Was soll aus dem Grundstück der Schmid-Villa werden?

Update 17.12.2014: Das Thema Plessenstraße 1b (Schmid-Villa) stand nicht auf der Tagesordnung der Ratsversammlung vom 15.12.2014. Es wurde also nichts beschlossen. Ein Nicht-Ereignis kann also nach Admins Meinung auch mal etwas positives sein…

SN vom 20.11.2014: Es muss schnell gehen!

Update (19.11., 6:06 Uhr): Irgendwie sind die Anzeichen bedrohlich. Ich lese (bei FB) von Helge Ketelsen:

Das ganze wird, was mir bis dato nicht bewusst war, als beschleunigtes Verfahren nach §13a durchgewunken. Das bedeutet: Keine Bürgerbeteiligung, andere Behörden nicht zwangsläufig… Schlimmstenfalls beginnt die Verschandelung in 8 – 10 wochen!

und von Jens Petersen (bei FB):

Tja, und dann sind da von Seiten der CDU Stellungnahmen von Ley, Ross und Lehmkuhl, die alle beteuern, dass ja noch alles im Schwange sei… Sie werden sich an ihren Worten messen lassen müssen.

Wenn ich das jetzt richtig deute, wird es keine Bürgerbeteiligung geben. Die Ratsversammlung wird den Hahn’schen Bebauungsplan demnächst “durchwinken” und damit vollendete Tatsachen schaffen. Die ganze Aufregung war für die Katz, weil die Bürger in dieser Situation ohnehin nichts machen können…

Update 19.11., 18:30: Helge Ketelsen hat seine subjektiven Eindrücke von der Versammlung am 18.11. bei FB geschildert. Zum Schluss sagt er:

Kurzum: Wenn Schleswig gegen diese Art der Neubebauung ist, dann müssen die Bürger JETZT handeln! Es reicht nach meinem Dafürhalten nicht, wenn erst im neuen Jahr etwas geschieht! Ein Bürgerbegehren, wie es auf dem Treffen von den anwesenden Schleswigern beschlossen wurde, muss meiner Meinung nach bis zum 15. Dezember 2014 dem Rat vorgelegt werden! Ein Bürgerentscheid MUSS herbeigeführt werden!

Norbert SusanneSN von heute: Die Grünen möchten ein Bürgerbegehren gegen Wohnblocks am Stadthafen vorbereiten. Heute Abend (am 18.11), 19 Uhr, soll es mit “Gleichgesinnten” ein erstes Vorbereitungstreffen im Kukulo-Treff im Lollfuß 23 geben. Das Bürgerbegehren muss penibel vorbereitet werden, damit es nicht aus formellen Gründen scheitert.

Hier ist die Abstimmung im “Klassentreffen”. Die Teilnehmerzahl ist bescheiden – aber immerhin hat es noch keinen Maulwurf gegeben, der manipuliert hat:

Was soll aus dem Grundstück der Schmid-Villa werden?

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Herbsträtsel Nr. 6

Das Rätsel ist längst gelöst. Es sei nur noch einmal daran erinnert, dass die Diana (links) von Schleswig nach Berlin (rechts) umgezogen ist. Als sie als Leihgabe nach Schleswig kam, musste der Jüngling von der Regierung zur Bellmannhalle umziehen. Dort steht er immer noch…

Das Rätsel:
Das Foto endet am linken Rand.

Aber was ist denn weiter links?

Oder rechts?

Lutz:

…die Bellmann Turnhalle

Tusch!

Das nächste Mal nehm’ ich als Ausschnitt nur ein Fenster oder den Schornstein. Dann wird es wahrscheinlich auch erkannt! :D


Wenn wir von den “Arkaden” der Bellmannhalle in Richtung Finanzamt weitergehen, sehen wir diesen Jüngling, der auf dem Foto rechts näher vorgestellt wird.

(Foto links aus “Schleswiger Monatshefte”, 9/75)


Ach nee! Wie man sieht, musste der Jüngling von der Regierung zur Bellmannhalle umziehen. Und warum? Natürlich wegen einer Frau. Noch nicht einmal seinen schönen Sockel durfte er mitnehmen!

Diana fanden die hohen Herren der Regierung offenbar hübscher… :roll: (eigentlich hatten sie ja auch recht – oder?)…

Das Mädchen hat sich aber für die Bevorzugung nicht dankbar gezeigt und ist inzwischen nach Berlin weggezogen… :roll: (Vielleicht hätte man sie neben den Jüngling stellen sollen?)

Mein Opa und andere Bürger Schleswigs

Dieser Eintrag von 2006 ist mir aufgefallen, weil kein einziger Kommentar abgegeben wurde. Außerdem gab es viel später ein Foto des Hauses Flensburger Straße 24 (s. u.). Ein Bewohner dieses Hauses hat meinen Opa 1949 entnazifiziert. Ist das nix? PS: Die SHZ berichteten an prominenter Stelle, dass in Erfde sechs Katzen spurlos verschwunden sind. Naja, da habe ich gedacht, dass diese Meldung auch von Interesse sein könnte… 8-O


Wolfgang Kather schreibt:

Nochmal Hallo Gerd,
ich war gerade im Klassenzimmer unterwegs, das ich für so spannend halte, dass ich die Mitschüler, die sich ihm verweigern, nicht verstehen kann.

ahaAber nun zu Deinem Opa:
Auf dem Entnazifzierungsschein, wie das Ding wohl im Sprachgebrauch genannt wurde, steht als linke Unterschrift der Name Krey.

Also wenn sich meine Erinnerung nicht ganz trübt, wohnte dieser Krey in dem Haus Flensburgerstr. 24, in dem meine Eltern ihre erste Wohnung in Schleswig bekamen. Er wohnte im Erdgeschoß, die Wohnung hatte zum Garten hin eine große gekrümmte Panorama-Fensterscheibe, die eines Tages eingeworfen war und dann dreigeteilt wurde.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es Leute, die darüber nicht unglücklich gewesen sind.
Gruß Wolfgang

Admin: In der Urkunde haben sie meinen Opa glatt 10 Jahre jünger gemacht…
1949