Konzeptstudie


Das Grundstück Schleistraße 14 – auf dem linken Foto das klotzartige graue Haus am Ende der Gutenbergstraße – blickt großartigen Zeiten entgegen!

Nach der Konzeptstudie vom 15.9.2014 (bei Sönke einzusehen) könnte dort einmal ein großes Tagungshotel oder ein kleineres Lifestyle-/Design-Hotel entstehen. Der längst abgerissenen graue Kasten an der Ecke beherbergte mal meine verwitwete Tante Anne mit ihren drei Kindern – und:

Erwin Schöning, der auf Empfehlung eines Offiziers frisch entnazifiziert als Telefonist bei den Briten arbeiten durfte.

Lang lang ist’s her…

Bollingstedt und Gammellund

Neuerdings habe ich gehört, dass die Bollingstedter Jugendlichen vor 50 Jahren in Eggebek konfirmiert wurden! Dort fand gestern (am 14.9.2014) die Feier der goldenen Konfirmation statt. Eine frühere Kollegin war mit dabei! Aus diesem Grund habe ich diesen Eintrag aktualisiert. Der Eintrag war mal ein Rätsel, das aber schon längst gelöst ist…

Meine Kollegin hat mir zusätzlich zu den beiden Fotos folgenden Pastorenwitz geschickt:

Treffen sich zwei Pastoren.
Sagt der eine: “Wir haben viele Fledermäuse in unserer Kirche, das ist sehr lästig.”
Sagt der andere: “Wir hatten auch welche. Wir sind sie aber losgeworden.”
Fragt der erste: “Und wie habt ihr das gemacht?”
Antwortet der anderen: “Ich habe sie konfirmiert. Danach sind sie nie wiedergekommen.”


KaiDie Dörfer des Tages:

Bollingstedt und Gammellund schlossen sich am 1. Juli 1976 zur Gemeinde Bollingstedt zusammen.


Zuerst Bollingstedt:


Dieses Dorf im Kreis Schleswig wurde bisher im “Klassentreffen” nur zweimal beiläufig erwähnt.

Ich müsste mich, trotz der acht Abbildungen auf einen Streich, auf’s Raten verlegen. Bin gespannt…

Dieses Dorf (links) ist benachbart…

Es wurde im “Klassentreffen” noch nie erwähnt (es sind jetzt aber zwei Abbildungen vorhanden – s. rechts – und der Name ist Langstedt)…

Torsten: In meiner Kindheit waren wir häufiger mal in Bollingstedt – da gab es eine Wassermühle mit Teich – sieht in meiner Erinnerung so ähnlich aus.

Admin: Ach Torsten, du Phänomen! :roll:

Da blase ich für Dich doch mal einen phänomenalen Tusch!
Die Ansichtskarte (links) war schon im Bestand. Die beiden Bilder ohne “Bollingstedt” habe ich durch die Originale ersetzt.

Nochmal Langstedt, 1937 (links)

Rechts die Wassermühle von Bollingstedt – gespeist von der Bollingstedter Au




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Kultura in Bollingstedt – wer weiß etwas über “Haus Beeck”?

Jürgen Brandt: Das Gebäude wurde 1857 als zweigeschossiger Backsteinbau mit Mittelrisalit erbaut. Nach Liste der Kulturdenkmale in Bollingstedt könnte es sich um das Gebäude Mühlenstr. 12 handeln, kann ich aus Google Maps/Satellit aber nicht genauer erkennen. Wo ist unser Mann vor Ort? Bei den beiden Figürchen dürfte es sich um Apoll und Putto handeln, sie wurden 1986 zum Schloß Gottorf zurückverbracht.

Torsten: Wenn ich mich recht entsinne, lag das Haus Beeck etwas zurück, mit Vorgarten, in dem Putten standen – im Haus war auch ein kleines Geschäft untergebracht (Lebensmittel/Kurzwaren/Tabak). Wenn man aus dem Vorgarten heraus auf die (dort abknickende) Straße kam, konnte man auf die Wassermühle sehen. Wer kann meine Erinnerungen bestätigen (oder verbessern)?

