soldaten ein Paradies für gutverdienende Menschen werden, die vor ihrem Haus gerne ein Segelboot am Steg sehen würden. Die “Marina” würde dann noch mehr Boote in das enge Fahrwasser der Schlei entlassen, damit die Freiheit vollkommen wird. Aber auch dieser Traum geht nicht so recht voran…

Alle warten darauf, dass Haithabu und das Dannewerk endlich Teil des Weltkulturerbes werden. Dann wird Schleswig endlich mit Fug und Recht “Wikingerstadt”. Bisher meinen Teile der Ratsversammlung, dass die verödende Einkaufsstraße in Schleswig durch noch weniger Touristen aufgesucht wird, weil einheimische Wikinger über sie herfallen könnten…