Admin: Die Gartenfiguren [aus dem Neuwerk-Garten] wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts von dem wohlhabenden Müllermeister Beeck für sein neues Haus in Bollingstedt erworben (aus “Historische Gärten in Schleswig-Holstein”, 1996).

Karl-Heinz Philipp: Ich kann bestätigen, daß im Hause Beeck ein Geschäft mindestens bis 1959 untergebracht war. Das Geschäft wurde von einer Frau Beeck betrieben.

Admin: links haben wir das heutige Haus Beeck aus dieser Bildergalerie



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Schnaps


Es ist dem “Slesvighus” nicht anzusehen, dass es so einen großen Saal geboten hat…



Ist das verjährt?

Ruth und Kurt Tüxen, aufgewachsen im Kolonnenweg, haben sich 1949 kennen gelernt. Es spielte die Tanzkapelle Voß und der schwarz gebrannte Schnaps war in dem Denkmal gegenüber vom Skandia versteckt…

Aus “DIE ZEIT” v. 2.7.76:

Das Hotel „Skandia” in Schleswig zum Beispiel ist geradezu ein ideales Ferienquartier für Behinderte. Dort werden rollstuhlfahrende und gehbehinderte Gäste aufgenommen: alleinreisende Behinderte, die keiner fremden Hilfe bedürfen, und behinderte Kinder oder andere Betreuungsbedürftige mit einer Begleitung. Im „Skandia” gibt es Schonkost, …aber, auch eitie Diabetikerdiät und eine Leber-Galle-Diät. Wer im Auto anreist, kann direkt bis zum Eingang vorfahren und dort auch parken. Für Elektrorollstühle ist ein geschützter Einstellplatz vorhanden; ein Arzt wohnt nur 500 Meter entfernt, bis zum nächsten Krankenhaus ist es nur einen Kilometer weit. Trotz dieser Vorzüge darf dieses Hotel als preisgünstig gelten: Es bietet Frühstück von 6 Mark bis zur Vollpension für 46 Mark an.

All diese Angaben stehen im — Ferienführer ’76/77 der Bundesarbeitsgemeinschaft »Hilfe für Behinderte”; 3. Auflage, Düsseldorf, 160 Seiten.

Das spätere Hotel Skandia stand lange leer. Jetzt ist das Gebäude aber saniert und wird durch die Dänische Minderheit wieder genutzt. Mit dem “Slesvighus” (links) fing es an… ach ja (rechts) vorher hieß es noch “Schleswig-Holsteinisches Haus” (Genaueres bei Sönke).


So sah es im “Hinterhof” aus…

Herbsträtsel Nr. 103

Dieses Rätsel ist gelöst – der Eintrag ist wegen eines Schuppens hinter dem Hotel aktualisiert
Wo ist das?

Lutz: …im Lollfuß? Admin: :yes:

Wolfgang: …ich denke auch im Lollfuß, sah es nicht neben der Gaststätte “Zur Lollfußtreppe”so aus? Admin: :no:

Jürgen Brandt: Ist die Durchfahrt des linken Hauses später zu einem Fenster umgebaut worden? Admin: :yes:

Mecki: Ich hätte auch auf Lollfuß getippt. Alternativ kann ich Stadtweg anbieten. Heute Rieger Schuh Eggers. Admin: Lutz hat ja schon richtig den Lollfuß genannt. Es muss aber noch genauer werden…

Lutz: …war in dem linken Haus nicht das Fischgeschäft von Annemarie Dienesen? Admin: :no:
Torsten: Eigentlich hätte ich auch an den Bereich gegenüber der Lollfußtreppe getippt, aber es könnte auch unten beim Vorgängerbau des Hotels Skandia sein.

Admin: Da Jürgen nicht ausgesprochen hat, was ausgesprochen werden musste, bekommt Torsten den verdienten Tusch! :mgreen:



Das “Holsteinische Haus” (später “Slesvighus”) hatte damals wohl einen großen Festsaal…